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asianfilmweb • Filme • Dai-Nipponjin (JP 2007) • Dainipponjin · Big Man Japan · Der grosse Japaner
FILMEJP • DAI-NIPPONJIN
DAI-NIPPONJIN

     aka DAINIPPONJIN · BIG MAN JAPAN · DER GROSSE JAPANER
     JAPAN 2007

CAST & CREW
REGIE Hitoshi Matsumoto
DARSTELLERHitoshi Matsumoto, Riki Takeuchi, Ua, Ryunosuke Kamiki, Haruka Unabara, Tomoji Hasegawa, Itsuji Itao, Hiroyuki Miyasako, Takayuki Haranishi, Daisuke Miyagawa, Ryôji Okamoto, Ryushin Tei

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD INTRO-Edition Asien #11: Der grosse Japaner -...

DeutschlandRapid Eye Movies • FSK 12 •
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 DVDDer grosse Japaner - DainipponjinDeutschlandRapid Eye Movies 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
113 Minuten

FILMINHALT
Ist es wirklich so erstrebenswert, als Superheld die undankbare Menschheit zu beschützen? Im Fall von Daisato (Hitoshi Matsumoto) kann man dies wohl ganz klar verneinen. Er lebt mehr schlecht als recht von dem bescheidenen Gehalt, das ihm der Staat für seine Dienste als Bollwerk gegen periodisch angreifende Supermonster bezahlt. Seine Ehe ist im Eimer, die Ex lässt ihn die gemeinsame Tochter nicht sehen und der Alkohol kann den Kummer zwar kurzzeitig vertreiben, zeigt dafür aber umso unerbittlicher, dass die vordergründige Souveränität unseres Protagonisten als nichts anderes als Realitätsflucht bezeichnet werden kann. Kein Wunder also, dass sich Daisatos Begeisterung und Heldenmut in Grenzen hält, zumal die Transformation in die Heldengestalt schmerzhafter und demütigender kaum sein könnte. Doch als Erbe der Dainipponjin-Dynastie ist es seine Pflicht und Bürde, die Ehre der Familie zu verteidigen. Da kann es schon mal helfen, den pensionierten Superhelden-Grossvater aus dem Altersheim zu reaktivieren, wenn die Monster besonders dreist werden...

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Komiker, Schauspieler und Regisseur Hitoshi Matsumoto, der in Japan auf der Popularitätsskala nur von Beat Takeshi übertrumpft werden dürfte, beschert uns mit "Dainipponjin" als Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion eine zwerchfellbelastend bizarre Mär um einen Superhelden, der weder einer ist noch einer sein will. Neben der Tragikkomik, die allein schon in der Konzeptionierung der Hauptfigur steckt und die von Matsumoto "souverän unsouverän" auf Zelluloid gebannt wird, besticht vor allem der formale Ideenreichtum. Die Entscheidung, den Film als Mockumentary (eine parodierte Dokumentation) anzulegen und so vorzugeben, hier reale Geschehnisse zu dokumentieren, multipliziert die Komik nur noch mehr. Wie der Protagonist zuerst in seine Lieblingsnudelbar und ins heimische Wohnzimmer begleitet wird und sich die Spannung langsam bis zu seinem ersten Einsatz als "Superheld" steigert, kann nur als überragende Erzählkunst bezeichnet werden. Doch damit nicht genug: Alleine schon die computeranimierten Monsterkreationen sind es wert, sich den Film anzusehen und sicherer Garant für breit grinsende Gesichter. Wenn dann gegen Ende des Films die japanische Skurrilität überbordet, weiss man nicht so recht, ob man sich schlapp lachen oder vor Ungläubigkeit kopfschüttelnd den Kinosaal verlassen soll: Der Humor erschliesst sich mit Sicherheit nicht jedem (europäischen) Zuschauer. Genie und Wahnsinn lagen eben schon immer nahe beisammen.



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