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asianfilmweb • Filme • Oblivion Island - Haruka And The Magic Mirror (JP 2009)
FILMEJP • OBLIVION ISLAND - HARUKA AND THE MAGIC MIRROR
OBLIVION ISLAND - HARUKA AND THE MAGIC MIRROR •

     JAPAN 2009

CAST & CREW
REGIE Shinsuke Sato
PRODUZENTKatsuji Morishita, Daisuke Sekiguchi
SCRIPT/BUCHShinsuke Sato, Hirotaka Adachi
MUSIKTadashi Ueda

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
93 Minuten

FILMINHALT
Die 16-jährige Haruka hat als Kind ihre Mutter durch eine tödliche Krankheit verloren - zu ihrem Vater ist sie daher noch distanzierter als Jugendliche es ohnehin sind. Inspiriert von einer Volkslegende betet sie an einem Schrein, dass sie den verlorenen Handspiegel, den ihre Mutter ihr als Kind geschenkt hat, wiederfindet. Während sie noch im Schrein unter der Treppe nach ihrem heruntergefallenen Schlüssel sucht, taucht ein mysteriöses, maskiertes Wesen auf, dem sie folgt. Durch einen Brunnen landet sie in einer phantasievollen Parallelwelt, in das die Wesen die von den Menschen vergessenen Dinge bringen, um die ihnen innewohnende Magie aus Erinnerungen zu nutzen. Schon bald hat sich Haruka mit dem Wesen namens Teo angefreundet und sucht nicht nur nach ihrem Spiegel, sondern nach den Erinnerungen an ihre Kindheit. Die Gefahren, die es auf der "Insel der Vergessenheit? zu bestehen gilt, wachsen sich zu einem richtigen Abenteuer aus...

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Auf "Oblivion Island" wurde ich durch die Nippon Connection 2010 in Frankfurt aufmerksam, wo der Film den Publikumspreis gewann. Durch meinen engen Terminkalender hatte ich den Animationsfilm dort leider nicht sehen können - ein Glück habe ich es jetzt nachgeholt! "Oblivion Island" vom japanischen Animationsstudio "Production I.G." ("Ghost in the Shell", "The Sky Crawlers", Animationsszene in "Kill Bill Vol.1") war nicht von ungefähr für den Japanischen Academy Award nominiert. Der Film ist ein bunt-durchgeknalltes, innovatives und optisch äußerst phantasievolles Fantasy-Märchen im Stil von "Chihiros Reise ins Zauberland" - und dennoch völlig eigenständig. Auch wenn die Geschichte deutlich von "Alice im Wunderland" inspiriert scheint, der "böse Baron" doch recht eindimensional bleibt und der Film an einigen wenigen Stellen doch etwas kindlich-rührselig daherkommt, ist er (nicht nur) für Freunde von Animationsfilmen ein echtes filmisches Bonbon. Das liegt vor allem an der überbordend phantasievollen Konzeption der titelgebenden Märchenwelt (die ganz aus dem gebaut wurde, was die Menschen vergessen haben) und deren magiebegabten, an Mäusen und anderen Tieren erinnernden Bewohnern. Alleine schon für diese in sich stimmige Märchenwelt und die Art und Weise, wie sie von den Animationskünstlern in Szene gesetzt wird, ist der Film absolut sehenswert. Nicht unbedingt wegen der computeranimierten Figuren in handgezeichneten Hintergründen, sondern vor allem wegen dem optischen Ausdruck an sich. Da vermischen sich Steampunk-Elemente mit japanischem Puppentheater, und Achterbahnfahrten und Luftkampfszenen sorgen immer wieder für abwechslungsreiche Action - das macht den Film sehr kurzweilig, zieht in seinen Bann und lässt die kleineren, oben erwähnten Kritikpunkte vergessen. Darüber hinaus ist der Film für Kinder ebenso geeignet wie für Erwachsene, die gewillt sind, über die Themen Konsum und Erinnerungen zu reflektieren. Das macht "Oblivion Island" zwar noch lange nicht zu einem inhaltlich künstlerischen Werk - aber bietet eben doch mehr als "nur eine hübsch erzählte Märchengeschichte". Ich bin verzaubert...



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