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asianfilmweb • Filme • Sadako 3D (JP 2012) • Ring Originals 3 - Sadako 3D
FILMEJP • SADAKO 3D
SADAKO 3D •

     aka RING ORIGINALS 3 - SADAKO 3D
     JAPAN 2012

CAST & CREW
REGIE Tsutomu Hanabusa
DARSTELLERAi Hashimoto, Satomi Ishihara, Kôji Seto, Tsutomu Takahashi, Shôta Sometani, Hikari Takara, Yûsuke Yamamoto, Ryôsei Tayama
PRODUZENTAtsuyuki Shimoda
SCRIPT/BUCHYoshinobu Fujioka, Tsutomu Hanabusa, Kôji Suzuki
MUSIKKenji Kawai

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Sadako 3D - Ring Originals

DeutschlandAscot Elite • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph (HD 1080i)
 deutsch dts-HD 5.1 MA, englisch dts-HD 5.1 MA
 Trailershow
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDSadako - Ring OriginalsDeutschlandAscot Elite 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
96 Minuten

FILMINHALT
In einer japanischen Grossstadt geht das Gerücht um, dass ein todbringendes Video im Internet existiert. Es soll jeden Zuschauer in den Suizid treiben. Und tatsächlich steigt die Selbstmordrate rapide nach Bekanntwerden des Videos. Die Polizei ist ratlos, glaubt aber nicht an übersinnliche Videoclips und sucht nach Erklärungen. Währenddessen verbreiten sich die Gerüchte über das Video und machen auch die Schülerinnen einer Mädchenschule neugierig. Als eine Schülerin aus der Klasse von Lehrerin Akane einige Tage später durch angeblichen Selbstmord ums Leben kommt, bestätigt die Polizei, dass auch sie, kurz vor ihrem Tod, ein Internetvideo auf ihrem Smartphone angesehen hat. War es Selbstmord, oder hat tatsächlich das mysteriöse Suizidvideo etwas mit ihrem Tod zu tun? Akane wird fortan immer mehr in den Bann des Videos gezogen und muss schließlich nicht nur um sich selbst, sondern auch um das Leben ihres Freundes Takanori bangen, welcher ebenfalls mit dem Videoclip in Kontakt kam.

FILMREZENSION VON ALEX FEIS
An sich klingt es nach einer vielversprechenden Idee, den Horror von einst aus dem ersten Ring-Teil in die heutige vernetzte Welt zu verlegen, in der alles und jeder ständig von Flachbildschirmen, Computermonitoren und Handydisplays umgeben ist. Ein Internetvideo kann innerhalb von kürzester Zeit von tausenden Menschen angesehen werden und macht den Terror damit um einiges intensiver als eine VHS Kassette, die man im Freundeskreis herumreicht. Auch das Thema des Suizids vor dem Computer hat ungemeines Potential zu sozialkritischem Grusel. Das hat Kyoshi Kurosawa in seinem Film "Pulse" beeindruckend unter Beweis gestellt. Doch was theoretisch gut klingt, muss nicht auch zwangsläufig praktisch funktionieren. Die Macher von Sadako 3D machen kaum Nutzen von der interessanten Ausgangslage und präsentieren dem Zuschauer stattdessen plumpe Schockeffekte, die nicht ein einziges Mal richtig sitzen. Von der subtilen Spannung des ersten Teils ist nichts mehr übrig. Das verstörende Video aus dem Ur-Ring, mit seinen verwaschenen Farben und den schier undeutbaren Bildern, weicht einem aufgeregten YouTube Video in Digitallook und statt unheimlicher Familiengeschichte um das tragische Schicksal der übersinnlich begabten Sadako bekommen wir hier die lahme Rachestory eines gekränkten Internetkünstlers präsentiert, der irgendwie Sadakos Geist für seine Zwecke gewinnen konnte. Hinzukommen Logiklöcher, so groß wie der Brunnen aus dem Sadako steigt, und, vor allem gegen Ende, einige unfreiwillig komische Szenen, welche die Schreckensgestalt der Sadako ein für alle Mal zur Lachnummer machen. Denn wenn unsere Hauptakteurin von einer Horde rasender "Zombie-Spinnen-Sadakos" verfolgt wird, die sie dann in bester "Buffy the Vampire Slayer" Manier gekonnt mit einer Eisenstange pfählt, kann ich das Gesehene einfach nicht mehr ernst nehmen.

Sadako 3D ist ein enttäuschender Gruselfilm, gespickt mit schlechten CGI und hölzernen Akteuren, der mit dem verstörenden Original kaum mehr etwas gemein hat. Ein schnell produzierter Horrorstreifen, der mit dem großen Namen des Originals und dem heute beinahe unumgänglichen 3D schnelle Kasse machen möchte.

Zur Verteidigung sei gesagt, dass die mir vorliegende Fassung, die 2D Version des Films beinhaltet. Es gibt Unmengen an CGI Szenen, die bewusst für die 3D Fassung des Films eingefügt wurden. So greifen Hände aus Smartphones oder fliegen Glassplitter in Zeitlupe umher. Leider machen solche Effekte einen schlechten Film nicht besser, vor allem dann nicht, wenn sie, zum einen, überdeutlich als solche erkennbar sind und, zum anderen, nur des Effektes willen eingebaut wurden.



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