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asianfilmweb • Filme • X-Cross (JP 2007) • XX
FILMEJP • X-CROSS
X-CROSS •

     aka XX
     JAPAN 2007

CAST & CREW
REGIE Kenta Fukasaku
DARSTELLERNao Matsushita, Ami Suzuki, Hiroyuki Ikeuchi, Ayuko Iwane, Nozomu Iwao, Kyoji Kamui, Rikiya Koyama, Yoshiyuki Morishita, Shôko Nakagawa, Takashi Nishina, Maju Ozawa
SCRIPT/BUCHNobuyuki Jôkô, Tetsuya Oishi
MUSIKYoshihiro Ike

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD X-Cross

DeutschlandSplendid • FSK 16 •
 1,78:1 anamorph
 deutsch DD5.1, japanisch DD5.1
 deutsch
 Behind The Scenes, Interviews

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
90 Minuten

FILMINHALT
Aiko und Shiyori wollen sich in den heißen Quellen des tief in den Wäldern gelegenen Dörfchens Ashikari entspannen. Im spätherbstlichen Nebel checken sie in einem kleinen von gruseligen Leuten betriebenes Hotel ein, indem sie die einzigen Gäste zu sein scheinen. Warum, erfährt Shiyori schon bald durch ein fremdes Handy. Ein unbekannter Anrufer warnt sie vor den Anwohnern. Sie entführen Frauen und schlagen ihnen die Beine ab. Und tatsächlich: Schon klopft die irre Mörder-Bande an die Tür und ein Überlebenskampf beginnt. Doch Shiyori ist gut beraten niemand zu vertrauen, schon gar nicht vermeintlichen Freunden und unbekannten Rettern.

FILMREZENSION VON LAGO
Mit "X-Cross" brachte Kenta Fukasaku, der Sohnemann des für den japanischen Film so bedeutenden Regisseur Kinji Fukasaku, seinen vierten Film auf die Leinwand. Nach der umstrittenen Fortsetzung und sein gleichzeitiges Regiedebüt bei "Battle Royale 2" und dem soliden Remake der Sukeban-Reihe "Yo-Yo Girl Cop" sowie dem eher unbekannten Drama "Under The Same Moon" war es interessant, welche Richtung Kenta nun einschlagen wird und ob er mal so richtig zeigt, dass er auch wirklich das Talent zum Filmedrehen von seinem Vater geerbt hat. Vor allem in Sachen Optik und Inszenierung muss man dies nun zugeben. Dass Kenta Fukasaku außerordentlich viel Wert auf eine beeindruckende Visualisierung und Kulisse legt, ist auch bei "X-Cross" offensichtlich und wird durch die Darstellerinnen in Interviews bestätigt. Auch hat er genaue Vorstellungen, wie jede Szene ablaufen soll. Hier gibt es auch nicht wirklich etwas zu kritisieren. Tolle Kameraarbeit, gut ausgewählte Kulissen und passende Szenerie und Kostüme. Schauspielerisch zwar nicht meisterlich, aber durchaus solide und durch die hübschen Mädels auch nett anzusehen. Doch in welche Richtung schlägt Kenta mit diesem Film nun ein? "X-Cross" beginnt zunächst wie ein typischer Horrorfilm. Ein Handy klingelt in einer Ferienwohnung und ein verängstigtes Mädchen geht heran, obwohl es offensichtlich nicht ihres ist, eine Männerstimme erklingt und sagt ihr, dass sie schnell verschwinden soll und schon rappelt und klopft es von außen an die kleine Hütte. Dann macht der Film den ersten von mehreren "Breaks". Diese "Breaks" stellen sich als gelungenes Stilmittel und intelligente Erzählweise heraus: In sehr schnell zurückgespulten Bildern gelangt der Film zu einer anderen, früheren Szene zurück und beginnt die Geschehnisse von vorne bzw. im späteren Verlauf aus Sicht der anderen Hauptdarstellerin zu erzählen. Dadurch erzeugt Kenta Fukasaku auch ein gelungenes Verwirrspiel und erzeugt einige Wendungen der ansonsten simplen Story. Vom reinen Horrorfilm entfernt Kenta Fukasaku sich dann wiederum durch die Einführung der skurrilen Reika. Hierbei handelt es sich um eine ebenfalls junge Frau in manga- und otakutypischen Kostümen, einer Augenbinde und als Waffen trägt sie mehrere große Scheren bei sich. Damit macht sie sich auf die Jagd auf Aiko, eine der beiden Studentinnen, während die andere, Shiyori, von den wahnsinnigen Dorfbewohnern verfolgt wird, die ihr Bein abschlagen und sie den Göttern opfern wollen. Das klingt nicht nur schräg, sondern ist es auch. Der Höhepunkt des Schrägen ist dann der Kampf zwischen Reika mit einer Riesenschere und Aiko mit einer Kettensäge. Der Grusel geht nun wegen den unterhaltsamen Actionszenen etwas zurück, spannend bleibt es aufgrund der Wendungen und der flotten Erzählweise aber weiterhin. Schade ist es, dass der schräge Höhepunkt schon recht früh kommt und es ruhig mehr von solchen Szenen hätte geben können. Dabei ist der Film nicht einmal besonders lang, nach 83 Minuten läuft schon der Abspann und lässt dabei auch noch Fragen offen. So erfährt man so gut wie nichts über die unheimliche Reika. Negativ fallen auch ein paar deutliche Logiklöcher auf, die man auch hätte vermeiden können. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass "X-Cross" ein gelungener Mix aus Horrorthriller und Actionkomödie mit B-Movie-Flair geworden ist, aber noch genug Luft nach Oben für die nächsten Filme von Kenta Fukasakus lässt. Für Fans von absurden und durchgeknallten japanischen Filmen sehenswert. Wer aber einen typischen Horrorthriller mit viel Splatter- und Bluteffekten erwartet, sollte lieber nach anderen Filmen Ausschau halten.



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