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asianfilmweb • Filme • The Promise (CN/HK 2005) • Wu Ji · Master of the Crimson Armor · Wu Ji - Die Reiter der Winde
FILMECN/HK • THE PROMISE
THE PROMISE

     aka WU JI · MASTER OF THE CRIMSON ARMOR · WU JI - DIE REITER DER WINDE
     CHINA/HONG KONG 2005

CAST & CREW
REGIE Chen Kaige
DARSTELLERJang Dong-Kun, Hiroyuki Sanada, Cecilia Cheung, Nicholas Tse, Liu Ye, Chen Hong, Cheng Qian

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Wu Ji - Die Reiter der Winde

DeutschlandKoch Media • FSK 12 •
 1,85:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch DD 5.1, mandarin DD 5.1
 deutsch, chinesisch
 International Trailer, Deutscher Trailer, EPK/Making Of
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 BLURAYThe PromiseHongkongDeltamac 
 DVDWu Ji - Die Reiter der WindeDeutschlandVCL/Warner 
 DVDThe PromiseHongkongDeltamac 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
122 Minuten

FILMINHALT
Auf einem von Leichen übersäten Schlachtfeld irrt ein schmutziges kleines Mädchen umher auf der Suche nach allem, was ihr das Überleben sichert. Mit Tränen in den Augen steht sie da, als sie das gefundene Brot ins Wasser fallen lässt. Doch plötzlich erscheint eine feenhafte "Göttin der Unendlichkeit" und bietet dem Mädchen mit dem Namen Quingcheng einen Handel an: Mit dem Verzicht auf die in Erfüllung gehende wahre Liebe erkauft sie sich Reichtum und Schönheit. Nur wenn es im Frühling schneit und Bäche rückwärts fließen, wird der Fluch gebrochen werden. Jahre später ist sie zur Königin aufgestiegen. Zur gleichen Zeit führt der oberste General ihres Mannes eine erbitterte Schlacht gegen Barbarenhorden und wird auf dem Rückzug von einem feindlichen Attentäter schwer verwundet. Verzweifelt befiehlt der General seinem Sklaven, seine prächtige rote Rüstung anzulegen und den belagerten König zu retten. Als dieser den König jedoch tötet, weil der Quingcheng umbringen will, und so deren Herz erobert, ist das unausweichliche Schicksal erfüllt. Sowohl der General als auch sein Sklave haben sich in die wunderschöne Prinzessin verliebt. Wird die Prinzessin den Fluch brechen? Und wer wird ihr Herz erobern, Sklave oder Meister?

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Man sieht "Wuji" die 35 Millionen US-Dollar, die ihn zu der bisher teuersten chinesischen Produktion machen, wirklich an. Was die Farbenpracht betrifft, spielt "Wuji" in einer Liga mit Zhang Yimous farbenprächtigem Epos "Hero". Vor allen Dingen atemberaubend schöne Kostüme machen den Film zu einem echten Augenschmaus. Auch die Drehorte, die am Computer nochmals ordentlich aufgepeppt wurden und die Special Effects allgemein können sich wirklich sehen lassen. Allerdings hat "Wuji" dann deutliche Fantasy-Schlagseite, wenn man ein Drama erwartet, das mit "Heros" seriösem Anspruch daher kommt. Denn die Produzenten haben eine ordentliche Ladung romantisches Drama genommen, sie mit der Optik eines Fantasy-Epos aufgepeppt und mit einer ordentlichen Prise Kung-Fu abgeschmeckt. Heraus kommt ein 100 minütiges Filmgemälde mit Actioneinlagen, dass aber bei der Erzähldynamik nicht wirklich überzeugen kann. Denn während die Geschichte zu Beginn etwas mühsam und verworren in die Gänge kommt, wirkt der Schluss fast überhastet. Auch wenn "Wuji" wirklich Spaß macht, hat er für mich alles in allem einen winzigen B-Movie-Touch und dadurch nicht die Klasse eines "Tiger & Dragon" oder "Hero".

