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asianfilmweb • Filme • Beautiful Sunday (KR 2007)
FILMEKR • BEAUTIFUL SUNDAY
BEAUTIFUL SUNDAY •

     KOREA 2007

CAST & CREW
REGIE Jin Kwang-Gyo
DARSTELLERPark Yong-Woo, Nam Gung-Min, Min Ji-Hye, Lee Gi-Yeong, Kim Dong-Ah, Kim Eung-Su, Oh Jeong-Se, Yang Tae-Do

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Beautiful Sunday

KoreaKD Media2 Discs
 2,35:1 anamorph
 koreanisch DD 5.1/DD 2.0
 englisch, koreanisch
 Audiokommentar, Making Of, Actionszenen, Outtakes, "White...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
117 Minuten

FILMINHALT
Der Polizist Kang (Park Yong-Woo) braucht Geld, um die medizinische Versorgung seiner Frau zu bezahlen, die nach einem nie aufgeklärten Überfall im Koma liegt. Aus diesem Grund lässt er sich auf krumme Geschäfte ein und unterschlägt bei der Verhaftung eines gefährlichen Drogenhändlers Kokain, um dafür Geld von dessen Konkurrenten zu erhalten. Noch während des Verhörs schwört der betrogene Gangster Rache. Gleichzeitig erzählt der Film die Geschichte von Min Woo (Nam Gung-Min), dessen Obsession für eine schöne Unbekannte (Min Ji-Hye) beiden zum Verhängnis wird. Unfähig sie adäquat anzusprechen, vergewaltigt er sie in einem Moment totaler Konfusion. Später sieht er sie wieder, die beiden verlieben sich, ohne dass Su Yeon ihn erkennt. Doch das Glück in beiden Episoden ist nur von kurzer Dauer, als der betrogene Gangsterboss seinen Rachefeldzug beginnt und Su Yeon durch einen Zufall ihren Vergewaltiger in Min Woo erkennt, entfaltet sich ein Teufelskreis des Verderbens.

FILMREZENSION VON MICHAEL FROST
Was soll man sagen? Seit dem Film "Fight Club" erfreuen sich Figuren, die eigentlich nur im Kopf des Hauptdarstellers existieren, großer Beleibtheit. Auch Jin Kwang-Gyo bedient sich dieser psychologischen Hintertür, um zwei Geschichten zu verbinden, von denen man sich den ganzen Film über fragt, was zum Teufel sie miteinander zu tun haben? Der Film beginnt sehr kryptisch, bevor er in bewährten Thriller-Gewässer tüchtig Fahrt aufnimmt. Die Geschichte um den verzweifelten Polizisten Kang und die Pflege seiner Frau ist eigentlich genug und hätte einen guten Thriller getragen. Es gibt üble Gangster, es wird ordentlich geschossen und an Blut und Schlägen wird auch nicht gespart. Gleichzeitig bringt Kangs Liebe zu seiner Frau und die Bürde, die er für sie trägt, genug Tiefgang in das Ganze. Park Yong-Woo spielt gut, obwohl er es manchmal etwas mit dem Ausflippen übertreibt. Weniger ist bekanntlich manchmal mehr, trotzdem eine solide Leistung. Die zweite Geschichte um die Vergewaltigung und die spätere Liebe weiß man nicht recht einzuordnen. Die Vergewaltigung an sich passt irgendwie überhaupt nicht in den Ablauf des Films und ist auch sehr klischeehaft umgesetzt (Regen, plötzlich im Wald). Noch blöder wird es, wenn Su Yeon ihren Vergewaltiger nicht erkennt, das wirkt schon arg konstruiert. Eigentlich will man auch die andere Geschichte weiterverfolgen und nicht schöne Bilder von Sommerausflügen auf dem Land betrachten. An den beiden Schauspielern, vor allem an Nam Gung-Min, liegt es sicher nicht, alles wirkt eben nur mehr schlecht als recht zusammengestückelt. Die Auflösung der Geschichte ist dann wirklich abstrus, hier soll eine psychologische und empathische Tiefe aufgebaut werden, die der Film einfach nicht hergibt. Anstatt auf Action und Polizeithriller zu setzen, werden die beiden Geschichten krampfhaft ineinanderverdreht. Irgendwie konnte mich der Film deshalb nicht recht bei der Stange halten, er wurde zusehends langweiliger und langatmiger. Und zu guter Letzt habe ich mich auch noch an den Film "The Mechanist" mit Christian Bale erinnert gefühlt, der doch einige (wenn auch entfernte) Ähnlichkeiten mit diesem Werk aufweist. Hier wurde eindeutig zu viel gewollt. Schade um die schöne Cop-Geschichte vom Anfang, die hätte ich gerne zu Ende gesehen.



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