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asianfilmweb • Filme • The Blazing Temple (HK 1976) • Flammende Tempel der Shaolin
FILMEHK • THE BLAZING TEMPLE
THE BLAZING TEMPLE •

     aka FLAMMENDE TEMPEL DER SHAOLIN
     HONG KONG 1976

CAST & CREW
REGIE Joseph Kuo
DARSTELLERCarter Wong, Chia Ling, Chang Yi, Kam Kong, David Tong Wai, Wei Tzu Yun, Barry Chan, Chan Siu Pang, Chan Suk Fong, Hung Fa Long, Lau Lap Cho, Liu Ping
PRODUZENTJoseph Kuo
SCRIPT/BUCHJoseph Kuo, Tsui Ming-Lien, Han Chiang Ping
CHOREOGRAPHIESiu-Pang Chan
MUSIKFrankie Chan

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Flammende Tempel der Shaolin

DeutschlandEyecatcher Movies
 2,35:1
 deutsch DD 1.0, englisch DD 2.0, kantonesisch DD 1.0
 deutsch
 Bildergalerie, Trailer

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
88 Minuten

FILMINHALT
Kaiser Jung Chen bekämpft im ganzen Land Rebellen um seine Vormachtstellung zu sichern. Als er erfährt, dass diese mit den Shaolin gemeinsame Sache machen, lässt er deren Tempel angreifen und bis auf die Grundmauern zerstören. Einige Shaolinmönche, darunter auch der Junge Siu, entkommen und schwören grausamen Rache: sie werden erst ruhen wenn der Kaiser tot ist.

FILMREZENSION VON BENJAMIN BOGNER
Um es kurz zu machen: dieser Film ist einer der miesesten den ich jemals gesehen habe. Aber da ein Satz nicht reicht, versuche ich meinen Frust in Worte zu fassen. Joseph Kuo, der Regisseur dieses "Films" zeichnet sich bereits, für die durchaus geniessbaren, "The 18 Bronzeman" und "Return of the 18 Bronzeman" aus. "Flammende Tempel der Shaolin" kann man durchaus als inoffizielle Fortsetzung der beiden anderen genannten Filme sehen. Aber was Kuo bei den Dreharbeiten geritten hat weiß nur er selbst. Ich habe selten eine so simple Story gesehen, welche so unübersichtlich erzählt wurde. Das fängt mit der Einführung einer Schwertkämpferin an, die eigentlich nur eingeführt wird, damit sie da ist. Etwas wichtiges tut sie nicht wirklich und verschwindet dann auch nach 10 Minuten bis sie schliesslich exakt 3 Minuten vor Ende wieder auftaucht. Während der Shaolin-Tempel von den Kaisertruppen gefühlte Jahre beschossen wird, rennen die Schüler und Meister gleichfalls wie Lemminge von einem Ort zum anderen, nur um festzustellen, dass sie doch woanders sein müssten. Lächerlich ist auch die Flucht aus dem Tempel: einer der Meister hebt einen Stein, der ein paar Tonnen wiegen dürfte und lässt 100 Schüler entkommen, hält noch ein philosophisches Zwiegespräch mit seinem Lieblingsschüler und stirbt dann weil er den Stein nicht mehr hochhalten kann und von ihm erdrückt wird. Wow, echt jetzt... das ist so schlecht - ich bin sprachlos. Höhepunkt des ganzen Story- und Geschichtswirrwarrs ist jedoch als einer der Shaolin sich als Verräter entpuppt und das Versteck seiner Brüder verrät. Darauffolgend, als diese den letzten Angriff starten, schlägt er sich auf ihre Seite nur um fünf Minuten später alle wieder zu verraten. So weit so gut, kann ja sein. Der Gipfel der Unglaubwürdigkeit ist aber, dass er abermals wieder zu seinen Brüdern überlauft um den Kaiser mit Giftpfeilen zu beschiessen. Dieser lebt daraufhin natürlich noch stundenlang. Der Typ wird am Ende dieses Machwerks als Held glorifiziert! Ich meine dieser Schwachkopf hat viele Kollegen auf dem Gewissen und wird als Held verehrt! Da kann ich auch gleich Robert Mugabe als Held verehren... Action gibt es in dem Film zwar schon, lässt sich aber als solche nicht bezeichnen. Die Kämpfe verkommen meistens zum Massengefuchtel. Dank der wirren Schnitttechnik und der Minimal-Choreographie verliert man schnell die Übersicht, wer hier wen befum... bekämpft. Ab und zu wird auch an Drähten geflogen, das aber eher selten. Schauspieler gibt es in diesem Film auch nicht. Carter Wong ist und bleibt ein unsympathischer Eierkopf. Der Kaiser sieht in seinem Kostüm aus wie eine zu fette Banane. Und sonst sterben eh nur namenlose Statisten. Alles in allem ist "Flammende Tempel der Shaolin" ein völlig langweiliger und lächerlicher Film, der mich persönlich an den Rande des Wahnsinns brachte. Definitiv keine Empfehlung.



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