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asianfilmweb • Filme • Avalon (JP/PL 2000) • Gate To Avalon
FILMEJP/PL • AVALON
AVALON

     aka GATE TO AVALON
     JAPAN/POLEN 2000

CAST & CREW
REGIE Mamoru Oshii
DARSTELLERMalgorzata Foremniak, Wladyslaw Kowalski, Jerzy Gudejko, Dariusz Biskupski, Bartek Swiderski, Michal Breitenwald
PRODUZENTAtsushi Kubo
SCRIPT/BUCHKazunori Itô
MUSIKKenji Kawai

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Avalon - Spiel um dein Leben

DeutschlandKinowelt • FSK kJ •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, polnisch DD 5.1
 deutsch
 Interaktives DVD-Spiel, Trailer

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
106 Minuten

FILMINHALT
In einer sehr düsteren nahen Zukunft lebt die Hauptperson Ash nur für ein illegales virtuelles Computerspiel namens Avalon. Hier messen sich die besten Kämpfer in einer Welt die einen wilden Mix aus Zweitem Weltkrieg und Science Fiction darstellt, manche verdienen sich hiermit sogar ihren Lebensunterhalt. Ash gehört zu den Besten als sie von einem geheimen Level erfährt, den man nur mit dem höchsten Punktestand erreichen kann. Dort besteht angeblich nicht mehr die Möglichkeit das Spiel einfach abzubrechen. Wer hier stirbt endet in der Realität als leere Hülle, geistige Flatline. Bis auf die Knochen süchtig macht sich Ash auf die Suche nach dem Eingang zu diesem Level und erlebt eine Überraschung...

FILMREZENSION VON BORIS BUDECK
Mamoru Oshii dreht einen Realfilm mit der polnischen Armee zum Thema Virtual Reality Wenn das nicht vielversprechend klingt. Oshii zeigt auch hier wieder seine Zweifel am Segen der zunehmenden Technologosierung und dem Verlust menschlicher Identität und Eigenständigkeit. Kraftvolle und eigenwillige Bilder einer düsteren trostlosen Zukunft in der Menschen irgendwo in den Zwiebelschalen der Virtualität gefangen sind. So stark der Film in seiner Optik überzeugt so unspektakulär ist die Story. Abgesehen von der netten Idee mit dem Spiel reihen sich hier bekannte Versatzstücke aneinander, von 1984 bis Matrix ist hier alles irgendwo vorhanden und nichts neu oder eigen. Ash ist bloß eine süchtige Zockerin, die sich gar nicht mit der Problematik ihrer eingeschränkten Wirklichkeit auseinandersetzen will. Inhaltlich betrachtet kommt der Film mittlerweile einfach um ein zwei Jahre zu spät. Die ewig langen Kameraeinstellungen und spartanischen Dialoge machen den Film nicht sehbarer und die Geschichte nicht besser. Zwar kommt damit die Inhaltlosigkeit menschlichen Lebens in dieser fürchterlich unnützen Zukunft zum Ausdruck aber spätestens ab der Hälfte des Films langweilt das mächtig. Die Actionszenen sind zu spärlich um darüber hinweg zu helfen und am Schluß bleibt irgendwie die Frage im Raum stehen - warum erst jetzt? Ich will nicht zu sehr mäkeln, der Film wäre ein Abräumer geworden wenn er vor 13th Floor rausgekommen wäre. Optisch ist er auf jeden Fall ein Kunstwerk.



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