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FILMEJP • DEADLY OUTLAW: REKKA
DEADLY OUTLAW: REKKA

     aka DEADLY OUTLAW REKKA · VIOLENT FIRE
     JAPAN 2002

CAST & CREW
REGIE Takashi Miike
DARSTELLERRiki Takeuchi, Ryosuke Miki, Kenichi Endo, Mika Katsumura, Sonny Chiba, Yuya Uchida, Tetsuro Tamba, Lily, Renji Ishibashi, Miho Nomoto

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Deadly Outlaw Rekka

DeutschlandSplendid
 1,78:1 anamorph · deutsch DD5.1, japanisch DD5.1 ·...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
96 Minuten

FILMINHALT
Ein Yakuza Boss, der stark an Winnetous lange verschollen geglaubten Grossvater erinnert, wird von Mitgliedern einer rivalisierenden Bande ermordet. Sein Ziehsohn Kunisada schwört Rache zu nehmen, doch seine Yakuza-Kollegen sind schon längst zu windigen Bürokraten verkommen, die sich lieber in Verhandlungen mit den rivalisierenden Banden verstricken und Kunisada als Spielball benutzen. Zumindest so lange, bis Kunisada der Kragen platzt und er sich mit einem getreuen Gefährten auf zu einen Zwei-Mann-Rachefeldzug macht, wobei er alles anderes als zimperlich mit seinen Gegnern umgeht.

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Ein weiterer Beitrag Takashi Miikes zum Yakuza Genre, der offenbar sogar noch von Angehörigen der Yakuza finanziert wurde. Besonders viel Geld kann bei dieser Kooperation allerdings nicht rübergeflossen sein, aber der Reihe nach. Die Bildqualität des Films ist erschreckend schlecht und erinnert an ältere Hong Kong Produktionen, dadurch wirkt der Film betagter, als er eigentlich ist. Die Schauspieler sind ebenfalls erschreckend schlecht, allen voran Riki Takeuchi, über den man eigentlich schon längst ein generelles Berufsverbot als Schauspieler hätte verhängen müssen. Wenn er versucht den wütenden Mann zu mimen, bringt er regelmässig einen der dümmsten Gesichtsausdrücke der Menschheitsgeschichte zustande. Ob dieses miserable Schauspiel gewollt ist, ist fraglich, Takeuchi kann es wohl einfach nicht besser, dagegen wirkt Steven Segal schon fast wie Robert de Niro. Die restlichen Schauspieler sind auch nicht unbedingt Meister ihres Fachs, und schon beinahe Miike-typisch dürfen die weiblichen Darstellerinnen kaum mehr als ein paar Sätze sprechen, hübsch aussehen und für sexuelle Handlungen herhalten. Die Story des Films ist ziemlich überschaubar und nicht gerade einfallsreich. Vor allem in der ersten Hälfte verfängt sich der Film in endlose, unbeschreiblich langweilige und mühselige Verhandlungen zwischen den Yakuza. Miike versucht hier wohl ein wenig die inneren Strukturen der Yakuza zu schildern, aber Deadly Outlaw Rekka ist nicht gerade der Pate. Die ständigen, dröge inszenierten Diskussionen zwischen den Yakuza gestalten sich eher anstrengend als interessant. Im zweiten Teil wird dann der Action-Anteil deutlich nach oben geschraubt, aber auch hier wird nichts wirklich herausragendes geboten. Nun ja, Riki Takeuchi setzt einen Raketenwerfer ein, wow, einen Raketenwerfer, der absolute Hammer, allein deswegen muss man den Film gesehen haben! Aber genug des Sarkasmus, die Szene in der ein Gebäude mit besagtem Raketenwerfer in die Luft gejagt wird, bedient sich wirklich unterirdisch schlechter Effekte. Später wird noch eine fette Super-MG eingesetzt, die den Showdown einleitet, der allerdings mittendrin abgebrochen wird. Eigentlich kann man diese Szene, sowie den ganzen Schlussteil als recht gelungen bezeichnen, spiegelt er doch, ähnlich wie in Dead Or Alive, eine Menge Selbstironie wieder. Aber das reicht nun mal kaum aus, um einen wirklich gelungenen Film auf die Beine zu stellen. Action-Fans werden kaum ihre Freude daran haben, da der Film über weite Strecken viel zu zäh daherkommt und die Fight- und Ballerszenen auch nicht unbedingt meisterhaft in Szene gesetzt sind. Als coole Gangsterballade taugt der Film eigentlich auch nicht, dafür ist die Story zu einfach gestrickt und zu flach, die Figuren zu schablonenhaft, die Schauspieler zu schlecht. Sonny Chibas Auftritt beschränkt sich im übrigen zusammenaddiert auf etwa 5 Minuten Screentime. Positiv ist der gelungene Soundtrack der sich aus treibenden E-Gitarren Klängen zusammensetzt, ein paar stylische Szenen und einige zynisch-humoristische Einlagen, die das Geschehen auflockern. Alles in allem ein Durchschnittfilm in Takashi Miikes schier unüberschaubarem Kanon. Miike hat zwar schon schlechteres auf die Leinwand losgelassen, aber auch weit besseres. Miike Fans können sicher einen Blick riskieren, aber wer nicht schon Miike Fan ist, der wird es durch Deadly Outlaw Rekka wohl auch nicht werden.



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