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asianfilmweb • Filme • What The Snow Brings (JP 2005)
FILMEJP • WHAT THE SNOW BRINGS
WHAT THE SNOW BRINGS

     JAPAN 2005

CAST & CREW
REGIE Kichitaro Negishi
DARSTELLERYusuke Iseya, Koichi Sato, Kyoko Koizumi, Kazue Fukiishi, Tsutomu Yamazaki, Tetsuya Deguchi, Denden, Teruyuki Kagawa, Mitsuko Kusabue

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD What The Snow Brings - Deluxe Edition

Taiwan2 Discs
 anamorph
 japanisch DD 5.1/DD 2.0
 englisch, japanisch
 Production Diary, Premiere, Tokyo Film Festival Award...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
112 Minuten

FILMINHALT
Der beruflich und menschlich gescheiterte Manabu (Yusuke Iseya) kehrt nach 13 langen Jahren zurück in seinen Heimatort auf Hokkaido. Einst ambitioniert und arrogant in die Hauptstadt gezogen, blickt er nun auf eine gescheiterte Ehe und ein bankrottes Geschäft zurück. In dieser schwierigen Situation sucht er seinen Bruder Takeo (Koichi Sato) auf, der einen Rennstall für Banei-Pferderennen unterhält. Das Wiedersehen ist alles andere als herzlich und so hat Manabu nur die Chance, seinem Bruder durch harte Arbeit als Stallhilfe zu beweisen, dass er es ehrlich meint. Gegen dessen Erwartung findet sich Manabu schnell und gut in die harte Arbeit ein und freundet sich mit den Jockeys und anderen Arbeitern an. Währenddessen trainiert die Jockey Makie (Kyoko Koizumi) mit dem Banei-Pferd Unryu, mit dem ihr Vater vor Jahren große Siege feierte. Doch nun ist es Unryu schon lange nicht mehr gelungen, die für den Rennstall wichtigen Preisgelder zu gewinnen. Takeo gibt Makie und Unryu noch eine Saison Gnadenfrist, dann soll er zum Schlachter. Wie um sein eigenes Scheitern vergessen zu machen, steckt Manabu alle Liebe, Kraft und Fürsorge in das alte Pferd, dem außer Makie niemand mehr einen Sieg zutraut. Seine aufopferungsvolle Art, mit dem Pferd umzugehen, imponiert seinem Bruder und so nimmt er ihn schließlich nach langer Weigerung mit zu ihrer Mutter, die inzwischen in einem Pflegeheim lebt. Den unterschiedlichen, entzweiten Brüdern gelingt die Versöhnung. Doch Unryu ist noch weit von alten Stärken entfernt...

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
"What the Snow Brings" hat jenen exotischen Touch, der alle Filme umgibt, in denen uns fremde asiatische Traditionen begegnen. In der Pferdeschlittenrennen Banei zieht ein massiges Pferd einen schweren Schlitten über eine Rennstrecke, die auch Hindernisse in Form von Hügeln beinhaltet. Es ist eine schöne Metapher wie sich der gescheiterte Manabu mit dem alten Pferd identifiziert, dass trotz aller Widrigkeiten immer wieder gegen die Hügel anläuft. Neben einem Plädoyer für die Heimat und die Familie ist der Film darum vor allem ein stilles Bild dafür, dass ein Neuanfang und Versöhnung immer möglich ist. Die Schauspieler agieren sehr prägnant und hat der Film beim Tokyo Filmfestival im letzten Jahr neben Regie und dem Preis der Jury auch die Preise für den besten Haupt- und Nebendarsteller gewonnen. Ein stiller Film voller exotischer winterlicher Poesie.

FILMREZENSION VON JOST RENNEBAUM
What The Snow Brings ist eine wunderbar ruhige Familiengeschichte, die sich vor dem Hintergrund der in Japan sehr beliebten Banei-Rennsports abspielt, in dem Rennpferde einen Jockey auf einem Schlitten über eine hügelige Rennstrecke ziehen müssen. Ort der Handlung ist ein winterliches Hokkaido, ein Garant für atmosphärisch dichte Aufnahmen. Auch wenn es sich bei dem Film um ein Drama handelt, sind die dramatischen Szenen gewohnt japanisch dezent in Szene gesetzt, dafür aber extrem wirksam. Bei einer Szene, in der die senile Mutter ihren eigenen Sohn nicht mehr wieder erkennt, hat der Film seine Wirkung bei mir auf jeden Fall nicht verfehlt. Die auf einem Roman von Sho Narumi basierende Geschichte erzählt parallel von dem mit seinem Geschäft gescheiterten Manabu und dem alternden und nicht mehr erfolgbringenden Rennpferd Unryu, das dann von Manabu gepflegt und trainiert wird, um es bei einem letzten Rennen noch mal zum Erfolg zu führen. Wie die Geschichte endet, kann man sich eigentlich denken. Aber auch beim Finale werden nur leise Töne angeschlagen und hinterlässt den Zuschauer mit einem wohligen Gefühl in der Magengegend. Einfaches, effektvolles Kino eben.



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