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asianfilmweb • Filme • Oba: The Last Samurai (JP 2011) • Codename: Fox
FILMEJP • OBA: THE LAST SAMURAI
OBA: THE LAST SAMURAI •

     aka CODENAME: FOX
     JAPAN 2011

CAST & CREW
REGIE Hideyuki Hirayama
DARSTELLERYutaka Takenouchi, Sean McGowan, Mao Inoue, Daniel Baldwin, Treat Williams, Toshiaki Karasawa, Russell Geoffrey Banks, Bengaru, Matthew R. Anderson, Mike Dunn, Harlan Glenn, James Judd, Lloyd Duckley, Ian Brown
PRODUZENTMorio Amagi, Nobuyuki Iinuma, Takuya Itô, Thomas Nelson, Michael Sarun Srisomsub, Toshio Tanaka
SCRIPT/BUCHTakuya Nishioka, Gregory Marquette, Cellin Gluck, Don Jones
MUSIKTakashi Kako

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
BLURAY Codename: Fox

DeutschlandSunfilm • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 7.1, englisch/japanisch dts-HD 7.1
 deutsch
 Making of, Interviews
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDCodename: FoxDeutschlandSunfilm 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
128 Minuten

FILMINHALT
Im Jahre 1944, während der Schlacht im Pazifik, wurde ein Japaner von den amerikanischen Truppen ganz besonders gefürchtet: Kapitän Ôba Sakae, aufgrund seiner Verschlagenheit und taktischen Finesse von den Amerikanern "Fox" genannt. Mit nur 47 Mann konnte er 16 Monate lang den Feinden in einem Guerillakampf im Dschungel standhalten und rettete somit unzählige Zivilisten. Sein Mut und sein unglaublicher Kampfgeist beeindruckten nicht nur sein eigenes Volk, sondern auch die verfeindeten Amerikaner. Dieser atemberaubende Film basiert auf der wahren Geschichte der namenlosen Soldaten und ihrer Landsmänner, die ihre Hoffnung nie verloren und auch in aussichtslosen Situationen ums Überleben kämpften.

FILMREZENSION VON JAN-CHRISTOPH MüLLER
Bei "Codename Fox" bzw. dem Alternativtitel "Oba: The Last Samurai" handelt es sich um ein groß angelegtes Kooperationsprojekt zwischen dem japanischen Studio Tôhô und der Fernsehanstalt NTV als Hauptgeldgeber sowie einem amerikanischen Team rund um den Regisseur Cellin Gluck. Letzterer fungierte als Co-Regisseur für die Szenen der Geschehnisse um den US-Captain Lewis während sich sein japanischer Kollege Hirayama Hideyuki um den Dreh der japanischen Parts um Kapitän Ôba kümmerte. Aus dieser sehr interessanten Ausgangslage, für die Szenen der im Film verfeindeten Parteien Japan und USA jeweils einen eigenen Regisseur aus dem betreffenden Kulturkreis zu wählen, ist letztendlich ein sehr respektabler Film entstanden. Im Gegensatz zu vielen neueren Kriegsfilmen aus japanischer Produktion hat man es mit "Codename Fox" keinesfalls mit einem vor Pathos und Nationalismus strotzenden Werk zu tun. Vielmehr erinnert die Machart des Films, der seinen Schwerpunkt weniger auf die Opulenz seiner Schlachtszenen sondern viel eher auf die persönlichen Schicksale seiner Figuren legt, oft an diejenige von Clint Eastwoods "Letters from Iwo Jima" aus dem Jahr 2006. Ähnlich wie es schon Eastwood mit seinem zweigeteilten Projekt "Letters from Iwo Jima/Flags of our Fathers" vorgemacht hat, werden auch in "Codename Fox" beide Konfliktparteien gleichberechtigt nebeneinander gestellt ohne die eine stereotypisiert in die Ecke zu drängen. Wie der amerikanische Regisseur Cellin Gluck in einem auf der Disc befindlichen Interviews erläutert, lässt sich dieses Konzept bereits auf die Buchvorlage zurückführen: in dieser schildert der Autor Don Jones seine Erlebnisse der Kriegshandlungen auf Saipan aus amerikanischer Perspektive, lässt aber auch Ôba selbst zu Wort kommen, mit dem er kooperativ an der Verschriftlichung seiner Memoiren in Buchform zusammengearbeitet hat.

Die zugrundeliegende Geschichte (durchaus keine Randnotiz im amerikanischen "Island hopping" des Pazifikkrieges) dürfte den meisten Zuschauern wohl eher unbekannt sein. Umso erfreulicher ist es, dass die Geschichte von Kapitän Ôba, der sich noch weit nach dem offiziellen Kriegsende weigerte zu kapitulieren und einen Guerillakrieg gegen die vorrückenden US-Streitkräfte führte, eine adäquate Umsetzung erfahren hat, die ganz ohne Schönrederei und verklärten Nationalstolz auf der einen wie der anderen Seite auskommt und so diese faszinierende Geschichte einem größeren Publikum bekannt macht.

Einen kleinen Punktabzug gibt es für die teilweise doch deutlich spürbare Straffung der Geschehnisse im Vergleich zu den realen Begebenheiten, was bei einer Filmadaptierung ja immer eine heikle Sache ist. Statt zusätzlichen fiktiven Nebencharakteren hätte man da vielleicht etwas mehr Gewicht auf die Ausführung des Plots und die Hintergründe der Hauptfiguren legen sollen. Auch das "Overacting" von Daniel Baldwin will neben den beachtlichen Leistungen der beiden Hauptdarsteller nicht so recht in den Film passen, doch im Großen und Ganzen kann sich das Ergebnis immer noch sehen lassen.



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