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asianfilmweb • Filme • Shokin Kasegi (JP 1969) • Killer's Mission · Ling Fung - Das glorreiche Schwert
FILMEJP • SHOKIN KASEGI
SHOKIN KASEGI •

     aka KILLER'S MISSION · LING FUNG - DAS GLORREICHE SCHWERT
     JAPAN 1969

CAST & CREW
REGIE Shigehiro Ozawa
DARSTELLERTomisaburo Wakayama, Yumiko Nogawa, Tomoko Mayama, Chiezo Kataoka, Koji Tsuruta, Bin Amatsu, Masaya Takahashi
MUSIKMasao Yagi

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Ling Fung - Das glorreiche Schwert

DeutschlandEyecatcher Movies
 2,35:1 anamorph
 deutsch DD 2.0, japanisch DD 2.0
 deutsch, englisch
 deutsche Kinofassung (2,35:1 anamorph), Super 8 Fassung,...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
90 Minuten

FILMINHALT
Japan während der Edo Periode: Zwischen dem herrschenden Tokugawa Shogunat und dem Satsuma Clan entstehen enorme politische Spannungen, als sich Satsuma von Holländern modernste Gewehre kauft, um einen Aufstand anzuheizen. Ein Krieg scheint unausweichlich. Als letzte Möglichkeit dem Krieg zu entgehen schickt das Shogunat den Einzelkämpfer Ling Fung los, damit dieser das Oberhaupt der Satsuma eliminiert. Unterstützung bekommt er dabei von einer Kunoichi und einem trotteligen Sidekick.

FILMREZENSION VON BENJAMIN BOGNER
Bei Ling Fung - Das glorreiche Schwert handelt es sich um einen älteren Historienschinken aus, der Titel täuscht, Japan. Wie man vom japanischen Ichibei auf Ling Fung als Name kommt, wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wie so vieles anderes in diesem... Machwerk. Das größte Rätsel ist hierbei was Tomisaburo Wakayama eigentlich in diesem Film macht. Schauspielerei kann ich das jedenfalls nicht nennen. Als Itto Ogami in Okami zeigte er doch was er kann! Warum nicht auch hier? Vielleicht hatte er aber auch einen schlechten Tag, so wie der Drehbuchschreiber. Dieser war wohl unterbezahlt und lebte seine Wut darüber aus, das er einfach kein Drehbuch schrieb. Die Szenen wirken auf mich als wären alle ans Set gekommen und der Regiesseur hätte gesagt: "Hey, das Drehbuch ist vor drei Seiten zu Ende gegangen. Improvisiert einfach!" Die Kulissen sind zwar gut, aber zum Ende hin werden sie immer schäbiger, das Holländische Boot am Ende war echt das letzte. Der Film ist außerdem gefühlte sechzig Minuten zu lang. Alles was hier im Grunde genommen erzählt wird kann man in zwanzig Minuten zusammenfassen. Und wenn man dann noch einen Spannungsbogen hinzufügt, dann sind das aufregende Minuten, hier langweilt man sich jedoch zu Tode. Alles so was von vorhersehbar. Als Beispiel: X wird entführt, Y rettet sie. Daraufhin wird Y entführt und Z rettet ihn. Dann gibt's noch den obligatorischen Verräter, der Ling Fung und seine beiden Begleiter ans Messer liefert. Der Bösewicht will doch eigentlich auch nur Frieden und am Ende waren es die bösen Ausländer. Schon klar. Und ganz am Schluss wird mit der Moralkeule so derbe aufs Schnitzel geklopft, das das Blut spritzt. Action wird auch geboten, ist aber rar gesät und teilweiße lächerlich. Ich habe mir bei den Szenen, in welchen Drähte zum Einsatz kommen den Arsch ab gelacht. Die Verrenkungen waren das einzige Highlight im Film. Übrigens darf der Zuschauer auch sehr oft Detektiv spielen und sich in seiner Fantasie diverse Dinge ausmalen. Als Beispiel: bevor es zu einer spektakulären Turnübung zwischen Ling Fung und der Kunoichi kommt, feuert sie einen vergifteten Pfeil auf ihn. Nach kurzer Untersuchung sagt Ling Fung, das dieser Pfeil vergiftet ist, das aber nicht bei ihm wirkt. Warum werden wir wohl nie erfahren. Ein strunzdummer - und langweiliger, berechenbarer Film, um den man einen sehr, sehr weiten Bogen machen sollte, es sei denn man will sich zu Tode Langweilen.



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