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asianfilmweb • Filme • Ashura (JP 2005)
FILMEJP • ASHURA
ASHURA •

     JAPAN 2005

CAST & CREW
REGIE Yojiro Takita
DARSTELLERSomegoro Ichikawa, Rie Miyazawa, Kanako Higuchi, Atsuro Watabe, Fumiyo Kohinata, Takashi Naitô, Yukijirô Hotaru, Hanae Kan, Kazuo Kuwabara, Sarutoki Minagawa, Koji Ookura, Erika Sawajiri, Kumiko Tsuchiya, Tatsuo Yamada
PRODUZENTShuji Miyajima
SCRIPT/BUCHSei Kawaguchi, Kazuki Nakashima, Masashi Todayama
MUSIKYôko Kanno

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Ashura

DeutschlandSplendid • FSK 16 •
 1,78:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, japanisch DD 5.1
 deutsch
 Making Of, SFX Doku, Trailer, Teaser, TV Spots

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
119 Minuten

FILMINHALT
Das mittelalterliche Japan wird zunehmend von Dämonen heimgesucht. Um der Situation Herr zu werden entsendet der Kaiser eine Gruppe Dämonenwächter in die Stadt Edo, die genau an der Grenze zwischen dem Reich der Menschen und dem der Dämonen liegt. Als der Krieger Izumo bei der großen Schlacht gegen die Höllenwesen versehentlich ein kleines Mädchen tötet, gibt er, geplagt von Selbstzweifeln, seinen Dienst auf und schließt sich der Kabuki Gruppe an. Als er die junge Akrobatin Tsubaki trifft, die ein Tattoo auf ihrem Rücken trägt, holt ihn sein Schicksal als Dämonenjäger wieder ein. Denn mit ihr soll sich die Prophezeiung über die Wiedergeburt der Dämonenkönigin Ashura erfüllen. Es liegt nun an ihm allein, seinen Schwur der Gewaltlosigkeit zu brechen, oder die ganze Welt an die Dämonen zu verlieren.

FILMREZENSION VON LAGO
Regisseur Yojiro Takita hat mit "Ashura" nach den beiden "The Yin Yang Master"-Teilen einen weiteren Fantasy-Film erschaffen, der die traurige Geschichte von Ashura - frei nach einem Kabuki-Theaterstück - in vielen farbintensiven Bildern und voluminösen Sound erzählt. Die Schauspieler, allen voran die beiden Hauptdarsteller Somegoro Ichikawa als Izumo und Rie Miyazawa als Tsubaki, agieren sehr überzeugend. Dabei müssen sie mit viel Theatralik spielen, wodurch ja gerade bei japanischen Filmen leicht die Gefahr durchs Overacting besteht, den Film trashig betrachten zu lassen. Andererseits lässt es sich gut als Stilmittel einsetzen, wie Yojiro Takita auch gut erkannt hat. Die Theatralik passt hier aber auch gut zur fantasievollen, ja auch schon ziemlich mangaartigen Story, verbunden mit dem immer wieder gut eingesetzten Humor. Heldenhafte Sprüche, alberne Kommentare, schnulzige Dialoge, überzogenes Gelächter und komische Grimassen tauchen immer wieder auf. Ebenso der Schriftsteller Nanboku Tsuruya, dessen Rolle sich Yojiro aber auch hätte sparen können. Der Charakter steht als in gewisser Weise als Verbindungsstück zum Kabuki-Theater da und verfolgt die Geschichte von Izumo und Ashura und will aus seinen gesehenen Ereignissen weitere Theaterstücke schreiben. Man sollte also den Film "Ashura" nicht sturernst nehmen, sondern ihn eher als Fantasy-Komödie sehen. Der Realismus geht nicht nur wegen der Story selbst flöten, sondern auch wegen dem schon genannten Overacting, sowie dem fast schon übertriebenen Einsatz von Special Effects, wie der meterweite Flug von dem grünen, schleimigen Dämonenblut während den Schlachten, der häufige Einsatz von computergenerierten Feuer - auch auf Menschen - sowie ganzen Landschaften und einigen anderen Dingen. Die meisten Effekte schauen aber ganz nett aus und die wunderschöne Fantasywelt wurde mit ihren malerischen Umgebungen und Sets wirklich liebevoll inszeniert. Empfehlenswert ist "Ashura" wirklich nicht für jedermann. Man muss schon wirklich ein großes Faible für das japanische Kino, deren Schauspieler und auch etwas "anderen" Filmen haben, um sich hier fast 2 Stunden lang gut unterhalten lassen zu können. Viele ähnliche Filme fallen mir jetzt nicht ein, am ehesten lässt sich "Ashura" wohl mit "Sakuya - The Demon Slayer" und stellenweise mit Takashi Miike's Theaterstück "Demon Pond" vergleichen. "Ashura" bietet also eine nicht besonders anspruchsvolle Story, eine Umsetzung, die Geschmackssache ist und eine Vielzahl von Genresteilen, die zum Einsatz kommen (Fantasy, Martial Arts-Action, Liebesdrama und Komödie). Ein furioser Mix. Ich hätte hier und da etwas am Film geändert, aber im Großen und Ganzen ist er überdurchschnittlich gut, da die positiven Aspekte überwiegen.



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