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asianfilmweb • Filme • Female Prisoner #701 - Scorpion (JP 1972) • Female Convict #701 - Scorpion · Sasori Vol. 1 - Scorpion
FILMEJP • FEMALE PRISONER #701 - SCORPION
FEMALE PRISONER #701 - SCORPION

     aka FEMALE CONVICT #701 - SCORPION · SASORI VOL. 1 - SCORPION
     JAPAN 1972

CAST & CREW
REGIE Shunya Ito
DARSTELLERMeiko Kaji, Rie Yokoyama, Isao Natsuyagi, Fumio Watanabe, Yayoi Watanabe, Yôko Mihara, Akemi Negishi, Hideo Murota, Emi Jo

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Edition Nippon Classics: Sasori Vol. 1 - Scorpion

DeutschlandRapid Eye Movies • FSK kJ •
 2,35:1 anamorph
 deutsch DD 2.0, japanisch DD 2.0
 deutsch
 Trailer, Bildergalerie
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDSasori Scorpion Box (Vol. 1-4)DeutschlandRapid Eye Movies 
 DVDSasori Vol. 1 - ScorpionDeutschlandRapid Eye Movies 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
87 Minuten

FILMINHALT
Die junge Nami Matsushima (Meiko Kaji) gerät durch den Verrat des korrupten Polizeioffiziers Sugimi (Isao Natsuyagi) unschuldig in einen der härtesten Frauengefängnisse Japans. Dort sind Folter, Demütigungen und pure Gewalt an der Tagesordnung. Aber nicht nur die Wärter sind sadistische Monster, auch die Gefangenen untereinander schikanieren sich bis aufs Blut. Nami erträgt alle Gewalt geduldig schweigend, still auf Rache an Sugimi sinnend. Hin und wieder allerdings kommt ihr jemand in die Quere, für den es dann meist kein gutes Ende nimmt. Wie ein Skorpion schlägt sie blitzschnell und unerwartet zu, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Als Sugimi eine Mörderin auf Matsu, die Skorpionin, ansetzt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch dann gibt es eine Meuterei im Gefängnis...

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Nicht nur aufgrund technischer Neuerungen brachte das Kino der 70er Jahre weltweit unzählige Kultfilme und -genres ins moderne Kino ein, auch gesellschaftliche Strömungen prägten die Filmlandschaft dieser Zeit. Der in den letzten Jahren aufblühende Independent-Filmverleih "Rapid Eye Movies" hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Perlen des japanischen Films aus dieser Ära neu für den deutschen Markt aufzulegen. Sicherlich ist ein Grund dafür, dass diese Filmjuwele sich heute wieder wie heisse Semmeln verkaufen, dass niemand geringerer als der berühmte amerikanische Regisseur Quentin Tarantino nicht aufhört zu betonen, dass Filme wie "Lady Snowblood" einen wesentlichen Teil seiner cineastischen Prägung ausmachen. Wie in diesem hervorragenden Racheepos steht auch in "Sasori Vol. 1 - Scorpion", dem ersten Teil einer sechsteiligen Mangaverflimung, die Ikone jener Zeit in diesem Genre, Meiko Kaji eine unschuldig missbrauchte Frau im Mittelpunkt der Geschehnisse. "Sasori" fügt sich lückenlos ein in das Exploitation (engl. exploit = ausnutzen, ausbeuten) Genre der 70er Jahre mit allen Stilmitteln, die für dieses Genre prägend waren: Jede Menge Gewalt, Blut und Nacktheit aber auch munteres Experimentieren mit Farben, Formen, Kameraeinstellungen und Schnitten machen dann auch einen Grossteil von "Sasori Vol. 1 - Scorpion" aus. Auf den ersten Blick macht der Film so den Eindruck, die niedrigen Instinkte ansprechen zu wollen und so zu punkten. Auf den zweiten Blick ist es nichts anderes als äusserst deutliche Gesellschaftskritik, wenn auch erzählerisch in eine Manga-Verfilmung verpackt. Dies wird zum Beispiel dann deutlich, wenn stilistisch geschickt von einem Blutfleck in die Japan-Flagge übergeblendet wird. Ähnliche Szenen gibt es häufiger und waren wie die Form prägend für diese Zeit. Die aus dem Manga übernommenen stilisierten Charaktere sind ohnehin viel zu überzeichnet, als dass der Eindruck von reiner Effekthascherei begründet schiene. Dennoch, die grosse Schwäche bei aller formalen Ästhetik liegt im viel zu späten Höhepunkt in der Handlung. Zwischen einer 10-minütigen Einleitung und einem 15-minütigen, furiosen Finale fliesst der Mittelteil, in dem eigentlich ein Spannungsbogen aufgebaut werden sollte, viel zu gemächlich dahin. Immerhin möchte man dann doch sehen, wie die Sache denn nun ausgeht, aber alles in allem ist zu wenig Spannung spürbar, was abgesehen vom für mich persönlich eher uninteressanten Szenario die relativ niedrige Wertung begründet.



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6.6/10 bei 5 Stimmen. .
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