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asianfilmweb • Filme • Versus (JP 2000)
FILMEJP • VERSUS
VERSUS

     JAPAN 2000

CAST & CREW
REGIE Ryuhei Kitamura
DARSTELLERTak Sakaguchi, Hideo Sakaki, Chieko Misaka, Kenji Matsuda, Yuichiro Arai, Kazuhito Ohba, Takehiro Katayama, Minoru Matsumoto
PRODUZENTHideo Nishimura
SCRIPT/BUCHRyuhei Kitamura, Yûdai Yamaguchi
MUSIKNobuhiko Morino

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Ultimate Versus - 3-Disc Ultimate Edition

UsaTokyo Shock
 3 DVDs mit Ultimate Versus Langfassung
1,78:1 anamorph...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
119 | 130 (DC) Minuten

FILMINHALT
Zwei Sträflinge hetzen durch den Wald und werden dabei schon von einer Gangsterbande erwartet, bei denen sich eine entführte Frau befindet. Dem Sträfling mit der Nummer KSC2-303 kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu, während sein Kollege gleich zu Beginn des Films, sozusagen als Bauernopfer, über den Haufen geballert wird. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass der Bursche plötzlich wieder quicklebendig, oder sagen wir lieber ziemlich scheintot, vor den verdutzten Ganoven und seinem Kumpel steht. In der allgemeinen Verwirrung gelingt KSC2-303 mit der unbekannten Frau die Flucht. Postwendend nehmen die Gangster die Verfolgung auf, doch das gestaltet sich schwieriger als vermutet, denn im Wald liegen eine Menge Typen verbuddelt, die sich die Radieschen eigentlich von unten ansehen sollten...eigentlich... Die Gangster haben den Auftrag die Frau und KSC2-303 lebend zu fangen, letzterer wirft sich währenddessen mit einem schwarzen Lederoutfit, das er kurzerhand einem Toten von den faulen Knochen riss, so richtig in Schale und begibt sich auch seinerseits auf die heitere Zombiejagd. Ob das ganze irgendeinen Sinn hat? Ja, hat es, mehr oder weniger. Es geht in Versus um den ewigen Kampf Gut gegen Böse, der sich zum letzten Mal vor 500 Jahren im "Wald der Wiedergeburt" mit den gleichen Beteiligten zugetragen hat, was dem Zuschauer auch in diversen Rückblenden veranschaulicht wird. Der Gangsterboss ist selbst ein Zombie der mit dem 444sten der 666 Tore, das sich im Wald verbirgt, eine dämonische Macht beschwören will. Dafür benötigt er die Frau als Blutopfer. KSC2-303 ist sein vom Schicksal bestimmter, ewiger Gegner.

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Nun, dieser Film ist ein äußert zweischneidiges Schwert, für die einen eine flache Splatterorgie, in der irgendwelche schrägen Vögel zwei Stunden lang durch den Wald hüpfen und sich die Gedärme aus dem Leib ballern, hat der Film aber auch gewisse Qualitäten. Da wären zum einen die hervorragende Choreographie und Kampfszenen, die Hong-Kong Produktionen in nichts nachstehen, zum anderen die charismatischen Schauspieler und natürlich der absolut kranke Humor. Auch vor augenzwinkernden Anspielungen auf Matrix schreckt man in Versus nicht zurück. Regisseur Ryuhei Kitamura (Azumi) selbst sagt über Versus: "Mein Ziel war es einen Film zu verwirklichen, der den Zuschauer allein seiner Gewalttätigkeit wegen bannt." Dieses Ziel hat er wohl erreicht, denn die Story ist hier eigentlich nur schmückendes Beiwerk, die sowohl Raum für ein Sequel, als auch für ein Prequel lässt. Versus ist sicher kein Film für beschauliche Familienabende, aber immerhin Freunde humoristischer Splatterfilme werden dabei auf ihre Kosten kommen. Wer es gerne anspruchsvoller hat, sollte zu Kinji Fukasakus ausgezeichnetem "Battle Royale" greifen.

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Keine Frage - für trashigen Splatter muss man etwas übrig haben, damit einem "Versus" gefällt, sonst wird man den Film vermutlich unterirdisch finden. Ich selbst bin einem B-Movie nicht abgeneigt, vorausgesetzt erst ist straff inszeniert und verfügt über eine ordentliche Portion Selbstironie. Beides Dinge, die man in "Versus" meiner Meinung nach nur bedingt findet. Dabei hätte die Fantasy-Story im Samurai-Zombie-Szenario grundsätzlich einiges an Potential gehabt. Andererseits muss man berücksichtigen, dass "Versus" ein Low-Budget-Film ist, und dafür wiederum sind Ausstattung, Kostüme und Requisiten wirklich gut gelungen. Unter anderem bietet "Versus" die dickste Film-Wumme, die ich jemals gesehen habe. Auch die Kampfchoreographien sind auf jeden Fall auf hohem Niveau, für mich aber auch ein zweischneidiges Schwert. Denn der Film ergeht sich in gleichzeitiger Ermangelung einer interessanten Erzählstruktur so dermassen in sich ständig wiederholender visueller Masturbation, dass man dann irgendwann bei aller Coolness, Schwertern und dicken Wummen nur noch müde gähnen kann. Die erzählerische Struktur ist die größte Schwäche von "Versus". Vor allem der Mittelteil ist grauenhaft-sinnfrei langgezogen und hätte gut und gerne 20 Minuten gekürzt werden können, dann wäre vielleicht so etwas wie Dramaturgie und Flow drin gewesen. So bieten lediglich die ersten 30 und die letzten 40 Minuten nettes, sinnfreies Geschnetzel. Vielleicht hab ich den Film oder seinen angeblichen Humor ja auch einfach nicht verstanden - der blitzt für mich lediglich an einigen wenigen Stellen - im Gegenteil finde ich den Film über weite Strecken bierernst. Wer auf hypergestylten Splatter steht, kann sich "Versus" mal ansehen. Alle anderen werden sich vermutlich am Kopf kratzen und Fragen, wie man einem solchen Film 4 Punkte geben kann.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Kruder Mix aus Splatter, Komödie und Eastern....
Absolut trashy und Party-tauglich...
Meine DVD ist leider gekürzt, da Erstauflage von E-M-S!

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USER-WERTUNGEN
6.4/10 bei 14 Stimmen. .
6,4/10 bei 14 Stimme(n)
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