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asianfilmweb • Filme • Kaidan (JP 2007)
FILMEJP • KAIDAN
KAIDAN •

     JAPAN 2007

CAST & CREW
REGIE Hideo Nakata
DARSTELLERKumiko Asô, Takaaki Enoki, Reona Hirota, Teisui Ichiryûsai, Mao Inoue, Tae Kimura, Taigi Kobayashi, Hitomi Kuroki, Ken Mitsuishi, Shôji Murakami, Naomasa Musaka, Taeko Nishino, Kikunosuke Onoe, Asaka Seto, Yumi Shimizu
PRODUZENTTakashige Ichise
SCRIPT/BUCHSatoko Okudera, Enchô San'yûtei
MUSIKKenji Kawai

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Kaidan

DeutschlandAV Visionen2 Discs • FSK 16 •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1/DD 2.0, japanisch DD 5.1/DD 2.0
 deutsch
 Making of, Interviews, Pressekonferemz

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
115 Minuten

FILMINHALT
Ein Samurai, der nicht seine Schulden zurückzahlen möchte, erschlägt den Geldverleiher. Dieser spricht im Sterben einen Fluch aus, der noch die folgende Generation betrifft. Als Folge tötet der Samurai seine Frau und sich selbst, nur der Sohn überlebt. Dieser wird mit dem Fluch in Form einer großen Liebe konfrontiert...

FILMREZENSION VON RALPH DOEGE
Takashige Ichise (Produzent von Filmen wie THE RING, JU-ON, DARK WATER) hatte vor einigen Jahren prominente japanische Regisseure zusammengerufen, um eine Reihe mit Horror-Filmen zu drehen. Hideo Nakata (THE RING, DARK WATER usw.) hat den ersten Film beigetragen.

Erwartet hatte ich eine Art Remake des so häufig verfilmten Stoffs über den Samurai, der seine Frau verlässt bzw. umbringt, was dazu führt, dass diese sich als Geist an ihm rächt. Die besten Verfilmungen waren bisher wohl KWAIDAN (1964) von Masaki Kobayashi und THE GHOST OF YOTSUYA (1959) von Nobuo Nakagawa; außerdem waren meine Erwartungen sehr heruntergeschraubt, wobei ich nicht einmal sagen kann, weshalb.

Als ich die DVD öffnete, gab es die erste Überraschung: 2 DVDs. Eine Bonus-DVD. Als ich den Film einlegte, kam die zweite Überraschung: Der Prolog wurde wie ein Kabuki-Stück erzählt und erinnerte darin ein wenig an den Beginn des wunderbaren THE GHOST OF YOTSUYA.

Ohnehin erinnert der Film in einigen Stellen an THE GHOST OF YOTSUYA - allerdings, und dazu muss ich die dritte Überraschung anführen, handelt es sich nicht um ein direktes Remake. Die Story des Films beruht auf einer Geschichte von Sanyutei Encho (1839 - 1900) namens "Shinkei kasane ga fuchi". Sie folgt grob der altbekannten Handlung, nur dass über den Figuren als unsichtbares Schicksal der erwähnte Fluch schwebt, wodurch die Geschichte eine tiefere Ebene bekommt. Die Geschichte erzählt, wie eine Ungerechtigkeit unweigerlich zu weiterem Leid führt und in diesem Fall sogar bis übers Grab hinaus.

Die vierte Überraschung war, dass mir der Film sehr gut gefiel - mit ein paar Abstrichen. Im Ganzen ist es ein guter Film, aber zwei, drei Szenen verloren ein wenig an Ästhetik - sie erschienen mir, als habe plötzlich ein anderer Kameramann (vielleicht ein Auszubildender?) die Kamera übernommen. Auch spitzt sich die Dramatik zu, aber es gibt meiner Meinung nach, ein oder zwei kleine Einbrüche.

Sehenswert ist der Film schon alleine durch die guten Schauspieler, allen voran Tae Kimura (AFTER LIFE, SURVIVE STYLE 5+, TRAIN MAN), Kumiko Asô (PULSE, CASSHERN, ADRIFT IN TOKYO) und Mao Inoue (KITARO, I GIVE MY FIRST LOVE TO YOU, MY DARLING IS A Foreigner).

Was den Film auszeichnet, das ist die Tragik der Personen. Hier gibt es nicht den selbstsüchtigen Samurai, der seine Frau umbringt. Hier schwebt der Fluch aus dem Prolog über den Personen, der ausschlaggebend für die unausweichlichen Geschehnisse ist. Dadurch erlangt alles eine tiefe Dramatik.



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