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asianfilmweb • Filme • Meet Mr. Daddy (KR 2007) • Shiny Day
FILMEKR • MEET MR. DADDY
MEET MR. DADDY •

     aka SHINY DAY
     KOREA 2007

CAST & CREW
REGIE Park Kwang-Su
DARSTELLERPark Shin-Yang, Ye Ji-Won, Seo Shin-Ae, Ryu Seung-Su

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Meet Mr. Daddy

KoreaTaewon2 Discs
 2,35:1 anamorph
 koreanisch dts/DD5.1
 englisch, koreanisch
 Audiokommentar, Making Of, Interviews, Music Videos,...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
113 Minuten

FILMINHALT
Joon ist ein Waisenkind, welches unter anderem sehr von einer Lehrerin betreut wird, die sich nur mit einem Foto auf die Suche nach dem noch lebenden Vater macht, denn nichts wünscht sich das Kind mehr als ihn nur einmal zu sehen. Sie findet ihn schließlich auch: Woo Jong Dae, ein Kleinkrimineller, der sein Leben nicht in den Griff bekommt, aber davon träumt das große Geld zu machen und Stierkämpfer zu werden. Er lebt in einem Container am Rande der Stadt nahe eines Schrottplatzes, ernährt sich von selbst angepflanzten Gemüse und den Eiern seiner Hühner. Er kann es zunächst nicht glauben und bestreitet alles. Erst als die Frau ihm von einer Adoptionsgebühr erzählt, wird er schwach und akzeptiert, Joon für ein paar Tage aufzunehmen. Doch hätte sie ihm nicht besser ein wichtiges Detail über Joon verraten müssen?

FILMREZENSION VON LAGO
2007 scheint in Korea das Jahr der Vater-Filme zu sein, so erschienen in diesem Jahr "The Show Must Go On", "Bunt", "My Son", "My Father" und auch "Meet Mr. Daddy", welcher wohl die direkteste und berührendste Story bietet. "Meet Mr. Daddy" ist eine Mischung aus Drama und Komödie und enthält sowohl einige witzige Momente, die den Film zu richtigen Feel-Good-Movie machen, als auch einige traurige und sehr berührende Szenen. Dass die Szenen so gut wirken und ans Herz der Zuschauer geht, liegt vor allem an den beiden Hauptdarstellern Park Shin-Yang und Seo Shin-Ae, welche ihre Rollen ausgesprochen glaubwürdig rüberbringen und eine richtig gute Leistung abliefern. Die Charaktere und die Handlung sind glücklicherweise auch sehr realistisch gehalten. Die Rahmenhandlung spielt zur Fussballweltmeisterschaft 2002, da Joon ein riesiger Fussballfan ist und hofft, dass Jong Dae mit in ein Stadion geht und ein Spiel ansieht. Man entwickelt zunächst nur Sympathien für Joon und die Frau, da Jong Dae sich erst dagegen sträubt und sich nicht mit der Vaterrolle anfreunden kann und teils auch recht gemein zu Joon ist. Doch im Verlauf der Handlung, wo Jong Dae immer weiter Probleme mit seinem Chef bzw. Gangsterboss bekommt und dieser sogar mit seiner Ermordung droht und dies nicht der einzige Schicksalsschlag sein soll, nimmt man ihn auch ins Herz auf und hofft, dass alles gut geht. Lobenswert ist diesbezüglich auch, dass der Film nicht so leicht vorhersehbar ist bzw. so entwickelt, wie man vielleicht anfangs denkt und dann auch noch mit einer äußerst kritischen Aussage abschließt. Inhaltlich also wirklich gut, schauspielerisch sehr gut und auch die technische Seite rundet das positive Fazit ab: Es gibt einige tolle Kameraeinstellungen und Szenen zu bestaunen, sonstige Kameratricks und Effekte gibt es mit Ausnahme von einer Fussballszene gegen Ende nicht, was aber nicht wirklich schlimm ist. Der Soundtrack ist schön und untermalt einzelne Szenen gut, hätte aber teils ruhig öfter präsenter sein können. "Meet Mr. Daddy" ist ein schöner Feel-Good-Movie, der aber auch auf die Tränendrüse drückt. Insgesamt ein wirklich sehr guter Film, dem eigentlich nur das kleine I-Tüpfelchen zum Meisterwerk gefehlt hat. In gewisser Weise schon ein Geheimtipp der bestimmt denjenigen Gefallen wird, die Filme wie "Heart is...", "Herb" und "Sad Movie" mochten, auch wenn er noch wieder etwas anders ist.



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