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asianfilmweb • Filme • Ninja In The Dragon's Den (HK 1982) • Nnja Warriors · Ninja Kommando
FILMEHK • NINJA IN THE DRAGON'S DEN
NINJA IN THE DRAGON'S DEN

     aka NNJA WARRIORS · NINJA KOMMANDO
     HONG KONG 1982

CAST & CREW
REGIE Corey Yuen
DARSTELLERConan Lee, Hiroyuki Sanada, Tai Bo, Hwang Jang Lee, Kam Lung, Kwan Young-Moon, Wei Ping-Ao, Kaname Tsushima
MUSIKChou Fu-Liang

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Ninja Kommando

DeutschlandAscot Elite • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 2.0 MA, englisch DD 2.0
 Originaltrailer, Trailershow
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDNinja KommandoDeutschlandAscot Elite 
 DVDNinja KommandoRezension des Titels vorhandenDeutschlandAscot/Splendid 
 DVDNinja In The Dragon's DenRezension des Titels vorhandenUkHong Kong Legends 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
96 Minuten

FILMINHALT
Der aus Japan kommende Ninja-Kämpfer Jen Moo (Hiroyuki "Henry" Sanada) macht sich in China auf die Suche nach den Mördern seines Vaters, um sich an ihnen zu rächen. Als er den alten Foo als einen seiner Feinde ausmacht, stellt er ihn und will ihn töten. Da kommt Foos chinesischer Ziehsohn Suen Chin (Conan Lee) dazu und kann den Mord verhindern. Suen Chin ist wie sein japanischer Widersacher ein Meister des Kampfes und versteht es immer wieder die Mordanschläge des Ninja zu vereiteln. Die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung, als sich herausstellt, dass Foo nicht der Feind, sondern einer der besten Freunde seines Vaters war. Doch gerade als die beiden Heissporne Brüderschaft schliessen, taucht ein fast unbezwingbarer Feind auf, dem beide nur unter Aufbietung all ihrer Kräfte - und mit Hilfe von Moos Frau - die Stirn bieten können.

FILMREZENSION VON TOBIAS MIHALEK
"Ninja in the Dragon's Den" ist meiner Meinung nach einer der Top-Ten HK-Fight-Kultfilme der 80er. Nicht nur dass es mitunter dieser Film war, der mich letztendlich zum absoluten HK-Film-Fan machte, so setzte er sicherlich auch für diese Zeit Massstäbe, an denen sich viele vergeblich versucht haben. Die witzige aber auch ernste Story ist gepflastert mit genialen Fights, Comedy, tollen Stunts (z.B Die Teufel auf Stelzen Szenen) und er hat gerade den "Ninja-Flair", den viele der meistens ultramiesen US-Streifen mit "Ninja-Theme" dieser Tage niemals hatten. Den Film so herausragend macht nicht nur das furiose Intro mit der genialen Melodie, sondern auch die den ganzen Film über bestehende Stimmung. Schöner haben Schläge und Tritte einfach nie geklungen. Man findet sofort beide Hauptdarsteller sympathisch und freut sich letztendlich darüber dass sie zusammenfinden. Unentschlossen bin ich noch welche Fassung des Films mir am besten gefällt. Einerseits ist da die ultra-abgefahrene deutsche Comedy-Synchro mit Kultverdacht (zum Teil auf "Millionaire's Express" aka "Shanghai Police" Niveau) aber auch die englischen UT´s der Originalfassung, die die Geschichte in einem etwas ernsteren Licht erscheinen lassen, haben ihre Vorzüge. Letztendlich ist es egal in welcher Fassung man den Film sieht - er ist schlicht ein Meilenstein des HK-Kinos. Wer den nicht gesehen hat ist selber schuld!

