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asianfilmweb • Filme • Return (KR 2007) • Wide Awake
FILMEKR • RETURN
RETURN •

     aka WIDE AWAKE
     KOREA 2007

CAST & CREW
REGIE Lee Kyoo-Man
DARSTELLERJeong Yu-Seok, Kim Myeong-Min, Kim Roe-Ha, Kim Tae-Woo, Kim Yu-Mi, Kwak Min-Seok, Baek Seung-Hwan, Yu Jun-Sang
PRODUZENTKang Seong-Gyu
SCRIPT/BUCHLee Kyoo-Man, Lee Hyeon-Jin
MUSIKChoi Seung-Hyun

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Return

KoreaEnter One2 Discs
 2,35:1 anamorph
 koreanisch DD5.1
 englisch, koreanisch
 Audiokommentar, After Commentary, Making Of, Arts,...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
113 Minuten

FILMINHALT
Im Jahre 1982 wird der neunjährige Na Sang-U im Krankenhaus Sangnoksu von den dortigen Ärzten am Herzen operiert. Doch niemand bemerkt, dass der Junge trotz Narkose hellwach ist und spürt wie ihm der Brustkorb geöffnet wird. Unfähig sich zu bewegen und sich zu äußern, erleidet er während der Operation unvorstellbare Schmerzen. Als er davon nach der Operation berichtet, glaubt ihm niemand außer seiner Mutter. Der Junge ist nun am Herzen geheilt, von den Erlebnissen aber nun derart psychisch gestört, dass er gezielt Rache an gewissen Leuten ausübt. 25 Jahre später: Der Chirurg Ryu Jae-U lebt ein ganz normales Leben mit seiner hübschen Frau Hui-Jin. Eines Tages besucht sein alter Schulfreund Gang Uk-Hwan ihn, der in die USA ausgewandert war. Er vermutet, dass jemand gezielt Leute ermorden will, die in Verbindung mit den an der verhängnisvollen Operation beteiligten Personen stehen. Als Dr. Ryu seine Frau notgedrungen selbst operieren muss und dabei ein ungewöhnlicher harter Gegenstand aus ihrem Leibe entfernen muss, stirbt sie bei der Operation. Ryu verzweifelt und kann die Schuld nicht auf seinen Schultern ertragen. Er will den Mörder ausfindig machen, was sich als ein schwieriges und verzwicktes Unterfangen herausstellt...

FILMREZENSION VON LAGO
Regiedebütant Lee Kyoo-Man liefert gleich mit seinem ersten Werk "Return" (aka "Wide Awake") einen knallharten Thriller ab, der mit zu den positiven Überraschungen des koreanischen Filmjahres 2007 zählte. Nicht nur, dass der Cast schon sehr gut ausgewählt wurde und die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller Kim Myeong-Min ("Sorum", "Into The Mirror", "Open City"), Yu Jun-Sang ("Tell Me Something", "Nightmare", "Radio Star"), Kim Tae-Woo ("Sa-Kwa", "Epitaph", "JSA"), Jeong Yu-Seok ("You Are My Sunshine", "Loner"), Kim Yu-Mi ("Big Match", "Windmill Palm Forest") und Kim Roe-Ha ("Memories Of Murder", "Save The Green Planet", "The Host") allesamt absolut überzeugend sind. Auch das Drehbuch ist glücklicherweise richtig stark und die Story, die auf einem realen Hintergrund basiert, wurde sehr gut umgesetzt. Die Erzählweise der Geschichte mit gelegentlichen Rückblenden in die Kindheit von Sang-U ist ebenfalls sehr gut und trägt auch ungemein dazu bei, dass der Zuschauer gut mitfühlen und auf Suche nach dem Schuldigen miträtseln kann. Dabei wird man jedoch ein ums andere mal geschickt auf die falsche Fährte geführt. Der Spannungsbogen steigt immer weiter an, so wie es sich für einen erstklassigen Thriller gehört. Zudem vermag der Film durchaus Angst bei so manchen Zuschauer zu verursachen. So weist Regisseur Lee Kyoo-Man direkt zu Filmbeginn auch auf das Thema "Anesthesia awareness" hin, ein Zustand in dem Patienten nur scheinbar betäubt sind, sich nicht bewegen und äußern können, aber dennoch bei vollem Bewusstsein sind und auch volles Schmerzempfinden besitzen, wodurch sie jede Aktion bei ihrer Operation mitbekommen. Nicht gerade beruhigend, dass so etwas tatsächlich passieren kann, wenn dies heutzutage auch nur äusserst selten der Fall ist. "Return" erfindet das Thrillergenre zwar nicht neu, ist aber dennoch einfach ein sehr guter Vertreter, der zumindest mit dem Setting im Krankenhaus und dem Thema der Anästhesie etwas an Innovation und frischen Wind in das Genre und den koreanischen Film bringt. Wie es sich für einen solchen gehört, weist "Return" natürlich auch einen äußerst coolen Look, genialen Schnitt und packenden Soundtrack von Choi Seung-Hyun auf. Korea zeigt hier wieder, was mit einem vergleichsweise niedrigen Produktionsbudget von 3,1 Mio US$ möglich ist. Damit liegt "Return" teils sogar immer noch unter dem Budget von anderen koreanischen Genrevetretern. Ausserdem verpasste Lee seinem Film auch die gewisse Portion Härte und Tragik, wie man es ja auch vom asiatischen Film gewohnt ist, und somit immer wieder auf die Gefühls- und Tränendrüse drückt. Auf jeden Fall ein sehr starker, sehenswerter Film, der sich nicht vor den anderen Thrillern aus dem Jahr 2007 wie "Seven Days", "Black House" oder "Our Town" verstecken braucht.



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