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asianfilmweb • Filme • Azumi 2: Death Or Love (JP 2005)
FILMEJP • AZUMI 2: DEATH OR LOVE
AZUMI 2: DEATH OR LOVE

     JAPAN 2005

CAST & CREW
REGIE Shusuke Kaneko
DARSTELLERAya Ueto, Yuma Ishigaki, Chiaki Kuriyama, Shun Oguri, Kenichi Endo, Kai Shisido, Eugene Nomura, Tak Sakaguchi, Kenji Takechi, Ai Maeda

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Azumi 2 - Death Or Love - Metall Edition

DeutschlandSunfilm
 Director's Cut im Metalpak
1,85:1 anamorph · deutsch...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDAzumi 2 - Death Or LoveDeutschlandCine Plus 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
112 Minuten

FILMINHALT
Azumi 2 setzt genau dort ein, wo Azumi endete. Kurz zur Vorgeschichte: Der weise Meister Gessai bildet im Auftrag des Priesters Tenkai zehn Schüler aus um alle Kriegsherren des Landes zu töten und damit den Frieden zu sichern. Am Ende ihrer Ausbildung bekommen die Schüler den Auftrag mit einem ihrer Kameraden zu kämpfen und ihn zu töten. Unter den fünf verbleibenden Schülern ist das Mädchen Azumi, das ihren besten Freund Nachi töten musste. Allerdings gelingt es ihr und ihren Mitstreitern nicht den letzten Kriegsherren Masayuki Sanada auszuschalten, nur Azumi und ihr Freund Nagara überleben die finale Schlacht... Trotz des Scheiterns ihrer Mission beauftragt Tenkai die beiden erneut damit Sanada zu töten. Auf ihrer Mission werden sie dabei von der Ninja Kriegerin Kozue begleitet, ausserdem gesellt sich eine Bande von Wegelagerern zu den Auftragskillern, dessen Anführer Ginkaku Azumis totgeglaubtem Freund Nachi erstaunlich ähnlich sieht. Schon bald kommen Azumi Zweifel an ihrem Auftrag...

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Eines vorweg, man sollte den ersten Teil gesehen haben, um dem zweiten folgen zu können, da die beiden Filme beinahe nahtlos ineinander übergreifen, eine Verbindung wird derweil durch nur wenig aussagekräftige Flashbacks hergestellt. Wie bereits in Azumi ist die Story auch in diesem Aufguss eher schmückendes Beiwerk, es geht um Koga und Iga, Rivalität und Intrigen, aber letztendlich dient der dünne Plot nur als Entschuldigung für ein paar Actionszenen mit einem schwertschwingenden, leicht bekleideten Mädchen. Richtig, das ist in Azumi nicht viel anders, bei dem allerdings noch das vielgehypte Wunderkind Ryuhei Kitamura Regie führte. Sein Nachfolger auf dem Azumi-Regiestuhl heisst Shusuke Kaneko. Während Kitamura es stellenweise noch geschafft hat Emotionen zu wecken, bemüht sich Kaneko zwar angestrengt darum, scheitert aber letztendlich an diesem Anspruch. Die aufgesetzte Lovestory zwischen Azumi und Nachi, sowie die Frage nach der Moral ihres Handelns wirken eher unnötig und können emotional in keinster Weise fesseln. Allerdings fällt Azumi 2 deutlich kürzer und gestraffter aus als sein überlanger Vorgänger. Zumindest wiederholt Kaneko nicht Kitamuras Fehler und langweilt den Zuschauer bis zum Umfallen mit einer ausgewalzten und belanglosen "Geschichte". Azumi 2 kommt direkt zum Punkt und reiht Actionszene an Actionszene, durchsetzt von ein paar Storyfetzen. Zumindest versucht Kaneko so aufkommender Langeweile vorzubeugen, was sicher die grösste Schwachstelle an Kitamuras Film war. Das Problem ist nur, dass die Actionszenen leider wenig überzeugend ausfallen. Kaneko kämpft hier mit den gleichen Problemen wie in seinem aktuellen Kinohit Death Note. Visuell wird nur Hausmannskost geboten, die Inzenierung ist stellenweise ziemlich behäbig und einfallslos, nahezu steif. Während Kitamura seine Fights mit Dynamik und experimentellen Kameraeinstellungen inszeniert, wirkt Kanekos Inszenierung vergleichsweise wie eine Folge "Derrick". Auch der Gewaltfaktor wurde im Vergleich zum ersten Teil etwas zurückgeschraubt, hier und da spritzt einem der rote Saft aber immer noch fontänenartig entgegen - immerhin. Der Showdown des Films beginnt beinahe wie eine Kopie des ersten Teils, endet dann aber in einer unmotivierten Enttäuschung. Kommen wir zum Cast: Aya Ueto ist sicher ganz süss, allerdings mangelt es ihr doch sehr an Ausstrahlung. Es steht ausser Frage, dass sie vorwiegend aufgrund ihrer Optik gecastet wurde. Chiaki Kuriyama (Kill Bill Vol.1, Battle Royale) wirbt vor allem mit ihrem Namen, wird schauspielerisch aber nicht sehr gefordert, zudem ist ihre Rolle sehr durchschaubar. Am überzeugendsten agiert Shun Oguri, obwohl sein Part in diesem Film mehr als hanebüchen daherkommt. Versus-Star Tak Sakaguchi darf dann immerhin in der besten Actionszene des Films ran. Der Rest der Darsteller agiert teilweise unterirdisch bis hin zur Infantilität, gerade einige der Kampfszenen erinnern irgendwie stark an die guten alten Power Rangers. Was soll man dazu noch sagen? Nach dem kommerziellen Erfolg von Azumi musste einfach der unvermeidliche zweite Teil her, seltsam nur, dass dieser trotz eines sicher hohen Budgets eher wie der kleine Bruder seines Vorgängers wirkt. Kostüme, Ausstattung usw. sind sicher ganz passabel, wenn auch mache der Outfits etwas albern wirken, aber es fehlt an Eyecandy, es fehlen die grossen Stunts, die Massenszenen, die Materialschlachten... so ist Azumi 2 ein eindeutiger Rückschritt zu seinem Vorgänger, ein Film der über weite Strecken einfach lust- und lieblos wirkt. Zu empfehlen eigentlich nur für Freunde anspruchsloser No-Brainer Actionkost, die gerne schnuckelige Mädchen beim Niedermetzeln einiger teils strohdoofer Gegner beobachten. Für einen kurzweiligen Filmeabend mag Azumi 2 schon reichen, immerhin ist der Film über weite Strecken recht unterhaltsam, wer mehr will sollte aber lieber zu Teil 1 oder zu Shinobi greifen.



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7.6/10 bei 9 Stimmen. .
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