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asianfilmweb • Filme • Vexille (JP 2007) • Vexille - 2077 Nihon Sakoku
FILMEJP • VEXILLE
VEXILLE •

     aka VEXILLE - 2077 NIHON SAKOKU
     JAPAN 2007

CAST & CREW
REGIE Fumihiko Sori
PRODUZENTToshiaki Nakazawa, Ichirô Takase, Yumiko Yoshihara
SCRIPT/BUCHFumihiko Sori, Haruka Handa
MUSIKPaul Oakenfold

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Vexille

DeutschlandSplendid • FSK 12 •
 1,78:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD, japanisch dts-HD
 deutsch
 Locarno Film Fest Presentation, Making of, Voice Dubbing,...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDVexille - Special EditionDeutschlandSplendid 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
109 Minuten

FILMINHALT
50 Jahre in der Zukunft sind Roboter Teil des täglichen Lebens und auch kybernetische Intelligenzen sind möglich geworden. Nach der Entscheidung der UN im Jahr 2067, keine weitere Forschung und Entwicklung von Cyborgs mehr zu erlauben, tritt Japan aus der UN aus und schottet sich hermetisch nach außen ab, denn es ist zu diesem Zeitpunkt allen anderen Nationen in dieser Hinsicht schon weit voraus. Mit einem gigantischen technischen Aufwand sorgt Japan dafür, dass keinerlei Informationen mehr in den Rest der Welt dringen, alle Ausländer einschließlich der Diplomaten werden des Landes verwiesen. Selbst Satellitenkamera und Radarwellen dringen nicht mehr ins Land durch, Japan ist fortan ein weißer Fleck auf der Landkarte und der Rest der Welt fragt sich schon bald, was die Japaner im Schilde führen. Jegliche Versuche, das Land auszuspionieren, werden von der militärischen Abwehr unterminiert. Im Jahr 2077 vereitelt der Sicherheitschef des Cyborg-Marktführers DAIWA , Saito , auf amerikanischem Boden einen Versuch der Spezialeinheit SWORD, seiner habhaft zu werden und entkommt. Zurück bleiben nur die Leichen zahlreicher internationaler Staatsmänner. Gemeinsam mit Vexille, einem weiblichen Mitglied der Spezialeinheit beschliesst das Oberkommando von SWORD einen ehrgeizigen Kommando-Einsatz auf japanischem Boden. Beim Versuch, ins Land einzudringen, kann nur Vexille lebend entkommen und kommt schon bald in Kontakt mit dem Untergrund. Das Geheimnis darum, was in den letzten 10 Jahren in Japan geschehen ist, scheint greifbar nah...

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
Bei der Story von "Vexille" hat sich Regisseur Sori (Ping Pong, Ichi) so schamlos bei anderen Anime-Größen wie "Ghost in the Shell" oder "Appleseed" (bei dem Sori als Produzent agierte), dass sehr schnell die Schublade zur Einordnung gefunden ist. Das ist naheliegend, denn das Szenario um Zukunft und Roboter legt nahe, worum es hier geht. Natürlich ist die Assoziation auch nicht völlig verkehrt, aber sie setzt die Erwartungen hoch: Wo "Ghost in the Shell" vor allem wie "Blade Runner" existenzielle Fragen anschneidet, überzeugte Appleseed vor allem bei Action und Technik. So steht "Vexille" unter einem schlechten Stern: Hohe Erwartungen durch naheliegende Assoziationen. Dem kann bei allen Ähnlichkeiten der Film leider nicht gerecht werden, es ist denn auch eine schwere Bürde. Die Geschichte beginnt mit einem fulminanten Einstieg, stellt spannende Fragen nach den Geschehnissen im abgeriegelten Japan. Der große Aha-Moment kommt. Aber er kommt zu früh und in anderer Weise, als man es vielleicht gedacht hätte. Von da an fällt "Vexille" leider ziemlich ab, denn statt existenzieller Fragen kommen ab diesem Zeitpunkt weder in der Handlung noch in der Optik Highlights. Stattdessen steuert alles recht in die Länge gezogen auf das vorhersehbare Ende zu. Nicht, dass das nicht bis zum Ende unterhaltsam bliebe, aber die erhofften großen Momente bleiben aus. Persönlich sind mir von da an am ehesten noch die zahlreichen Andeutungen zu anderen bekannten Science-Fiction-Filmen wie "Mad Max", "Dune" oder "Star Wars" angenehm aufgefallen. Nicht zuletzt das machte dann noch viel Spaß bis zu Ende. "Vexille" ist kurzweilig, doch während "Ghost in the Shell" und teilweise auch "Appleseed" auch für Filmfans, die nicht unbedingt Anime-Fans sind, sehr, sehr viel zu bieten hat, bewegt sich "Vexille" eher auf dem Niveau eines Films, der für Genre-Fans einiges bietet, ohne dabei der große Wurf zu sein. Und anspruchsvolle Genre-Fans werden dann wie ich selbst vielleicht leicht enttäuscht sind. Große Vorbilder haben eben auch ihre Nachteile.



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