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asianfilmweb • Filme • Cowboy Bebop - Knockin' On Heaven's Door (JP 2001) • Cowboy Bebop - The Movie
FILMEJP • COWBOY BEBOP - KNOCKIN' ON HEAVEN'S DOOR
COWBOY BEBOP - KNOCKIN' ON HEAVEN'S DOOR

     aka COWBOY BEBOP - THE MOVIE
     JAPAN 2001

CAST & CREW
REGIE Shinichiro Watanabe

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Cowboy Bebop - Der Film

DeutschlandColumbia Tristar • FSK 16 •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, englisch DD 5.1, italienisch DD 5.1,...
 deutsch, englisch, italienisch, türkisch
 Filmdokumentationen, Charakter-Profile, Musik Videos,...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDCowboy Bebop - Der Film - Limited...DeutschlandColumbia Tristar 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
114 Minuten

FILMINHALT
Wir befinden uns im Jahr 2071 in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Menschen haben den Weltraum besiedelt, die Erde selbst wird von den meisten nur noch als "Drecksplanet" bezeichnet. Der auf dem Mars geborene Spike Spiegel ist ein ehemaliges Syndikatsmitglied, der aus Liebe zu seiner Freundin Julia aus dem Kartell ausstieg und fortan ganz oben auf der Liste seines eiskalten Ex-Partners Vicious steht, der zudem die Machtübernahme des Syndikats plant. Zusammen mit dem hünenhaften, väterlichen Ex-Cop Jet Black, der sexy Trickbetrügerin Faye Valentine, dem hyperaktiven Hacker Girlie Ed und dem Hund Ein, der infolge eines Experiments über überdurchschnittliche menschliche Intelligenz verfügt, lebt Spike auf dem Raumschiff Bebop und verdient seine Instant-Nudeln als Kopfgeldjäger. Das alles ist Grundwissen, das Fans der Serie kennen sollten und das vorausgesetzt wird. "Cowboy Bebop - Knockin' On Heaven's Door" ist zwischen den letzten Folgen der Serie angesiedelt, wenn man so will also eine zweistündige Folge im Kinoformat. Allerdings kommt dieser Film weit über ein pures Serienspecial hinaus. Wenige Tage vor Halloween explodiert ein Tanklastzug der einen gefährlichen Virus freisetzt, am Steuer des Fahrzeugs soll ein junger Hacker sitzen, hinter dem Faye her ist. Doch tatsächlich lenkte eine andere Person dieses Fahrzeug - ein geheimnisvoller Mann in schwarzer Kleidung. Auf diesen wird bald ein Kopfgeld von satten 300 Millionen Wulong ausgesetzt, was natürlich auch den Rest der Bebop Crew auf den Plan ruft. Doch hinter dem Terrorakt steckt mehr als man zunächst annehmen sollte. Der Drahtzieher des Ganzen ist der eigentlich für tot erklärte Vincent Volaju. Vincent wurde von der Regierung im Titan-Krieg für Experimente mit so genannten Nano-Maschinen missbraucht. Der nicht mehr zwischen Traum und Realität zu unterscheiden fähige Veteran sieht den einzigen Ausweg in der Vernichtung der Menschheit. Doch welche Rolle spielt dabei seine Ex-Freundin, die Agentin Elektra?

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Eines vorweg, "Cowboy Bebop - Knockin' On Heaven's Door" ist ein grandioser Film! Das hat mehrere Gründe, ein Grund ist einfach der Style dieses Animes. Der Jeet Kun Do kämpfende Spike ist die Coolness in Person, Faye Valentine sorgt für einen ordentlichen Schuss Erotik, doch ihre Gefühle für "den Typen mit der Fönwelle" Spike kann sie kaum verbergen. Die einzelnen Charaktere ergänzen sich perfekt, die Dialoge zwischen Spike, Jet und Faye, bei denen sie sich die Bälle nur so um die Ohren knallen, sind einfach köstlich. Nur Ed nervt zuweilen. Die Serie an sich ist auf kein festes Genre festgelegt, harte und ernste Folgen wechseln sich mit puren Comedy-Highlights ab. Der Film hat von allem etwas zu bieten und bringt dies problemlos unter einen Hut. Regisseur Shinichiro Watanabe schuf eine faszinierende Welt, die aus moderner Technik und den Ruinen der Vergangenheit besteht. Die Menschen brachten ihre Kultur auf bisher unbewohnte Planeten mit. Mit Raumschiffen, wie Spikes an einen alten Comic-Strip erinnerndes Schiff Swordfish II, durch die Gegend zu düsen ist an der Tagesordnung. Statt mit Lasern wird aber immer noch mit normalen Revolvern geschossen. In diesem Film stimmt alles, auch wenn es nur die kleinen Anspielungen sind, wie die erste Szene in einem Drugstore die einer Filmszene aus einem Film des legendären Bruce Lee nachempfunden wurde, die Szene in der Schwebebahn, in der deutlich eine Anzeigetafel mit der Aufschrift "Bahnhof Alexanderplatz" zu erkennen ist oder einfach der Konsum bekannter Zigaretten und Getränkemarken. Geraucht wird ohnehin überdurchschnittlich viel in diesem Anime, auch ein Zeichen dafür, dass er sich an ein erwachseneres Publikum richtet, denn die intelligente, komplexe Story, die aus vielen kleinen sich zusammenfügenden Teilen besteht, ist für jüngere Semester kaum nachvollziehbar. Die Zeichnungen und Animationen sind für das Jahr 2001 sensationell, Studio Bones setzte hier neue Maßstäbe. Der Endkampf zwischen Spike und Vincent bei strömendem Regen und zu treibendem Gitarrensound, auf einem, dem Eifelturm nachempfundenen Tower, wurde meisterhaft in Szene gesetzt. Dazu kommt noch der unglaubliche, englischsprachige Soundtrack von Yoko Kanno, der von Jazz über Rock, Country, Pop und Elektro einfach alles zu bieten hat. Gerade der Titelsong "Ask DNA" hat absolute Hitqualitäten, abgerundet wird das Ganze durch einen hervorragend inszenierten Vor- und Abspann. "Cowboy Bebop - Knockin' On Heaven's Door" ist einer der besten Animes überhaupt, der nur ein kleines Problem hat. Neueinsteiger werden es schwer haben sich in der Handlung und mit den Charakteren zurechtzufinden. Das ist auch der einzige Grund für die Vergabe von "nur" 9 von 10 Punkten.



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