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asianfilmweb • Filme • Confession Of Pain (HK 2006)
FILMEHK • CONFESSION OF PAIN
CONFESSION OF PAIN

     HONG KONG 2006

CAST & CREW
REGIE Andrew Lau, Alan Mak
DARSTELLERTony Leung Chiu-Wai, Takeshi Kaneshiro, Shu Qi, Xu Jinglei, Chapman To, Yueh Hua, Wan Yeung Ming, Emme Wong, Chan Bo-Yuan, Elena Kong Mei-Yee
PRODUZENTAndrew Lau, Tat Cheung Hong
SCRIPT/BUCHFelix Chong, Alan Mak
MUSIKChan Kwong Wing

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Confession Of Pain

DeutschlandGalileo Medien
 2,35:1 anamorph · deutsch DD5.1 · deutsche UT
FSK 16
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDConfession Of PainHongkongMega Star 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
110 Minuten

FILMINHALT
Hei (Tony Leung Chiu-Wai) ist ein erfahrener Polizist im Morddezernat, der die Abgründe seines Berufes in sich trägt und auch schon einmal die Bestrafung eines Serienvergewaltigers und -mörders selbst in die Hand nimmt. Ihm zur Seite steht sein Kollege und Freund Bong (Takeshi Kaneshiro), der mit Beziehungsproblemen ringt. Nach einer harten Einsatznacht heimgekehrt, findet dieser jedoch seine Freundin mit geöffneten Pulsadern tot auf. Als er dann auch noch erfährt, dass sie ein gemeinsames Kind abgetrieben hat, kündigt er, wird Privatdetektiv und ergibt sich dem Suff. Drei Jahre später ist Hei dagegen scheinbar glücklich mit Susan, der Tochter eines Multimillionärs, verheiratet und auf der Sonnenseite des Lebens angekommen. Da passiert ein schrecklicher Mord: Sein Schwiegervater und dessen Butler/Assistent werden im eigenen Haus ausgeraubt und brutal erschlagen, fast hingerichtet. Der Fall wirft einige Fragen auf, auch Hei gerät unter Verdacht und so bittet Susan (Xu Jinglei) Bong, parallel zu ermitteln. Dieser ringt zwar immer noch mit den Dämonen seiner Vergangenheit, bringt aber trotzdem nach und nach Licht in den verworrenen Fall. Alle Spuren führen in die Stadt Macau, in der vor 25 Jahren ein ebenso grausamer Mord geschah, der mit der Gegenwart in Beziehung zu stehen scheint.

FILMREZENSION VON MICHAEL FROST
Der Film des "Infernal Affairs"-Teams war mit Hochspannung und vielen Vorschusslorbeeren erwartet worden. Zudem gewann er den Preis für "Best Cinematography" bei den Asian Film Awards 2007. Irgendwo habe ich sogar gelesen, dass auch dieser Plot von Hollywood übernommen, amerikanisiert und wie "The Departed" neuverfilmt werden soll. Sie wären schlecht beraten! Aber der Reihe nach: Die ersten 15 Minuten des Films sind schlichtweg grossartig, da stimmt von vorne bis hinten einfach alles. Nachdem ich diesen Teil des Films gesehen hatte, lehnte ich mich gespannt zurück und erwartete einen absoluten Knaller. Erzählt wird in diesem Teil die Geschichte der beiden Ermittler Hei und Bong, die mit ihrem Team im weihnachtlich-nächtlichen Hong Kong einem Serienvergewaltiger und -mörder observieren und schlussendlich dingfest machen können. Er endet mit dem Selbstmord von Bongs Freundin, dann geht es drei Jahre später weiter. Von diesem Zeitpunkt an wird der Film immer langweiliger, auch wenn versucht wird eine tiefgreifende Story zu entfalten und Suspense-Elemente einzubauen. Es bleibt zumeist bei dem Versuch! Da Tony Leung Chiu-Wai einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler ist, schmerzt mich das besonders. Aber auch er kann nicht über einen flachen Plot hinwegtrösten. Gleiches gilt für Chapman To, der in der Rolle des ermittelnden Polizisten völlig unterfordert wirkt. Shu Qi agiert gewohnt quirlig, ist aber in diesem Film nicht mehr als schöne Deko. Takeshi Kaneshiro schliesslich kann den Film auch nicht retten. Irgendwie tut er einem nach der Hälfte des Films nur noch leid, ständig muss er zwischen betrunkenem Trottel und genialem Ermittler hin- und herspringen. Das Ärgerliche dabei ist, dass es in den ersten 15 Minuten ja funktioniert hat: Gute Dialoge, die nicht aufgesetzt tiefgründig wirkten, obwohl sie menschliche Probleme thematisieren, gut gestylte Action (die Verfolgung des Verdächtigen ist genial) und wunderbare Kamera-Einstellungen. Das alles verfliegt leider zusehends, die Story wird immer flacher ausgewalzt bis sie schlussendlich nur noch teigdünn ist. Zusätzlich langweilig wird das Ganze durch die Tatsache, dass man schon weiss, wer denn Mord begangen hat und auf dem Klappcovertext auch schon vom Motiv die Rede war. Wofür Rache genommen wurde, ist dann irgendwie vorhersehbar, so vorhersehbar wie die Tatsache, dass ein brennendes Unfallauto am Strassenrand während der anfänglichen Verfolgung irgendwie auch noch zur Geschichte gehört und am Ende wieder aufgegriffen wird. Der Film ist nett und die Kameraarbeit wirklich gut, aber schaue ich mir die Leute an, die daran beteiligt waren, kann das nicht genug sein. Für den Anfang und für Cast + Crew würde der Film eigentlich 10 Sterne verdienen, so bleiben 6 übrig. Schade, es wäre viel mehr drin gewesen!



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Ganz in der Tradition von INFERNAL AFFAIRS !
Ist mir fast zu glatt und amerikanisiert....

POSTER




USER-WERTUNGEN
5.8/10 bei 5 Stimmen. .
5,8/10 bei 5 Stimme(n)
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