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asianfilmweb • Filme • Kagemusha (JP 1980) • Kagemusha - Schatten des Kriegers
FILMEJP • KAGEMUSHA
KAGEMUSHA

     aka KAGEMUSHA - SCHATTEN DES KRIEGERS
     JAPAN 1980

CAST & CREW
REGIE Akira Kurosawa
DARSTELLERTatsuya Nakadai, Tsutomu Yamazaki, Kenichi Hagiwara, Jinpachi Nezu, Hideji Otaki, Daisuke Ryu, Masayuki Yui, Kaori Momoi, Mitsuko Baisho, Hideo Murota, Takayuki Shiho, Koji Shimizu, Noburo Shimizu, Sen Yamamoto, Shuhei Sugimori

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Kagemusha - Der Schatten des Kriegers

Deutschland20th Century Fox • FSK 12 •
 1,85:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts, japanisch dts-HD 5.1 MA, spanisch DD 5.1,...
 deutsch, englisch für Hörgeschädigte, spanisch,...
 Audiokommentar von Sachbuchautor Stephen Prince, U.S....
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDKagemusha - Cinema Premium EditionDeutschlandFox 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
179 Minuten

FILMINHALT
Das Mittelalterliche Japan, wir schreiben das Jahr 1572. Im feudalen Herrschaftsgefüge des Landes geht es drunter und drüber. Mehrere große Clans haben sich zu 2 Parteinen verbündet, die in erbitterter Fehde zueinander stehen. Der siegreiche Führer des Takeda Clans, Fürst Shingen Takeda, scheint gegen jede Niederlage gefeit und versetzt seine Gegner in ehrfürchtigen Respekt. Während der Belagerung der wichtigsten Burg auf dem Weg zur Hauptstadt Kyoto rettet der Bruder des Fürsten, der bisher als sein Doppelgänger aufgetreten war, einen Dieb vor seinem Todesurteil. Der Grund: Der Gesetzlose ist dem Fürsten wie aus dem Gesicht geschnitten und soll in Zukunft dem Fürsten als Doppelgänger dienen. Kurz darauf schon wird Shingen bei einem Besuch an der Front von einem Schützen getroffen und stirbt kurz darauf an seinen Verletzungen. Noch auf seinem Totenbett verfügt er seinen letzten Willen: 3 Jahre lang soll sein Tod geheim gehalten werden, um die Feinde zu täuschen und so den endgültigen Sieg zu erlangen. Zu diesem Zweck wird der erwähnte Dieb als "Kagemusha" (d.h. "Schattenfürst") eingesetzt. Er soll nur seine Rolle spielen, während die Generäle und Vasallen des Fürsten die Geschicke des Clans lenken. Anfangs noch unsicher in seiner Rolle, gelingt es Kagemusha schon bald, Freund und Feind zu täuschen und die Geschicke des Clans mitzulenken.

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Der 1998 verstorbene japanische Regisseur Akira Kurosawa darf mit Sicherheit zu den ganz großen Filmemachern des 20. Jahrhunderts gezählt werden, hat er doch mit Filmen wie "Die sieben Samurai" oder "Yojimobo" ganze Generationen anderer Regisseure beeinflusst und durch diesen Einfluss indirekt ganze Genres mitbegründet. Etliche seiner Filme werden nicht umsonst zu den besten Filmen überhaupt gezählt. Der hier besprochene "Kagemusha" war eines seiner späteren Werke, für dessen Vermarktung im Westen Francis Ford Coppola und George Lucas als ausführende Produzenten beteiligt waren. Die Handlung des Films, die auf historischen Tatsachen beruht, versetzt den Zuschauer in die Fremde Welt der Samurai, in dem völlig andere Werte gelten. Die würdevollen Fürsten regierten als absolute Herrscher, seine Krieger waren nur dem Fürsten selbst, nicht aber seinem Clan zu Gehorsam verpflichtet. Darin liegt auch der Beweggrund für den Versuch, den Tod des Fürsten auch vor dem Großteil der eigenen Leute zu verheimlichen. Der Schwerpunkt der Handlung liegt aber nicht auf diesen Umständen, sondern in der Charakterstudie um den wertlosen Kriminellen, der sich zum "wirklichen Fürsten" aufschwingt. Immer mehr nimmt er Würde und Ehrbegriff des tatsächlichen Fürsten an, wird schließlich sogar vom anfangs skeptischen Enkel als Großvater akzeptiert. Als der Schwindel schließlich auffliegt, wird er, nutzlos geworden, als jener wertlose Dieb gedemütigt davongejagt und der Sohn des Fürsten unternimmt einen halsbrecherischen Versuch, eine aussichtslose Schlacht zu gewinnen. Als schließlich das ganze Takeda-Heer vom Tokugawa-Clan geschlagen ist, stürmt die einsame Gestalt des Kagemusha gegen das Heer aus Musketen des Feindes an und rettet somit sowohl die eigene als auch die Ehre des toten Fürsten Shingen. "Kagemusha" beeindruckt neben der metaphorischen Fabel à la "Der Hauptmann von Köpenick" und dem begnadeten Hauptdarsteller Tatsuya vor allem mit der beklemmend realistischen Atmosphäre des feudalen Japans. In vielen Szenen sieht man dem Film seine immerhin schon 25 Jahre nicht an: Herrlich bunte und prächtige Kostüme, realistische Waffen und ebenfalls hochauthentische Schauplätze und Ausstattung versetzen einen in die Welt der Samurai. In diesen Kategorien erhielt der Film neben 2 Oscar-Nominierungen auch zahlreiche Auszeichnungen wie die Goldene Palme von Cannes oder 2 BAFTA-Awards. Ein bildgewaltiges Historiendrama der ruhigeren Töne.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Der Kurosawa Film ist mir echt zu dröge.....

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7.7/10 bei 9 Stimmen. .
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