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asianfilmweb • Filme • The Chinese Feast (HK 1995) • Das Bankett des Kaisers
FILMEHK • THE CHINESE FEAST
THE CHINESE FEAST •

     aka DAS BANKETT DES KAISERS
     HONG KONG 1995

CAST & CREW
REGIE Tsui Hark
DARSTELLERKenny Bee, Leslie Cheung, Zhao Wen-Zhou, Fan Yik-Man, Ho Ka-Kui, Anita Yuen, Lei Bei-Dak, Lau Shun, Law Kar-Ying, Peter Pau, Xiong Xin-Xin
PRODUZENTRaymond Wong Bak-Ming
SCRIPT/BUCHTsui Hark, Philip Cheng, Ng Man Fai
MUSIKLowell Lo

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Das Bankett des Kaisers

DeutschlandWGF/Schröder Media • FSK 12 •
 2,35:1 anamorph
 deutsch DD 2.0, kantonesisch DD 2.0
 deutsch
 Trailer, Bildergalerie

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
100 Minuten

FILMINHALT
Ein Kochwettbewerb in Peking zwischen zwei Meisterköchen findet statt. Auf der einen Seite steht Meister Liu Kit (Kenny Bee), auf der anderen Seite befindet sich Lung Kwan Bo (Zhao Wen-Zhou). Es geht darum, in 3 Bereichen zu gewinnen. Beim Reiskochen, Skulptur Formen und als Letztes, Ein Fischgericht. Es steht 1:1 und nur noch eine Runde steht bevor. Doch Meister Liu kann sich nicht konzentrieren. Gerade hat er einen Anruf erhalten, dass seine schwangere Frau im Krankenhaus liegt. Es wird befürchtet, dass sie das Kind verlieren wird. Getrieben von Sorge um seine Familie und Ehrgeiz, den Wettbewerb für sich zu entscheiden, zögert er lange, bis er sich schlussendlich dazu entscheidet, ins Krankenhaus zu eilen. Doch zu spät... Jahre später, Hong Kong. Der junge Kredithai Chiu Kong Sun (Leslie Cheung) hat es satt, Gelder einzutreiben und will sich lieber seiner Leidenschaft, dem Kochen zuwenden. Dumm nur, dass er gänzlich nicht kochen kann. Als er in einer Hotel-Lobby zufällig Lung Kwan Bo über den Weg läuft, der sein Streitgespräch mit seinem Boss mitverfolgt hat, schickt ihn dieser mit einer Visitenkarte zum Qing Han Restaurant. Um auch garantiert aufgenommen zu werden, stellt sich Sun als Neffen von Lung Kwan Bo vor, nichtwissend, dass dieser ein Konkurrent vom Qing Han Besitzer Fung (Law Kar-Ying) ist. Dieser beschert ihm auch gleich eine freudige Begrüßung und lässt ihn allerhand Undankbares erledigen, was aber bei seiner Tollpatschigkeit nur zu weiteren Problemen führt. Dabei lernt Sun aber auch Fungs Tochter Au Ka Wai (Anita Yuen) kennen, die nur auf englisch mit ihrem Daddy spricht und auch sonst recht durchgeknallt zu sein scheint. Der Spass ist schnell vorbei, als der schmierige Wong (Xiong Xin-Xin) von der Super Group auftaucht und Fung eine Wette unterbreitet. Er fordert ihn zum Kochwettbewerb auf. Es wird das Bankett des Kaisers zubereitet. Dabei sollen drei Hauptzutaten verwendet werden, die an drei Tagen zubereitet werden. Bärentatze, Elefantenrüssel und Affenhirn. Gewinnt die Super Group, so erhält Fung 50 Millionen Dollar, verliert aber das Qing Han Restaurant, so wird es in die Super Group eingegliedert und Fung muss Wong als seinen Meister anerkennen. Fung nimmt an, doch seine Angestellten verraten ihn, was ihn direkt ins Krankenhaus katapultiert. Nur noch eine Person kann nun helfen, dass Restaurant zu retten - Meister Liu Kit. Der allerdings ist mittlerweile zu einem Alkoholiker verkommen, dessen Geschmacks- und Geruchssinne komplett flöten gegangen sind. Gemeinsam mit Lung Kwan Bo unterziehen sie ihm einen Crashkurs, um wieder den alten Kit zu erwecken... Werden sie es rechtzeitig schaffen?

FILMREZENSION VON HY QUAN QUACH
Filme übers Kochen sind gern gesehen, stellen sie doch eine Nische im Genre-Einheitsbrei dar. Vor allem, wenn sie so wunderbar inszeniert sind wie dieses Kleinod an Köstlichkeiten. Wer diesen Film nicht mag, hat entweder keinen Geschmack, oder bevorzugt die schwere Kost. Ja, das ist ein leichter Film! Bekömmlich für Jeden und für die ganze Familie. Witzig, voller Esprit, lebensbejahend, spannend und macht tatsächlich Appetit auf mehr! Aufs Essen wie auf weitere Filme mit Schwerpunkt Kochen. Dabei ist Tsui Hark nicht unbedingt ein Hitgarant. Zwar ein bekannter Name und früher oft als der Steven Spielberg Hong Kongs bezeichnet, zeichnete sich schnell heraus, dass Tsui Hark eine sehr eigenwillige und saisonbedingte Kondition aufweist. Vielleicht noch vergleichbar mit Vielfilmer Miike. Mal beweist er ein glückliches Händchen und inszeniert Klassiker wie Shanghai Blues oder Once Upon a Time in China. Dann aber wiederum ist er verantwortlich für filmische Debakel wie Black Mask 2 und Double Team... Zum Glück hatte er anno 95 mit The Chinese Feast mal wieder eine seiner Glückssträhnchen erwischt und beschert dem Publikum einen der berühmten, familienfreundlichen Neujahrsfilmchen mit Spassgarantie. Dass alle Beteiligten an diesem Film ihren Spass hatten, sieht man auch am hervorragenden Schauspiel der Mannschaft. Egal ob Leslie Cheung (RIP), Anita Yuen, der einfach geniale Kenny Bee oder Bösewicht Xiong Xin-Xin. Es ist eine Freude ihnen zuzusehen. Und sie nutzen die ganze Laufzeit für ihre Begeisterung. Dazu bietet der Film aber auch soviele Möglichkeiten! Soviel abstruse Situationen, so viele Tagträume und Anspielungen, dass selbst ein Michael Wong nichts mehr ausgemacht hätte. Da die Story sich ums Kochen dreht, wird natürlich das Hauptaugenmerk auch auf die Zubereitung gelegt. Und die Inszenierung eben jener Zubereitung der Speisen ist von erlesener Auswahl! Da wird in Zeitlupe genüsslich das Fleisch gewendet, die Messer rapide durch die Speisen gejagt, Das Feuer aufgeflammt und der Wok gedreht. Herrlich! Die Story ist auch für Hong Kong Verhältnisse weniger dünn und zweckmässig, sondern hat tatsächlich Raum für Charakterentwicklung! Hinzu kommt ein schöner, süßer Soundtrack und feinste Kameraarbeit Deluxe. Lecker! Das mundet! Das schmeckt! Das wollen wir sehen! Schön ist auch, dass am Ende das gesamte Team, Schauspieler wie Produktionsstab, vor der Kamera zu sehen ist. So kann man ihnen allen danken für diese schönen 100 Minuten, die sich absolut gelohnt haben. Wäre Tsui Hark ein Restaurant und dieser Film sein bestes Gericht, er bekäme von mir 3 Michelin Sterne.



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