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asianfilmweb • Filme • Bangkok Robbery 102 (TH 2004)
FILMETH • BANGKOK ROBBERY 102
BANGKOK ROBBERY 102 •

     THAILAND 2004

CAST & CREW
REGIE Tanit Jitnukul
DARSTELLERAmpol Lamppon, Chatchai Plengpanich, Prakasit Bowsuwan, Withit Laet, Kowit Wattanakul

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Bangkok Robbery 102

Deutschlande-m-s • FSK 16 •
 1,78:1 anamorph
 deutsch dts/DD 5.1, thai DD 5.1
 deutsch

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
115 Minuten

FILMINHALT
Der ehemalige Elitesoldat Navin wird von einer Gesellschaft aus Verschwörern angeheuert um die Goldreserven Thailands zu stehlen. Diese sollen dazu benutzt werden um die Schulden Thailands im Ausland zu tilgen. Sollten diese nicht bezahlt werden, würde es das Land in den Ruin stürzen und somit auch ins Chaos. Doch der Polizist Pakorn ist der Terroristengruppe auf den Fersen und wird alles daran setzen, ihnen das Handwerk zu legen.

FILMREZENSION VON BENJAMIN BOGNER
Thailand liefert uns mit "Bangkok Robbery 102" einen weiteren Actionfilm ohne Story ab, so wie es für sie seit einigen Jahren üblich ist ab. Egal ob sie "Tiger Blade" oder "Tom Yum Goong" heißen, der hier besprochene Film reiht sich nahtlos ein. Doch, so gern ich auch solche Filme sehe, man kann auch einiges falsch machen, wie uns "Bangkok Robbery 102" zeigt. Auch eine simple Story will erzählt werden um jemanden für sich zu gewinnen. Schon hier versagt man auf ganzer Strecke. Vielleicht fehlt mir auch das Hintergrundwissen dazu, aber Inhaltsangabe konnte ich mir nur mit Mühe aus den Fingern saugen. Das sollte nun wirklich absolut nicht der Fall sein. Während "Tiger Blade" ebenfalls auf die Konvention des Storytellings, pardon, scheißt, aber einen irrwitzigen Blödsinn nach dem anderen zündet, macht "102" einfach alles zu platt und vor allem alles viel zu cool. Jeder ist hier cool, obwohl Bangkok ein heißes Pflaster ist. Es werden schöne Sonnenbrillen, perfekt getrimmte Rotzbremsen und teure Anzüge präsentiert, lassen mich aber ziemlich kalt. Die Schauspieler, außer der Elitesoldat Navin, sind alle abgebrüht und behalten unter allen Umständen die Nerven, egal was passiert. Mag ja sein, aber wenn sie in einer dunklen Tiefgarage Sonnenbrillen tragen hört es auf. Solche Lächerlichkeiten gibt es hier zuhauf und lassen den Film zur Farce verkommen. Die Schauspieler versuchen, wie schon angedeutet, zwanghaft den harten raushängen zu lassen und nerven mich damit einfach nur. Außerdem: wer heutzutage noch eine Rotzbremse trägt, den nehme ich definitiv nicht ernst. Ihre Rolle bringen sie auch nicht an den Mann und die Frau und dadurch fiebert man nicht wirklich mit. Eine Ausnahme bildet hier der Schauspieler des Elitesoldaten Navin. Da dieser die eigentliche Hauptperson des Films ist, hat man ihm sogar einen Hintergrund spendiert, der immer wieder in Flashbacks auftritt. So sorgt das ganze auch wieder für ein klitzekleines bisschen Atmosphäre. In den Actionszenen rummst es dafür immer wieder gewaltig und das reißt einiges wieder raus. Es gibt tolle Shootouts zu bewundern, welche an Intensität kaum zu überbieten sind. Da zischen die Kugeln direkt an Köpfen vorbei, schlagen in Deckungen ein und reißen große Löcher in die Wand und wenn sie treffen auch in die Leiber der Statisten. Man sollte jetzt allerdings keine Blutfontänen á la John Woo erwarten, dazu war man dann doch etwas zu zahm. Was jedoch wieder nervt ist der teilweiße Einsatz von Handcams und dem berühmten "Wackelbild". Darunter leidet die Übersichtlichkeit massiv. Alles in allem bleibt zu sagen das "Bangkok Robbery 102" gelungene Actionszenen zu bieten hat, welche klasse Inszeniert sind. Das war's aber auch schon. Story, Schauspielerei und Drehbuch siechen auf dem Nullpunkt dahin. Schade, war wohl nix.



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