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asianfilmweb • Filme • Graveyard Of Honor (JP 1975)
FILMEJP • GRAVEYARD OF HONOR
GRAVEYARD OF HONOR •

     JAPAN 1975

CAST & CREW
REGIE Kinji Fukasaku
DARSTELLERTetsuya Watari, Tatsuo Umemiya, Yumi Takigawa, Eiji Go, Noboru Ando, Hajime Hana, Mikio Narita, Kunie Tanaka, Shingo Yamashiro, Reiko Ike, Hideo Murota, Meika Seri
PRODUZENTTatsuo Yoshida
SCRIPT/BUCHTatsuhiko Kamoi, Hirô Matsuda, Fumio Konami, Goro Fujita
MUSIKToshiaki Tsushima

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Graveyard Of Honor Yakuza Box Vol. 1

DeutschlandRapid Eye Movies2 Discs • FSK kJ •
 2,35:1/1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, japanisch DD 5.1/DD 2.0
 deutsch
 Making Of, Trailer, Filmographie, Interview mit Miike

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
94 Minuten

FILMINHALT
Tokyo, 1946. Der Schläger Rikio Ishikawa, unübertroffen in seinem Hang zur Gewalt, wird Mitglied einer mächtigen Yakuza-Gang. Aber durch einen brutalen Angriff auf seinen Boss scheint seine Karriere beendet. Um der Rache der Yakuza zu entgehen, stellt er sich der Polizei. Als er nach einem Jahr im Gefängnis immer noch ganz oben auf der Abschussliste steht, bleibt ihm nur noch die Flucht. Statt sich geschlagen zu geben, nutzt er sein Exil, um seine blutige Rückkehr nach Tokyo vorzubereiten...

FILMREZENSION VON LAGO
Es steht eigentlich außer Frage, dass Kinji Fukasaku zu den wegweisenden, wenn nicht sogar der wegweisendste Regisseur Japans war. Nicht umsonst zählen die heutigen japanischen Kultregisseure Takeshi Kitano und Takashi Miike ihn zu ihren Vorbildern und zeigen dies auch in ihren Werken. Bei "Graveyard Of Honor" ließ sich Takashi Miike gar zu einem Remake 2002 hinreissen. Dabei zählt Kinji Fukasakus "Graveyard Of Honor" sicherlich nicht zu den einfachsten Werken. Besonders der Einstieg in den Film mit schnellen Schnitten nach einer fast schon dokumentarischen Einführung macht es dem Zuschauer nicht gerade einfach, wenn man nicht schon einige andere Yakuza-Filme von Fukasaku oder anderen Regisseuren aus der damaligen Zeit gesehen hat. Fukasakus Nachfolgefilm "Yakuza Graveyard" ist meines Erachtens auf jeden Fall zugänglicher. In "Graveyard Of Honor" handelt die Geschichte von dem Untergang eines Yakuzas Rikio Ishikawa, der schon hätte auch Aussicht auf den Posten des Paten seiner Yakuza-Familie gehabt hätte. Jedoch macht er es dieser nicht einfach durch seine exzessiven Gewaltausbrüche und andauernden Fehlverhalten. Sei es Anstifterei von Streit oder Krieg mit anderen Banden, Schlägereien oder Vergreifen an Frauen. Letztendlich sieht sich seine Yakuza-Familie gezwungen ihn für 10 Jahre aus Tokyo zu verbannen. Ab da an geht es jedoch weiter abwärts für Ishikawa und er wird sogar zum Junkie. Zudem kehrt er vorzeitig nach Tokyo zurück und an seinem Verhalten hat sich nichts geändert. Mehr soll hier an dieser Stelle nicht verraten werden. Die Spannungskurve steigt in diesem Film nämlich nicht von Anfang an kontinuierlich nach oben, sondern er weiß erst ab gut der Mitte bzw. oben genannten Punkt richtig zu fesseln - sofern man sich denn auf die Story eingelassen hat. Das Hauptaugenmerk liegt hier aber klar auf die dramatische Geschichte Ishikawas, auch wenn dieser Charakter auch keine wirkliche Identifikationsperson darstellt. Neben der Yakuza-Geschichte wird aber auch das Leben nach dem zweiten Weltkrieg gezeigt. Es gibt kleine Einblicke in das Nachtleben, die Arbeit und Wahlen, aber vor allem der rauen und düsteren Untergrundwelt Tokyos. Wie schon erwähnt, nutzt Fukasaku für die Einführung und auch für weitere Erläuterungen und Informationen zwischen zeitlichen Abschnitten Schwarz-Weiß-Fotos und lässt diese durch eine Backgroundstimme schildern. Weitere Stilmittel sind für 1-2 Sekunden andauernde Standbilder für Szenenwechsel und Farbfilter. Im Speziellen hier Brauntöne, die das gesamte Bild zeitweise überziehen. Dazu kommen immer wieder Kameraperspektiven aus der Schräge, von unten oder oben. Visuell macht der Film schon gut etwas her, wenn man das Alter bedenkt. Aber Kinji Fukasaku war seiner Zeit eigentlich schon oft voraus. Eine generelle Empfehlung für alle Fans des asiatischen Films kann hier aber nicht ausgesprochen werden. Dafür ist der Film und der Stil Fukasakus hier zu eigen. Wer sich jedoch für Yakuza-Filme und speziell für die Nippon Klassiker interessiert, sollte "Graveyard Of Honor" gesehen haben. Nicht umsonst gilt er als einer der Meilensteine.



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