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asianfilmweb • Filme • Perfect Blue (JP 1997)
FILMEJP • PERFECT BLUE
PERFECT BLUE •

     JAPAN 1997

CAST & CREW
REGIE Satoshi Kon
PRODUZENTHiroaki Inoue, Haruyo Kanesaku, Masao Maruyama, Yutaka Maseba
SCRIPT/BUCHSadayuki Murai, Yoshikazu Takeuchi
MUSIKMasahiro Ikumi

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Perfect Blue

DeutschlandRapid Eye Movies • FSK 16 •
 1,78:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, japanisch DD 5.1
 deutsch
 Faltposter, Making Of, Interviews, Kinotrailer

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
81 Minuten

FILMINHALT
Mima ist eine junge Popsängerin und Mitglied der Popgruppe Cham. Mit ihren beiden Band-Kolleginnen bringt sie das Publikum regelmässig zum toben. Doch trotz eines überaus treuen Fankreises will sich einfach kein Erfolg einstellen. Mima beginnt sich auch für die Schauspielerei zu interessieren und als sie eine kleine Rolle angeboten bekommt, verlässt sie Cham und beginnt eine Schauspielkarriere zu verfolgen. Nicht jeder Fan scheint damit einverstanden zu sein, wie sich durch einen verrückten Stalker zeigt...

FILMREZENSION VON BENJAMIN BOGNER
Satoshi Kon (Millenium Actress; Paprika) ist in meinen Augen einer der meist unterschätzten Anime Regisseure aller Zeiten. Weder bedient er gängige Klischees des Genres, noch passen seine Geschichten dazu. Sein Regiedebüt "Perfect Blue", basierend auf der gleichnamigen Romanvorlage, ist ganz abwegig vom sonstigen Bild des Tentakelgefuchtels, übertriebenen Splatters und glubschäugigen Frauen, sondern ist ein waschechter Psychothriller, der auch heute noch zu begeistern weiss. Satoshi Kon schickt seinen Zuschauer in den fiebrigen Traum einer jungen Frau, die immer mehr und mehr den Bezug zur Realität verliert. Zuerst mag die ganze Story sehr verwirrend wirken, wenn man aber ein wenig mit beim Film bleibt und sich in die Situation hineinversetzt, entfaltet sich eine unheimlich interessante Geschichte mit vielen Aspekten. So hat Mima selbst keine Identität als der Film beginnt und ist eines von vielen japanischen Popsternchen. Sie sucht einen Ausweg in die Schauspielerei, um dort endlich ein Gesicht zu bekommen. Doch auch hier findet sie sich in einer untergeordneten Rolle wieder. Erst als das Drehbuch an sie angepasst wird, geht es aufwärts. Allerdings muss sie dazu einige gewagte Szenen drehen, an denen sie zu zerbrechen droht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Mima es irgendwann nicht mehr gelingt zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden und sich fragt, ob sie wirklich da gewesen ist. Schliesslich driftet sie komplett ab. Nur das Ende reisst sie dann wieder aus ihrem Albtraum und zeigt ihr wo ihr Platz in dieser Welt ist und wer sie sein will. Der Film von 1998 wirkt immer noch aktuell. Das liegt zum einen an der sehr straffen Laufzeit von ca. 80 Minuten, zum anderen an der formidablen Inszenierung, die trotz mehrfachen Sichtens immer wieder neue Kleinigkeiten offenbart und so den Zuschauer wieder fesselt. Der ruhige Stil passt sehr gut zum Gezeigten und strahlt mit seinen kühlen Bildern eine gruselige Atmosphäre aus. Gleiches gilt für die Animation. Diese ist etwas minimalistisch ausgefallen, passt aber wieder zum Grundtenor. Auch jetzt können sie noch mit aktuellen Produktionen mithalten. Alles in allem bleibt zu sagen, dass "Perfect Blue" auch heute noch einen Blick wert ist, vor allem für Thriller Fans, die ihn noch nicht gesehen haben! Ein klasse Psychothriller. Absolute Empfehlung!



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