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asianfilmweb • Filme • Marathon (KR 2005) • Running Boy
FILMEKR • MARATHON
MARATHON •

     aka RUNNING BOY
     KOREA 2005

CAST & CREW
REGIE Jeong Yoon-Chul
DARSTELLERCho Seung-Woo, Kim Mi-Suk, Lee Gi-Yeong, Baek Seong-Hyeon, Ahn Nae-Sang, Park Mi-Suk

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Marathon

HongkongPanorama2 Discs
 anamorph
 koreanisch dts/DD 5.1, kantonesisch DD 5.1
 englisch, chinesisch
 Making Of, Produktions Featurettes, Outtakes, 2 Kurzfilme...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
117 Minuten

FILMINHALT
"Marathon" erzählt die Geschichte der alleinerziehenden Mutter Kyung-Suk und ihrem autistischen Sohn Cho-Won. Sie will sich und Cho-Won nicht von anderen abstempeln lassen und sie glaubt, dass sie Cho-Won eine Riesenfreude macht, wenn er von einem professionellen Trainer gelehrt und trainiert wird, um bei dem nächsten Grossmarathon mitzumachen. Der Trainer Jung-Wook ist ein ehemaliger Marathonläufer, doch er wurde wegen Gesetzesbruch zum Training bei einer Autisten-Schule verordnet und hat keine Lust zu helfen. Nachdem Kyung-Suk ihm Geld bietet, nimmt er sich der Aufgabe an, Cho-Won einzeln zu trainieren. Doch schon bald macht er der Mutter klar, dass es für ihren Sohn unmöglich sei, einen Marathon von über 40 km zu bewältigen. Die Mutter will das nicht einsehen, doch was ist der Wille des Jungen?

TRAILER
Zum Anschauen des Trailers benötigst du den Flash Player ab Version 8

FILMREZENSION VON LAGO
Regisseur Jeong Yoon-Chul griff für seinen Film "Marathon" aka "Running Boy" eine wahre Geschichte aus Korea auf, bei der ein autistischer Junge einen Rekord bei einem Marathon brach. Auch wenn es schon einige Filme mit und über Autisten und anderen behinderten Menschen aus anderen Ländern gibt, so setzt sich dieser Film von allen anderen ab. Alleine schon wegen den schauspielerischen Leistungen. Hauptdarsteller Cho Seung-Woo hat sich das Verhalten und die Merkmale von Autisten inder Vorbereitung zum Film so gut eingeprägt, dass man ihm die Rolle 100%ig abnimmt. Er spielt so frei auf, dass man den Eindruck hat, er litt selber an dieser schlimmen Krankheit. Aber auch die Schauspieler um ihn herum, die Mutter Kim Mi-Suk und Trainer Lee Gi-Yeong meistern ihre Rollen exzellent. Der Hauptgrund, der den Film sehenswert macht, ist jedoch die emotionale und umwerfende Story. Diese bietet viele lustige, aber auch traurige Szenen. Natürlich gehören beim Thema Sport auch die Floskeln "Niemals aufgeben" und "Du kannst es schaffen" dazu, doch stehen sie hier unter Anbetracht der Tatsache, was der autistische Junge leistet, in einer ganz anderen, dramatischen Beziehung. Es wird durchaus gezeigt, dass die Behinderung Cho-Wons auf sein Umfeld schon Auswirkungen hat und nicht selten unangenehme Situationen verursacht, wie z. B. als er in der U-Bahn-Station eine Frau mit Rock im Zebra-Style sieht, er aber voller Vision den Rock zunächst für sein Lieblingstier, das Zebra hält, die Frau begrabscht und schliesslich Prügel von deren Freund einstecken muss. Auf der anderen Seite kommt der Humor auch nicht zu kurz. So wird die Sache mit dem Furzen schon fast zum Running Gag im Film. Das Beobachten und Gestikulieren Cho-wons wird immer amüsanter und macht den Film "Marathon" einfach rührend und liebenswert. Der Film erzeugt einfach Freude beim Zuschauen, gibt dem ein oder anderen Hoffnung und bewirkt vielleicht auch, dass er für etwas mehr Toleranz gegenüber behinderten Menschen sorgt. Dass die ganze Geschichte dann noch in wunderschönen Bildern erzählt wird, brauche ich ja eigentlich gar nicht mehr zu erwähnen. Aber die Kameraarbeit ist auch nochmal erste Sahne! Viele tolle Einstellungen und schöne Kamerafahrten oder ineinanderfließen von Szenen. Ein richtiger "Feel-Good"-Film und nicht nur für Asia-Fans sehenswert!



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