FILMREZENSION VON BENJAMIN BOGNER
Wu Ji macht es einem bestimmt nicht leicht ein adäquates Urteil zu bieten. Doch ich fange mal ganz von vorne an. Ich habe selten in einem asiatischen Film so eine wunderschöne und fantasievolle Geschichte gesehen. Ich weiss leider nicht ob das ganze auf einem Märchen oder einem chinesischen Roman basiert, aber Chen Kaige hat damit auf jeden Fall voll ins Schwarze getroffen. Die grosse Lovestory hat viele interessante Aspekte zu bieten und regt zum Nachdenken an. Auch das sehr gute Ende passt wie die Faust aufs Auge. Die Schauspieler wurden vorzüglich besetzt, aber Nicolas Tse, und das wundert mich selbst, stiehlt allen die Show. Als Bösewicht spielt er so exzellent, dass ich ihn fast schon mochte. Tse mausert sich langsam zu einem richtig guten Schauspieler - früher konnte ich ihm nicht soviel abgewinnen. Jang Dong-Kun und Hiroyuki Sanada sind sowieso über alle Zweifel erhaben und spielen mit viel Verve ihre Rollen und bringen sie sehr glaubwürdig rüber. Einzig Cecilla Cheung bleibt den ganzen Film über etwas blass. Sie schafft es einfach nicht in ihre Rolle einzufinden und diese dann auch zu spielen. Aber immerhin sieht sie doch recht lecker aus und deshalb fällt das auch nur am Rande auf. Auch audiovisuell wird wieder einiges geboten. Der tolle Score macht den Anfang und fängt die Atmosphäre des Films perfekt ein, um ihn nochmal sehr gut zu untermalen. Auch die CGI's sind teilweise sehr gut gelungen und zeigen schöne und ausgefallene Landschaften. Ist die Kulisse mal nicht am Computer generiert, wirkt es noch überzeugender. Das Landhaus in dem Cecillia Cheung und Hiroyuki Sanada ihre gemeinsame Zeit verbringen ist einfach wunderschön. Ich wäre am liebsten gleich eingezogen. Auch die Kostüme und Kleidungen sind wirkungsvoll. Egal, ob das die sogenannte "Crimson Red Armor" oder der Umhang von "Snow Wolf" ist. Wo man hinsieht, eine fantasievolle und einfallsreiche Ausstattung der Charaktere. Auch was die Waffen angeht. Seit Jackie Chan hat keiner mehr mit einer derartigen Coolness gezeigt, wie man mit Fächern kämpft. Aber wo Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten. Die Kämpfe sind zwar spektakulär und genial gefilmt, aber sie sind mir ein bisschen zu selten und zu kurz. Ich hätte Nicolas Tse gerne noch länger beim Fängerschwingen zugesehen. Und ab und zu kommt es mir so vor, als wäre der Film ein wenig zu kurz geraten. Mir wird vieles zu schnell abgehandelt. Ich hätte lieber ausufernde Szenen a lá "Musa" gehabt, um den Film auch als wirkliches "Epos" bezeichnen zu können. Das alles wäre aber noch zu verschmerzen gewesen und "Wu Ji - The Promise" könnte von mir eine Traumwertung haben, doch leider muss ich ihm das aufgrund der doch teilweise katastrophalen CGI's verwehren. Diese ziehen nämlich die Wertung massiv nach unten und drücken auf die sonst so schöne Atmosphäre. Ob es sich um die Stadt handelt, in dem der Film angesiedelt ist, die Szene mit den Büffeln oder der Schwenk durch die Schlacht am Anfang - das alles wirkt dermassen künstlich, dass ich diese Szenen einfach nur miserabel und schlecht finde. Deshalb werde ich auch von der eigentlichen Endwertung zwei Punkte abziehen. Im Fazit ist es ein wundervolles Märchen, das sehr schön erzählt wird. Die Kamera, der Sound und die Ausstattung, genauso wie die Kulisse ist sehr opulent geworden. Die Schauspieler machen alle einen guten Job. Alles in allem eine stimmige Sache, wären da nicht die teils katastrophalen CGI's. Es ist auch kein Wunder, dass der Film von Kritikern zerissen wird. Doch dass er auch wegen der Story kritisiert wird, kann ich in keinster Weise nachvollziehen.



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