FILMREZENSION VON SUNNY SCHRAMM
"Ninja in the Dragon´s Den" ist einer der wenigen Filme, der chinesisches Kung Fu und japanisches Ninjutsu in einem Film vereint. Eindrucksvoll zeigt Regisseur Corey Yuen, der sich unter anderem auch für Titel wie "Snake in the Eagle´s Shadow" und dem legendären "Drunken Master" (beide mit dem jungen Jackie Chan) verantwortlich zeigt, wie man einen visuell und kampfchoreographisch einzigartigen Film auf die Leinwand zaubert. Heutzutage greift auch Hollywood sehr gerne auf Corey Yuen zurück, wenn spektakuläre Kampfsequenzen gefragt sind. Die erfolgreichsten Titel haben so große Namen wie "Lethal Weapon 4", "Romeo must die", "Kiss of the Dragon" oder auch "X-Men". Wichtig zu erwähnen ist, dass "Ninja in the Dragon´s Den" keiner dieser Ninja-Billigproduktionen aus den 80er Jahren ist, die zu der Zeit in den USA einen großen Boom erleben durften (Ninja vs. Ninja, Sakura Killer, etc.).
Corey Yuen beschert uns hier nämlich eine Action-Bombe im Stil klassischer Samurai-Filme, in denen es um Ehre, Gerechtigkeit und andere, für die asiatische Kultur typische Dinge geht. Die ausgewählten Drehorte, die farbenprächtigen Kostüme und das hohe Niveau, welches über die Gesamtlänge des Films gehalten wird, machen "Ninja in the Dragon´s Den" zu einem einmaligen Filmerlebnis. Eindrucksvoll ist auch Hauptdarsteller Conan Lee, der bis zu dem Tag, an dem er für die Rolle vorsprach, kein bißchen Ahnung von Kung Fu hatte. Produzent Ng See Yuen war auf der Suche nach einem neuen jungen Talent mit Starpotential. Sein Freund Roy Horan aus den Vereinigten Staaten erklärte, dass er einen jungen Mann namens Lloyd Hutchinson (halb Koreaner, halb Chinese) kennen würde, der eventuell etwas für ihn sein könnte. Ng flog also nach Los Angeles und sah sich diesen Lloyd Hutchinson an. Er sah gut aus, war gut gebaut und konnte hoch springen. Das Problem war nur - er beherrschte keinerlei Kampftechniken und hatte einen Namen, den man so nicht in Japan oder China vermarkten konnte. Ein neuer Name musste also her und nach langen Überlegungen kamen sie auf folgende Idee: "Lee" wäre für die Asiaten sofort ein Bezug (Bruce "Lee") und in Amerika war gerade Arnold Schwarzenegger mit seinem Film "Conan der Barbar" sehr erfolgreich. Somit beschlossen sie Lloyd Hutchinson als "Conan Lee" in der Filmindustrie zu etablieren. Zur Lösung des ersten Problems nahm NG Conan mit nach Hongkong und lies ihn dort die wichtigsten Kampfsportarten und den Umgang mit den verschiedensten Waffen lernen. Viele Personen, die an dem Filmprojekt beteiligt waren, hielten es nicht für die beste Idee ein neues Gesicht ins Rennen zu schicken. Diese wurden jedoch schnell eines Besseren belehrt, denn was Conan Lee hier abgeliefert hat ist wirklich das absolute Maß an Körperbeherrschung. Ebenso beeindruckend zeigt sich der charismatische Hiroyuki Sanada (Henry Sanada), der schon vor "Ninja in the Dragon´s Den", neben Stars wie Sonny Chiba, große Erfolge feiern konnte (Shogun´s Ninja, etc.). Heutzutage kann man Hiroyuki Sanada in diversen Komödien oder Horrorfilmen, wie z.B. der äußerst erfolgreichen "RING"-Reihe begutachten. Was mich besonders erfreut ist, dass wir Hiroyuki Sanada demnächst als "Ujio" in dem Schwertkampf-Spektakel "The Last Samurai" mit Tom Cruise bewundern dürfen. Der dritte Hauptdarsteller, Hwang Jang Lee (in Japan geboren, in Korea aufgewachsen), erlernte im Geheimen und gegen den Willen seiner Eltern "Tae-Kwon-Do". Schon im Alter von 14 Jahren entwickelte er seinen eigenen Stil, mit dem er viele Turniere schon nach wenigen Sekunden als Sieger verliess. Er entwickelte seine Techniken immer weiter, fing an andere in seiner Technik zu unterweisen und gelang somit letztendlich zu seinem 7. schwarzen Gurt. NG lernte er bei Filmproduktionen in Korea kennen, welcher ihn mit nach Hongkong nahm, weil dort die Chancen Filmstar zu werden sehr viel höher waren. Hwang Jang Lee avancierte zum Superstar und war somit die Top-Besetzung als Bösewicht in "Ninja in the Dragon´s Den".
