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asianfilmweb • Filme • Blood Brothers (HK 2007)
FILMEHK • BLOOD BROTHERS
BLOOD BROTHERS

     HONG KONG 2007

CAST & CREW
REGIE Alexi Tan
DARSTELLERDaniel Wu, Shu Qi, Tony Yang, Liu Ye, Sun Honglei, Chang Chen, Lu Lu, Jack Kao

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Blood Brothers

HongkongDeltamac2 Discs
 anamorph
 kantonesisch dts-es/DD 5.1 EX, mandarin DD5.1
 englisch, chinesisch
 Interview mit John Woo, weitere Cast & Crew Interviews,...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
95 Minuten

FILMINHALT
Fung (Daniel Wu) und die Brüder Kang (Liu Ye) und Hu (Tony Yang) verlassen ihren Heimatort in der Provinz, um im Shanghai der 30er-Jahre ihr Glück zu machen. Erwartungsvoll beginnen sie ihr neues Leben, das sie in den berühmten Nachtclub "Paradise" führt, der dem Gangsterboss Hong (Sun Honglei) gehört. Dort lernen sie auch die hübsche Sängerin Lulu (Shu Qi) kennen, die davon träumt ein Filmstar zu werden. Fung verliebt sich in sie und freundet sich gleichzeitig mit dem Killer Mark (Chang Chen) an, der für Boss Hong arbeitet. Zwischen Moral und dem glamourösen Leben im Club hin- und hergerissen, beginnt für die drei "Blutsbrüder" eine folgenschwere Zeit, die zur Zerreisprobe ihrer Freundschaft wird.

FILMREZENSION VON MICHAEL FROST
Das Jahr 2007 scheint doch noch nicht ganz vorüber zu sein, eigentlich hatte ich es filmmäßig schon ziemlich abgeharkt, da kommt noch einmal ein Triple aus Hong Kong, das aufhorchen lässt. Die Rede ist von "The Detective" mit Aaron Kwok, "Triangle", der Film, der die drei Regiegrößen Tsui Hark, Ringo Lam, and Johnnie To vereint und eben "Blood Brothers", hinter dem sich John Woo als Produzent versteckt. Dessen Handschrift ist trotz der Regie des jungen Alexi Tan (der bisher nur Videoclips produziert hat) wirklich nicht zu übersehen. Sein Überwerk "Bullet in the Head" hat diesen Film inspiriert, wenngleich er ihm natürlich nicht das Wasser reichen kann. Schlecht ist er aber ganz bestimmt nicht. Man taucht in diese fremde und doch angenehm vertraute Welt Shanghais der 30er-Jahre ein, die Ausstattung und Kulissen sind teilweise überwältigend und machen allein den Film schon sehenswert. Dazu kommt eine Shu Qi, die noch niemals so gut ausgesehen hat, wie in diesem Film. Normalerweise kann ich mich nicht entscheiden, ob sie gut oder schlecht aussieht, hier hat sie ihren Stil gefunden. Ihr erster Auftritt, ihr erstes Lied ist einfach nur fantastisch, ganz großes Kino! In anderen Szenen reduziert Alexi Tan die große Bühne dann auf die intime Fläche eines Theaters, was dem Film gut zu Gesicht steht, da nun auch einmal die Schauspieler den Film tragen und nicht nur das Drumherum. Leider passiert das etwas zu selten, die Handlung springt doch sehr schnell, für den Aufbau echter Charaktere bleibt da nicht viel Zeit. Somit wären wir auch bei meiner Kritik am Film angelangt, der sich vielleicht auf 20 Minuten mehr hätte ausdehnen sollen, damit man nicht nur in der Optik, sondern auch im Inhalt hätte schwelgen können. Einige schöne Symboliken wurden trotzdem eingebaut: Die Uhr, die Hu von seinem Bruder Kang noch im Heimatort geschenkt bekam, und auf die er schaut, als Kang sich zum ersten Mal als sadistisches Monster entpuppt. Die Zeit der Brüderschaft ist abgelaufen, an der Uhr kann er sogar die genaue Zeit ablesen. Auch die Hell-Dunkel-Kontraste sowie die Kirchenfenster-Optik, die John Woo so liebt, sind vorhanden und natürlich der beste Shoot-Out seit Ewigkeiten. Wenn wir jetzt demnächst noch Chow Yun-Fat zu sehen bekommen, wie er in einer John Woo-Produktion in jeder Hand eine Pistole hält und an einem Zahnstocher (oder war es ein Streichholz?) kaut, brechen vielleicht doch wieder goldene Zeiten an. Vorerst nehmen wir "Blood Brothers" als gute Zwischenmahlzeit. Bon Apetite!



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