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asianfilmweb • Filme • Afro Samurai (JP/USA 2007)
FILMEJP/USA • AFRO SAMURAI
AFRO SAMURAI •

     JAPAN/USA 2007

CAST & CREW
REGIE Fuminori Kizaki
PRODUZENTTommy Blacha
SCRIPT/BUCHTakashi Okazaki
MUSIKRZA

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Afro Samurai - Director's Cut

DeutschlandUFA HE • FSK kJ •
 1,78:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 5.1 MA/DD 5.1, englisch deutsch dts-HD 5.1...
 deutsch
 Music Of, Making Of, Charakter Commentary Part 1-7,...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDAfro Samurai - Special EditionDeutschlandUFA HE 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
112 | 135 (DC) Minuten

FILMINHALT
In einer Welt, in der Samurais Handys benutzen und Limonade in einem Saloon schlürfen, muss der namenlose Held, der später von allen als Afro Samurai gefürchtet werden werden soll, mit ansehen, wie sein Sein Vater, die Nummer 1 der Samurais, von einem schießwütigen Revolverheld namens Justice getötet und enthauptet wird. Justice verschont Afro, doch er nimmt das Bandana seines Vaters in Besitz, dass ihn als neue Nummer 1 in der Rangfolge der Samurai ausweist. Mit den Worten: "Fordere mich heraus, wenn du bereit bist für ein Duell mit einem Gott!", verschwindet Justice im Nichts und lässt Afro allein in einer kargen Wüstenlandschaft zurück. Afro wird daraufhin von einem Schwertmeister in dessen Schule aufgenommen, doch seine Gier nach Rache wächst von Tag zu Tag. Schon bald wird er zum Träger des Bandanas mit der Nummer 2 und ist somit der einzige, der den als unantastbar geltenden Gegner mit der Nummer 1 herausfordern darf. Doch der Jäger wird zum Gejagten, denn jeder, der sich für fähig dazu hält, hat das Recht den Träger des Bandanas mit der Nummer 2 anzugreifen, immer und überall. Auf der Suche nach Justice muss sich Afro mächtigen Gegnern stellen und durchlebt dabei eine schmerzliche Reise durch die eigene Vergangenheit...

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Manchmal kommt der Erfolg spät und unerwartet, so auch im Fall von Takashi Okazaki. Der Manga-Ka, der bislang mit diversen Auftragsarbeiten wie dem Cover Design von DVDs seinen Lebensunterhalt bestritt, kreierte die Figur des Afro Samurai bereits als Teenager und veröffentliche 1999 erstmals einen Manga im Eigenvertrieb. Gute 4 Jahre dauerte es, bis Studio Madhouse auf den Titel aufmerksam wurde und eine Anime Serie dazu plante. Mehr als ein zweiminütiger Trailer kam dabei allerdings nicht heraus und das Projekt wurde, vermutlich aufgrund mangelnder Risikobereitschaft, fallengelassen. Glücklicherweise sicherte sich die eher experimentierfreudige Animationsschmiede Gonzo 2004 die Rechte an Afro Samurai. Nach dem Erfolg des thematisch ähnlichen Samurai Champloo ging die Serie schließlich in Produktion. Für alle unerwartet zeigte Hollywoodstar Samuel L. Jackson (ua. Pulp Fiction) Interesse an dem Titel. Kurze Zeit später flimmerte die erste Episode des Racheepos dann über auf dem US TV-Sender Spike TV über die Bildschirme amerikanischer Haushalte. In Japan und Europa wurde Afro Samurai als OVA veröffentlicht. Samuel L. Jackson lässt es sich dabei nicht nehmen, selbst in die Rolle des schweigsamen Klingenvirtuosen und seines geschwätzigen Begleiters Ninja Ninja zu schlüpfen. Hier läuft Jackson zur Hochform und pfeffert dem Publikum in bester Eddie Murphy Manier derbe Sprüche um die Ohren, die wirklich kein Auge trocken lassen. In weiteren Rollen sind u. a. Ron Perlman (ua. Hellboy) als Oberschurke Justice und Kelly Hu (ua. X-Men 2) als Afros Gespielin Okiku zu hören. Afro Samurai erfüllt zum einen voll und ganz die Erwartungen, die an den Titel gestellt werden. Die Serie bietet fulminante Katana-Action non-stop und geht dabei alles andere als zimperlich zu Werke. Blut und abgetrennte Körperteile findet man hier en masse. Regisseur Fuminori Kizaki setzt auf einen extrem hohen und kompromisslosen Gewaltwaltfaktor. Die harten Klingenduelle werden dabei passend mit den Beats der Hip Hop Legende The RZA unterlegt. Auf der anderen Seite bietet Afro Samurai aber mehr Tiefe als erwartet. In Rückblenden wird die Geschichte eines interessanten Charakters mit einigen überraschenden Wendungen erzählt. Diese Storyelemente sorgen dafür, dass auch zwischen den Actionszene keine Langweile aufkommt. Allerdings gibt es auch den ein oder anderen Kritikpunkt. So wirkt das Ganze oftmals ein wenig zu bemüht auf Coolness getrimmt. Das zuweilen beinahe grotesk überzeichnete Character-Design sowie der ungewöhnliche Zeichenstil und die oft (gewollt) eintönige Farbgebung treffen sicher nicht jedermanns Geschmack, auch wenn der Titel damit sicher aus der Masse an Animes hervorsticht. Zudem fehlt es in den Actionszenen oft an der nötigen Übersicht. Die Duelle laufen häufig in einer derartigen Geschwindigkeit ab, dass man dem Geschehen kaum noch folgen kann. Schnelle Schnitte sowie der rasante Wechsel zwischen Real-Time und Slow-Motion Shots erzeugen zwar eine beachtliche Dynamik, lassen das Geschehen aber oft eine Spur zu konfus wirken. Dennoch macht Afro Samurai auch aus technischer Sicht einiges her, wobei man größtenteils auf klassiche 2D Cell Animationen setzte, die nur dezent von CGI Effekten unterstützt werden. Unter dem Strich bleibt also zu sagen, dass Fans blutiger Rache-Epen an Afro Samurai kaum vorbeikommen. Dabei gibt auch der kommerzielle Erfolg den Machern Recht, eine Fortsetzung des Anime-Hits ist bereits in Planung. Bei der hier rezensierten Version handelt es sich im übrigen um den um ca. 15 Minuten erweiterten Director's Cut, der neben noch mehr Blut auch zusätzliche Szenen wie eine recht explizit dargestellte Sexszenen zwischen Afro und Okiku enthält. Darum sollte das stylische Katana-Gemetzel auch volljährigen Zuschauern ab 18 vorbehalten bleiben.



USER-REZENSION VON ZHANGFEI
Coole Serie hat nen bomben Soundtrack sollte man in englisch sehen sonst geht viel slang verloren.

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USER-WERTUNGEN

7,2/10 bei 6 Stimme(n)
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