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asianfilmweb • Filme • The Lost Bladesman (CN/HK 2011)
FILMECN/HK • THE LOST BLADESMAN
THE LOST BLADESMAN •

     CHINA/HONG KONG 2011

CAST & CREW
REGIE Alan Mak, Felix Chong
DARSTELLERDonnie Yen, Jiang Wen, Chin Siu-Ho, Betty Sun-Li, Andy On, Alex Fong Chung-Sun, Zhao Ke, Li Zonghan, Nie Yuan, Wang Xue-Bing, Hei Zi, Yu Ai-Lei, Shao Bing, Dong Yong, Zhou Bo
PRODUZENTTing Leung
SCRIPT/BUCHAlan Mak, Felix Chong
CHOREOGRAPHIEDonnie Yen, Yan Hua
MUSIKHenry Lai

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY The Lost Bladesman

DeutschlandSplendid • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 5.1, mandarin dts-HD 5.1
 deutsch, niederländisch
 Interviews mit Cast & Crew, Behind the Scenes
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 BLURAYThe Lost Bladesman - Limited...DeutschlandSplendid 
 DVDThe Lost BladesmanDeutschlandSplendid 
 DVDThe Lost Bladesman - Limited...DeutschlandSplendid 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
109 Minuten

FILMINHALT
China zur Zeit der drei Königreiche. Der berühmte Krieger Guan Yu (Donnie Yen) befindet sich in Gefangenschaft von General Cao Cao (Jiang Wen), der bereits mächtiger ist als der Kaiser, dem er dient. Um zu seinem Verbündeten Liu Bei zurückkehren zu können, willigt Guan Yu ein, einen ranghohen verfeindeten General für Cao Cao zu töten. Cao Cao will Guan Yu unbedingt für seine Sache gewinnen, befördert ihn, lässt ihn schließlich aber doch gemeinsam mit der schönen Qilan (Betty Sun), der zwar sein Herz gehört, die aber Liu Bei versprochen ist, gehen. Auf ihrem Weg in die Heimat stoßen sie aber auf Verbündete Cao Caos die in ihm eine Gefahr für den Frieden sehen und ihn töten wollen, während Cao Cao selbst nach wie vor um die Dienste des Ausnahmekriegers buhlt. Schon bald pflastern Leichen den Weg. Wie kann Guan Yu ein noch größeres Blutvergiessen vermeiden?

FILMREZENSION VON RICHARD REICHER
Seit "Flash Point" im Jahr 2007 hat sich Actionstar Donnie Yen fast ausschliesslich historische Gewänder für seine Filme übergestreift und mittlerweile eine stattliche Anzahl chinesischer Volkshelden und -legenden aus den verschiedensten Geschichtsepochen verkörpert, wie etwa "Ip Man", "Chen Zhen" oder den stoischen Qinglong in Daniel Lees Genrefilm "14 Blades". All diese Filme strotzen nur so vor Qualität in ihrer Machart, technischer Makellosigkeit und grossen Budgets - denn wo Donnie Yen draufsteht, ist spätestens seit "SPL" auch immer ein Blockbuster drin. Diesmal nimmt sich Hong Kongs Actionstar die legendäre Figur von General Guan Yu vor, der in der berüchtigten Zeit der drei Königreiche lebte, wirkte und im Glauben an eine bessere Welt mordete. Die Macher Alan Mak und Felix Chong siedeln ihre Geschichte zeitlich noch vor John Woos Epos "Red Cliff" an und erzählen vom Versuch Cao Caos den meisterhaften Krieger Guan Yu in Anbetracht des bevorstehenden Krieges für seine Sache zu gewinnen. Eine Geschichte über die Verführbarkeit eines Einzelnen also. Doch genau daran scheitert dieser Film. Denn in keinem Moment, weicht der stoische Guan Yu auch nur einen Millimeter von seinen Prinzipien ab oder zeigt Interesse an den oft zugegeben verlockenden und scheinbar vernünftigen Ideen Cao Caos. Da hilft nicht einmal der in Schwertkampffilmen schon obligatorisch vergiftete Wein. Donnie Yens Figur macht von Anfang bis Ende einfach keinerlei Charakterentwicklung durch - bleibt seinen Werten stets eisern treu, was der Geschichte mit Fortdauer den anfänglichen Reiz etwas nimmt. Das Potenzial der besonderen Respektsbeziehung von Cao Cao und Guan Yu wird zu spärlich ausgenutzt. Denn auch wenn Jiang Wen eine ungeheuer charismatische und spektakuläre Darstellung als Cao Cao abgibt, verlieren sich die Szenen mit Yen bald in zu langen Monologen. Schwach wird Guan Yu dann aber doch - und zwar für eine Frau, die er nicht haben kann. Auch wenn das schon hundertfach gesehen wurde, stellt der Nebenstrang um die verbotene und unausgesprochene Liebe mit Betty Sun Li eine der Stärken des Films dar. Schön erzählt und gefilmt. Überhaupt wurde der ganze Streifen wunderbar eingefangen und zeigt beachtliche Produktionswerte und teils malerische Bilder. Die Sets sind allesamt sehr gut gewählt werden ungeheuer atmosphärisch inszeniert, dazu sieht man hier mit Sicherheit das beste auf Zelluloid gebannte Kung Fu mit traditionellen chinesischen Waffen seit Jahren. Die Action ist stylisch aber glaubwürdig gehalten, fährt ein ordentliches Tempo und ist absolut top. Zudem ist die Action noch innovativ - ein Kampf findet z.B. überhaupt hinter für den Zuschauer verschlossenen Türen statt und das Ergebnis sieht man erst als die Türen wieder aufgehen. Eine eindrückliche Szene. Allgemein ist der Film sehr gut getimt, lässt sich bewusst Zeit wenn er muss und treibt zum richtigen Zeitpunkt wieder an. Als Ganzes macht "The Lost Bladesman" so alleine schon wegen seiner Aufmachung, seinem heroischen Helden und seiner technischen Raffinesse viel Spaß. Jedoch verliert sich seine Geschichte und kann die starke Spannung der Anfangsminuten nicht ganz aufrecht erhalten. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, die Action ist erfrischend bodenständig und zugleich furios, lediglich übernimmt sich die Story in ihrer Absicht besonders tiefgründig sein zu wollen, was ihr leider nur bedingt gelingt. Alles in Allem ist "The Lost Bladesman" aber qualitativ hochwertiges Schwertkampfkino, das Fans gefallen wird.



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