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asianfilmweb • Filme • Unholy Women (JP 2006)
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FILMEJP • UNHOLY WOMEN
UNHOLY WOMEN •

     JAPAN 2006

CAST & CREW
REGIE Keita Amemiya, Takuji Suzuki, Keisuke Toyoshima
DARSTELLERTasuku Emoto, Tokie Hidari, Teruyuki Kagawa, Yûko Kobayashi, Shunsuke Matsuoka, Maki Meguro, Nahana, Noriko Nakagoshi, Kenta Suga, Kosuke Toyohara
PRODUZENTMachiko Komatsu, Miyuki Satô, Yukihiko Yamaguchi
SCRIPT/BUCHKeita Amemiya, Takuji Suzuki, Keisuke Toyoshima
MUSIKGary Ashiya

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Unholy Women

DeutschlandRapid Eye Movies • FSK kJ •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, japanisch DD 2.0
 deutsch
 Trailer, Faltposter

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
107 Minuten

FILMINHALT
"Kata Kata" - Das Klappern
Die junge Kanaka hört nachts ein befremdliches Geräusch und verliert plötzlich ihr Bewusstsein. Als sie wieder erwacht, wirkt die Stadt wie ausgestorben und eine monströs entstellte Frau ist ihr auf den Fersen.

"Hagane" - Stahl
Sekiguchis tristes Leben wird auf den Kopf gestellt, als sein Chef ihn bittet mit dessen attraktiver Schwester auszugehen. Leider hüllt diese ihren Oberkörper in einen Kartoffelsack und das skurrile Rendezvous entwickelt sich für Sekiguchi zu einer bedrohlichen Angelegenheit.

"Uketsugumono" - Das Erbe
Der kleine Michio zieht mit Mutter Saeko zu seiner Großmutter. Die alte Frau ist geisteskrank, seitdem ihr Sohn als kleines Kind spurlos verschwunden ist. Als Saeko eine grausige Entdeckung in der verriegelten Scheune macht, ist Michio in Lebensgefahr.

FILMREZENSION VON LAGO
"Unholy Women" ist insgesamt gesehen schon ein außergewöhnlicher und merkwürdiger Beitrag zum Horrorgenre aus Japan.

Der erste Kurzfilm "Das Klappern" von Keita Amemiya bietet dabei noch am ehesten den typischen, altbekannten Japan-Horror: Eine gruselige Frau mit langen, über das Gesicht gezogene Haaren verfolgt das junge, hübsche Opfer (hier sei noch erwähnt, dass Noriko Nakagoshi die Rolle der hübschen Kanako übernimmt und diese auch sehr gut rüber bringt). Die Story ist hier sehr einfach gestrickt, kann den Zuschauer aber dank der gut eingesetzten Soundeffekte und somit dichten Atmosphäre fesseln. Zudem tut es dem Kurzfilm gut, dass das Erzähltempo nicht so vor sich hinplätschert und sich etwas hinzieht, wie bei den anderen beiden Episoden. Das Ende ist hier auch gelungen und überraschend.

Der zweite Film "Stahl" beginnt schon sehr skurril und bleibt dies auch durchweg. Die Story ist banal und absolut unrealistisch, kann aber dennoch gut unterhalten, wenn man sich darauf einlässt. Welcher 19-jährige lässt sich denn sonst von seinem Chef überreden mit dessen Schwester auszugehen, welche zwar sehr hübsche Beine hat, aber alles andere mit einem Kartoffelsack verdeckt bleibt? Das Ende ist hier auch ziemlich krass und der Regisseur Takuji Suzuki scheint etwas von Shinya Tsukamotos Kultfilm "Tetsuo" beeinflusst worden zu sein. Total abgefahren und makaber, aber auch irgendwie lustig.

Ganz im Gegensatz zum letzten Kurzfilm "Das Erbe". Der Beitrag von Keisuke Toyoshima ist der längste Teil von "Unholy Women" aber leider auch zugleich der deutlich schwächste. Die Story zieht sich dermaßen in die Länge und der Erzählstil ist derart langweilig, dass überhaupt keine Spannung aufkommen will. Das abrupte und enttäuschende Ende bringt es dann zum Tiefpunkt, der eigentlich der schockierende und auflösende Höhepunkt darstellen sollte.

"Unholy Women" kann für Fans des japanischen Horror- und Mysteryfilms interessant und einen Blick wert sein. Die ersten beiden Kurzfilme sind zumindest doch sehenswert. Dennoch hätte aus dem Potential der drei Kurzgeschichten mehr heraus geholt werden können.



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