Der Film, in Taiwan gedreht, wurde zumindest in Japan ein riesiger Erfolg. Der Film war für Produzent Ng jedoch nicht einfach nur Actionkino - nein, im Hinterkopf hatte er vor mit ihm einen sozialen Lehrgedanken unter die jungen Leute zu bringen: sie sollten durch den Film erkennen, dass persönlicher Erfolg nicht von alleine kommt. Hartes Training und der Glaube an sich selbst vorrausgesetzt, ermöglicht allein Fortschritt und somit Erfolg im Leben. Alle Beteiligten führten nach "Ninja in the Dragon´s Den" ihren Weg im Filmbusiness fort. Einem jedoch bekam der Erfolg überhaupt nicht. Conan Lee freute sich dermaßen über die neu erworbene Stellung als Filmstar, dass er dabei ganz vergaß, das zu dem Erfolg jedoch auch noch viele andere Menschen etwas beigetragen hatten. Außer Ng vergab ihm diese Einstellung fast niemand und somit wurde für viele aus dem großen Conan Lee schnell wieder der normale Lloyd Hutchinson. Dennoch setzte auch er seine Filmkarriere fort und war zuletzt in "Lethal Weapon 4" zu sehen. Wirklich große und erfolgreiche Hauptrollen blieben seitdem jedoch aus. In vielen spektakulären Kämpfen kann die Gewandtheit und Körperbeherrschung von Conan Lee, Hiroyuki Sanada, Hwang Jang Lee und den vielen anderen Darstellern bewundert werden. Der legendäre "Stelzenkampf", die "Ninja-Falle" und unglaublich viele andere Kämpfe bilden den Weg zum großartigen Showdown. Bei all diesen Kämpfen werden diverse verschiedene Kampfstile eindrucksvoll vorgestellt, so dass es schwer ist einzelne Höhepunkte herauszustellen.
Ich kann nur noch einmal sagen, dass der komplette Film für mich einen großen, geballten Höhepunkt darstellt. Natürlich darf auch in dieser älteren Produktion nicht der typisch asiatische Humor fehlen. Den Part des Affen übernimmt in "Ninja in the Dragon´s Den" Suen Chin´s bester Freund Chee (Englisch Charly), der sich jedoch mehr für Frauen und pornographische Zeichnungen, als für Kung Fu interessiert. Immer wieder gerät er durch unglückliche Zufälle, sein großes Mundwerk oder einen Streich von Suen Chin in peinliche Situationen und sorgt somit für einige aufheiternde Lacher. Der Soundtrack präsentiert sich immer passend zum Geschehen. Von traditioneller Orchestermusik und chinesischen Instrumentalballaden über spanische Stierkampfmusik (wirklich passend eingesetzt!) bis hin zum englischsprachigen Titelsong und Ohrwurm, der mir seit meinem 12. Lebensjahr in Erinnerung geblieben ist, passt alles zusammen. Perfekt von der Kamera eingefangen und rasant inszeniert zeigt uns das Team rund um Corey Yuen, was klassischer "Nonstop"-Martial Arts bedeutet und wie gut ein wirklicher Ninja-Film aussehen kann. Für mich ist "Ninja in the Dragon´s Den" der einzig "wirkliche" Ninja-Film und dabei auch noch einer der besten Martial Arts-Klassiker überhaupt. Die Kämpfe sind trotz ihrer Masse jeweils sensationell choreographiert. Die Darsteller leisten Höchstarbeit und haben sich bei der Produktion so richtig ins Zeug gelegt. Das fällt nicht nur durch die gebotene Qualität, sondern auch an den vor Anstrengung verzerrten Gesichtern auf. Ich persönlich kenne keinen vergleichbaren Film aus dieser Ära, der Kamera-, Kampf- oder Produktionstechnisch höherwertiger und unterhaltsamer ist.



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8.4/10 bei 7 Stimmen. .
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