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asianfilmweb • Filme • Virgin Snow (JP/KR 2007)
FILMEJP/KR • VIRGIN SNOW
VIRGIN SNOW •

     JAPAN/KOREA 2007

CAST & CREW
REGIE Han Sang-Hee
DARSTELLERLee Jun-Gi, Aoi Miyazaki, Ayaka Morita, Otoha, Shun Shioya, Miyu Yagyu, Kimiko Yo
PRODUZENTTakayuki Sugizaki, Yoshikazu Tsubaki
SCRIPT/BUCHHan Sang-Hee, Kazuhiko Ban
MUSIKChung Jai-Hwan

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Virgin Snow

HongkongIVL
 1,85:1 anamorph
 japanisch DD 5.1
 englisch, chinesisch

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
102 Minuten

FILMINHALT
Der koreanische Student Min (Lee Jun-Gi) zieht mit seinem Vater, ein Töpferkünstler, für ein Jahr von Korea nach Japan. Min ist neugierig und verspielt und wirft auch gern ein Auge auf hübsche Mädchen. So wie auch auf Nanae (Aoi Miyazaki), die er eines Tages in einem Park in Kyoto trifft. Doch leider spricht weder Min ein Wort japanisch und Nanae kein Wort koreanisch. Dennoch sind sie sich von Beginn an sehr sympathisch. Lustigerweise sind sie auch an der gleichen Uni, so dass sie sich dann doch näher kennenlernen. Damit sie ein glückliches Paar für immer werden, wollen sie sich, basierend auf einem Sprichwort, an dem Tag des ersten Schneefalls des Jahres an einer ganz bestimmten Mauer in Seoul treffen. Doch dann verschwindet Nanae aus heiterem Himmel...

FILMREZENSION VON LAGO
"Virgin Snow" ist das Regiedebut von dem noch jungen, talentierten Regisseur Han Sang-Hee, der zuvor durch das Musikvideo zu "Project X" bekannt wurde und schon jetzt für seinen besonderen eigenen Stil in Korea bekannt ist. Für seinen ersten Feature Film hat er gleich zwei sehr bekannte und zugleich herausragende Schauspieler für seine beiden Hauptrollen verpflichten können: Der gut aussehende, junge koreanische Schauspieler Lee Jun-Gi ("Fly Daddy Fly") und die japanische Schönheit Aoi Miyazaki ("Nana", "Eli, Eli, lema sabachtani?", "Su-ki-da"). Die beiden liefern nicht einfach nur ein schönes Paar auf der Leinwand ab, sondern wirken wirklich perfekt besetzt für ihre Rollen. Es macht einfach Spaß den beiden zu zusehen, auch wenn man sich als männlicher, japanischer Filmfan sicherlich in manchen Szenen lieber selbst an Stelle Mins in den Filmen beamen möchte, da Aoi einfach nur süß und liebenswert ist. Umso tragischer ist dann ihr Geheimnis, warum sie Min dann plötzlich verlassen muss. Zwar ahnt man sofort, dass die beiden sich wohl wieder sehen werden und die Dramaturgie hätte auch einen Tick länger und bedeutender ausfallen können, dennoch hat scheinbar alles in dem Film seine Bedeutung und berechtige Existenz und Darstellung. Besonders zu Beginn des Films gibt es auch einige witzige Szenen, wodurch Min sehr sympathisch dargestellt wird. So stößt Min ganz am Anfang mit einem jungen Mönch mit dem Fahrrad zusammen. Dies zieht sich durch immer wiederkehrende Begegnungen wie ein Running Gag durch den Film und selbst der Mönch hat den gegen Ende eine weitere Bedeutung. Nanae bleibt zunächst das schüchternde, einsame und geheimnisvolle Mädchen. Was auch sehr schön dargestellt wird, ist die sprachliche Barriere zwischen Min und Nanae. Dies ist immer wieder witzig, wie sie sich gegenseitig versuchen ihre Sprache verständlich zu machen. Teils geschieht dies dann auch über das Englische oder Gestikulieren. Visuell wird das ganze nahezu perfekt eingefangen. Han Sang-Hee setzt meist auf ruhige Kameraführung, aber zugleich mit sehr wirkungsvollen Bildeinstellungen und Kameraschwenks. Ein schönes, schon fast künstlerisch wirkendes Stilmittel ist das immer wieder Einfrieren des Bildes, wobei aus der Szene dann die Farben verblassen und entweder die Stimme Mins etwas dazu sagt oder Hinweise eingeblendet werden. Besonders einige tolle Landschaften und traumhafte Orte Japans wurden hier zur Szenerie und in einfach schönen Bildern festgehalten. Dazu begleitet ein wunderschöner, gefühlvoller Soundtrack das Geschehen. Schauspielerisch und visuell bzw. von technischer Seite gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Die Hauptkritikpunkte liegen bei "Virgin Snow" aber bei der fehlenden Innovation und Dramatik sowie der Vorhersehbarkeit der Story. Zudem zieht sich der Film, trotz der ansonst angenehmen Laufzeit von gut 100 Minuten, nachdem Nanae verschwindet bis zum "richtigen" Wiedersehen etwas hin. Wer jedoch darüber hinwegsehen kann und einfach mal Lust auf einen ansonsten wunderschönen, herzergreifenden Liebesfilm mit wunderschönen Bildern aus Japan und Korea sowie tollen Hauptdarstellern, wird auch so an "Virgin Snow" Gefallen finden.



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