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asianfilmweb • Filme • Triangle (HK 2007) • The Iron Triangle
FILMEHK • TRIANGLE
TRIANGLE

     aka THE IRON TRIANGLE
     HONG KONG 2007

CAST & CREW
REGIE Tsui Hark, Ringo Lam, Johnnie To
DARSTELLERSimon Yam, Louis Koo, Sun Honglei, Lam Ka-Tung, Kelly Lin, Lam Suet, Yao Yong

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Triangle

DeutschlandUFA HE • FSK 16 •
 2,35:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, kantonesisch DD 5.1
 deutsch
 Making Of, Deleted Scenes, Interview Cannes, Trailer
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDTriangleHongkongMega Star 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
101 Minuten

FILMINHALT
Sam (Simon Yam), Mok (Sun Honglei) und Fai (Louis Koo) benötigen Geld. Die drei haben sich zusammengefunden, um ein grosses Ding zu drehen. Sie planen einen Überfall, benötigen dafür aber die Hilfe der Triaden, die Fai mit ins Spiel bringt. Als sie sich dann eines abends für weitere Planungen in einer Bar treffen, kommt ein Mann auf sie zu. Er hat das Gespräch der Drei mitbekommen und erzählt ihnen von einem hochwertigen, nicht näher beschriebenen Schatz, der mitten in Hong Kong verborgen ist. Kurze Zeit später verschwindet der Mann auch so schnell wie er erschienen ist und hinterlässt nur eine Visitenkarte mit Telefonnummer und einer Internetadresse. Die drei Novizen wollen der Sache auf den Grund gehen, insbesondere als sie erfahren, dass der mysteriöse Mann einen Tag später laut lokaler Nachrichten verstorben zu sein scheint. Doch nun haben sie die Triaden am Hals, die ihr Stück vom Kuchen haben wollen, ausserdem hat Sams Frau Ling (Kelly Lin) noch eine Affäre mit dem korrupten Polizisten Wen (Lam Ka-Tung), der ebenfalls von ihren Schatzsucheraspirationen erfährt. Die Freundschaft und Loyalität der Drei wird schwer auf die Probe gestellt.

TRAILER
Zum Anschauen des Trailers benötigst du den Flash Player ab Version 8

FILMREZENSION VON JOST RENNEBAUM
Was passiert, wenn man drei von Hong Kong Top-Regisseuren jeweils mit ihrem eigenem Team inklusive Scriptwriter nur je knapp 30 Minuten Zeit gibt um eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen? Es kann funktionieren, aber auch ziemlich in die Hose gehen. Dass es nicht einfach war Tsui Harks, Ringo Lams und Johnnie Tos kreative Energie unter einen Hut zu bekommen und den Film in einem Fluss zu erzählen, den Zuschauer möglichst auf den Crew-Wechsel gar nicht aufmerksam zu machen, kann man sich vorstellen. Bei den Filmfestspielen in Cannes gab es eine Vorabversion von "Triangle", bei der die Probleme wohl noch ersichtlich waren und die Regisseure selbst noch nicht zufrieden waren. Nun bekommt man "Triangle" in einer komplett neu geschnitten "Director's Cut" Fassung zu sehen. Das Problem bestand darin, dass die Regisseure aus dem gedrehten Material Schwierigkeiten hatten nur 30 Minuten zusammenzuschneiden, ohne dass ihre eigene Vision dabei verlorenging. Dennoch ist die Handschrift jeden Regisseurs erkennbar und die drei Teile lassen sich recht schnell zuordnen, erleichtert wird das Ganze, dass sie jeweils ein anderes Leitmotiv haben und sich trotz der fortlaufenden Geschichte inhaltlich unterscheiden. Tsui Hark arbeitet viel mit Gewitter und Regen für seinen mysteriösen Start in die Geschichte unter dem Motto "Temptation", Ringo Lams Stil ist direkter, nicht ganz so cineastisch, aber sehr lebensnah, besonders weil in "Jealousy" die Eifersucht und persönlichen Probleme von Sam Thematik sind und Johnnie Tos Abschluss mit "Destiny" ist wohl der Teil, den man am einfachsten identifizieren kann. Er bringt den Humor von "Exiled" mit in "Triangle" nachdem er unsere Protagonisten und Antagonisten alle durch einen ziemlich konstruierten Zufall an einen Ort bringt für ein Mexican Standoff a la "The Mission". Spätestens als Lam Suet in einer seiner verrückteren Rollen die Szene betritt, ist klar wer hier auf dem Regiestuhl sitzt. Der Rest ist dann ein grosses Katz- und Mausspiel, das zugleich spannend und amüsant ist. Leider bleiben einige Fragen ungeklärt und man hätte sich vielleicht jeweils 10 Minuten pro Regisseur mehr gewünscht. Wie kam nun der korrupte Polizist Wen, souverän gespielt von Lam Ka-Tung, frei und konnte sich Simon Yams Auto schnappen, um Hatz auf unsere drei Protagonisten plus weiblichen Anhang zu machen. Die Schatzsuche selber, geht ebenfalls sehr schnell vorüber, Hauptaugenmerk wird auf die Folgen gelegt. Simon Yam als betrogener aber nicht zu unterschätzender Verlierertyp mit kommenden Bauch- und schwindenem Haaransatz hat mir besonders gut gefallen, Louis Koo als etwas naiver Wiesel sorgt für ein paar Lacher und Sun Honglei als stoischer Ex-Militär rundet das ungleiche Trio, bei denen alle Pläne schon im Vorhinein zum scheitern verurteilt zu sein scheinen, ab. Insgesamt für mich ein gelungenes Filmexperiment, was an manchen Stellen nicht ganz rund läuft, im Grossen und Ganzen aber funktioniert.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
So schlecht wie viele meinen, ist der Film nicht...
Immerhin waren drei gute Regisseue am werkeln, und jeder Abschnitt erfindet sich so quasi neu....
Und ausserdem ist Simon Yam mit dabei....

POSTER




USER-WERTUNGEN

7,3/10 bei 6 Stimme(n)
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