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asianfilmweb • Filme • Beach Of The War Gods (HK 1973) • Die Todesbucht der Shaolin
FILMEHK • BEACH OF THE WAR GODS
BEACH OF THE WAR GODS •

     aka DIE TODESBUCHT DER SHAOLIN
     HONG KONG 1973

CAST & CREW
REGIE Jimmy Wang Yu
DARSTELLERJimmy Wang Yu, Lung Fei, Blacky Ko, Tin Yau, Sit Hon, Yeung Lit, Su Chen-Ping, Hsieh Hsing, Wong Wing-Sang, Shih Ting-Ken, Jack Lung Sai-Ga
PRODUZENTRaymond Chow
SCRIPT/BUCHJimmy Wang Yu
CHOREOGRAPHIEKwan Hung, Siu Bo
MUSIKWong Mau-San

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Die Todesbucht der Shaolin

DeutschlandEyecatcher Movies
 2,35:1 anamorph
 deutsch DD 1.0, mandarin DD 1.0, englisch DD 1.0
 deutsch
 Trailer, Bildergalerie

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
100 Minuten

FILMINHALT
China im Jahre 1556: Der Kämpfer Hsiao Feng ist zufällig im Fischerdörfchen Ly anwesend, als Japaner einfallen und den Dörflern ein Ultimatum setzen. Entweder sie zahlen viel Geld oder sterben alle. Hsiao kann das nicht mit ansehen, greift ein und zeigt den Japanern wie man nach chinesischem Originalrezept Chop Suey herstellt. Es bleiben Hsiao und vier weiteren Helden nun nur zehn Tage, um das Dorf auf die kommende Rache der Japaner vorzubereiten.

FILMREZENSION VON BENJAMIN BOGNER
Wang Yu ist in meinen Augen einer der besten Filmemacher des Hongkong Kinos in den 70er Jahren. Egal ob man hier "The One-Armed Boxer vs. The Flying Guillotine", "The One-Armed Swordsman" oder "Eine Faust wie ein Hammer" anführt: alles Martial-Arts Kracher vor dem Herren. "Die Todesbucht der Shaolin" bildet da auch keine Ausnahme. Die Story um fünf Helden, welche ein Dorf vor Plünderern retten, ist ganz klar von diesem japanischen Film abgekupfert dessen Namen mir gerade nicht einfällt - irgendwas mit sieben japanischen Kriegern, war von einem etwas unbekannteren Regisseur - ich glaub der hiess "Die sieben Sarazenen". Das Budget gab dann aber auch nur fünf Helden her und ein schrottiges Kulissendörflein, das den typisch-trashigen Wang Yu Flair versprüht. Die Helden könnten einer Zirkustruppe entfleucht sein: es gibt einen kleinen Messerfetischisten, der gerne wirft, einen Typen der mit zwei scharfkantigen Schilden (!!!) kämpft und so weiter. Auf der Gegenseite gibt es Samurais, Samurais und ihr habt es sicher schon erraten: Samurais. Auch hier gilt: die Japaner sind wieder das klischeehafte Abziehbild des ultimativen Bösen und sind so lächerlich überzeichnet, dass ich mich vor Lachen gekugelt habe. Auch wird hier Rassismus so richtig gross geschrieben: "Ich töte Japaner auch umsonst" sagt der geldgeile Messerwerfer in der Mitte des Films. Und das ist nur einer von vielen schlagkräftigen rassistischen Sprüchen in diesem Film - natürlich alles im Sinne des Vaterlandes und dessen Freiheit. Die halbstündige Massenklopferei zur Verteidigung des Dorfes ist das absolute Highlight des Films. Dank der vorzüglichen Kameraarbeit und der locker-leichten und sicheren Inszenierung Wang Yus, weiss man immer was gerade geschieht und wer mit wem kämpft. Auch durch die Ausstattung der Statisten mit verschiedenfarbigen Kostümen, kann man sie ohne Probleme unterscheiden. In anderen Filmen, welche ich kürzlich bestaunen durfte, ist das nicht so wirklich gelungen. Da kann man sich hier eine Scheibe abschneiden. Die Schauspieler machen ihre Sache in Rahmen des Gegebenen wirklich gut! Aber man muss dazu sagen, dass es für sie nicht mehr zu tun gibt, als andere zu bekämpfen und Hasstriaden zu schmettern, keine wirklich schwere Aufgabe also. Wang Yu ist sowieso über alle Zweifel erhaben und spielt den Helden Hsiao extrem souverän. Auf der Gegenseite steht Lung Fei als Übersamurai, der sich durch die chinesische Seite säbelt, als gäb es keinen Widerstand. Das Duell der beiden am Ende des Films ist ebenfalls sehr sehenswert, vor allem, weil Lung Fei hier noch magische Kräfte entwickelt, in dem er Wang Yu mitten in der Nacht mit seinem Schwert blenden kann! Grossartig! Alles in allem bleibt zu sagen, dass "Die Todesbucht der Shaolin" eine typische Wang Yu Trashbombe ist, die man liebt, oder hasst. Ich liebe sie!



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