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asianfilmweb • Filme • The Child's Eye (HK 2010)
FILMEHK • THE CHILD'S EYE
THE CHILD'S EYE •

     HONG KONG 2010

CAST & CREW
REGIE Oxide Pang Chun, Danny Pang
DARSTELLERRainie Yang, Elanne Kwong, Shawn Yue, Gordon Lam Ka-Tung, Jo Kuk Cho-Lam, Lawrence Chou, Ciwi Lam Si-Man, Xu Zheng-Xi, Rex Ho Chun-Wai
PRODUZENTAlvin Lam, Oxide Pang Chun, Danny Pang
SCRIPT/BUCHOxide Pang Chun, Danny Pang, Thomas Pang
MUSIKPayont Term Sit

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY The Child's Eye

DeutschlandAscot Elite • FSK kJ •
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 5.1 MA, mandarin dts-HD 5.1 MA
 Cast & Crew, Trailershow, Set Pictures
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 BLURAYThe Child's Eye 3DDeutschlandAscot Elite 
 DVDThe Child's EyeRezension des Titels vorhandenDeutschlandAscot Elite 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
97 Minuten

FILMINHALT
Drei Pärchen aus Hong Kong, darunter Lok und Rainie (gespielt von Shawn Yue und Rainie Yang), werden während ihrem Urlaub in Thailand von den innerpolitischen Unruhen in Bangkok überrascht. Tausende Menschen demonstrieren auf den Straßen gegen die thailändische Regierung und leisten sich blutige Straßenkämpfe mit der Polizei. Der Ausnahmezustand wird ausgerufen und hat zur Folge, dass der Flughafen geschlossen wird und auch das ursprüngliche Hotel der sechs Freunde keine Gäste mehr aufnimmt. Notgedrungen kommen sie in einem heruntergekommenen Hotel in der Innenstadt unter und warten dort auf Rainie's Onkel, der die Gruppe innerhalb der nächsten Tage mit dem Auto abholen kommen möchte. Bereits kurz nach ihrer Ankunft im Hotel werden sie Zeuge allerhand seltsamer Vorfälle. So werden sie auffällig direkt von einem Hund angebellt, Stühle verrücken wie von Geisterhand und unheimliche Gestalten erscheinen Ihnen am helllichten Tag. Als dann noch die drei Jungs spurlos verschwinden, erfahren die Mädels, dass in dem Hotel der Geist einer Frau spukt, der es offensichtlich auf die sechs Freunde aus Hong Kong abgesehen hat.

FILMREZENSION VON ALEX FEIS
Auf den weiteren Verlauf der Geschichte brauche ich gar nicht näher eingehen, denn sie folgt stur den Grundprinzipien eines jeden Geistergruslers der letzten Jahre. Da haben wir das verkrachte Paar, welches durch die Umstände am Ende wieder zusammenfindet, die langhaarige Geisterfrau und die gespenstischen Erscheinungen in morbider Umgebung; alles bekannt und bereits hundertfach besser inszeniert.

Die Pang Brothers sind uns ein Begriff von Filmen wie "Bangkok Dangerous", "Re-Cycle" oder eben "The Eye" und sind bekannt für ihre visuell außergewöhnlichen und zum Teil überstilisierten Inszenierungen. Neben dem spannenden ersten Teil haben die beiden noch die eher schwächeren "The Eye 2" und "The Eye 10" nachgeliefert. Keiner der Teile hat inhaltlich etwas mit dem vorhergehenden zu tun. So hat auch der hier besprochenen vierte Teil der Reihe "The Child's Eye" mit den Vorgängern nur den Titel und einen spukenden Geist gemein. Von der Atmosphäre und den gut getimeten Schocks des ersten Teils fehlt hier leider jede Spur. Stattdessen gibt es Langeweile von der ersten Minute an. "The Child's Eye" wirkt wie ein billig heruntergedrehter Gruselfilm, der auf der nicht enden wollenden Welle an Geisterfilmen mitschwimmen möchte. Dass ausgerechnet die Pang Brothers, die 2002 mit "The Eye" den Hype praktisch mitbegründeten, mit ihrem jetzigen Werk den vorläufigen Tiefpunkt der Geisterfilmwelle erreicht haben, gibt uns unmissverständlich zu verstehen, dass man die Geister in Zukunft vielleicht lieber ruhen lassen und sich anderen Themen widmen sollte. Zwar haben die beiden neben "The Eye" einige ganz ansehnliche Gruselstreifen, wie z.B. "Ab-normal Beauty" oder "Diary" (ebenfalls mit Shawn Yue) hervorgebracht, aber was sie hier mit "The Child's Eye" abliefern ist einfach nur schlecht. Seien es die Darsteller, die Effekte oder die Geschichte, alles unterdurchschnittlich. Zugegeben, Geschichtenerzähler waren die Pangs noch nie, aber selbst ihre sonst so effektvolle Inszenierung sucht man bei "The Child's Eye" vergebens. Die beiden sind eigentlich Virtuosen wenn es um Schnitt und Kameraarbeit geht. Der bereits angesprochenen "Ab-normal Beauty" wird beispielsweise um einiges durch die stilsichere Inszenierung aufgewertet, allerdings ist davon bei dem vorliegenden Werk nichts mehr zu spüren. Wo sind die kühnen Schnitte, die ungewöhnlichen Kameraperspektiven oder die stylischen Farbfilter, die ein Mittelklassewerk wie z.B. "Diary" allein durch seine Optik aufwerteten? Garnichts ist davon hier zu spüren. Stattdessen hat man sich für einen billigen Digitallook und lieblos gefilmte Schockmomente entschieden, die einfach nicht zünden wollen. Zur Verteidigung sei gesagt, dass ich "The Child's Eye" in seiner 2D Version gesehen habe, es den Film aber ebenfalls in einer 3D Version gibt, die eventuell den ein oder anderen Schockmoment effektvoller präsentieren mag, den Film als Ganzes aber sicherlich nicht aufwerten kann. Umso ärgerlicher ist es, wenn einige interessante Aspekte einfach so verschenkt werden. So ist der später im Film auftauchende Hundejunge oder die Papierwelt, in der sich Rainie gegen Ende befindet, durchaus reizvoll, aber die Pangs schaffen es leider nicht, solche Ideen optisch ansprechend und gut verwoben in die Geschichte einzubauen. Stattdessen bleibt das Potential solcher Ansätze ungenutzt.

"The Child's Eye" kann man also getrost im Regal stehen lassen. Es gibt bessere Gruselfilme (The Eye, The Ring, Pulse) und bessere Filme im Output der Pangs. Tun wir einfach so, als hätte es diesen Käse nie gegeben.



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