| "Elevator Lady" reduziert seine Handlung auf das absolute Minimum und bietet den Zuschauer*innen vor allem eines: Sex im Überfluss! Schon ab Minute 1 vergnügt sich Hauptdarstellerin Aliya Raymundo mit allerlei Partnern im Aufzug - umso mehr verwundert es, dass das nicht irgendwann mal anderen Gästen oder dem Chef auffällt. Aber gut, die Logik lassen wir hier einmal aussen vor.
Im Grunde sind viele der Vivamax-Produktionen ja die reinste Fleischbeschau und das kann man auch bei "Elevator Lady" wieder so bestätigen. Wie schon erwähnt - einen Grossteil des Films machen die Sexszenen aus, die aber leider nicht sonderlich abwechslungs- oder einfallsreich sind. Hier hätte ein bisschen mehr Kreativität gut getan. Das betrifft auch die Dialoge, denn diese hat man sich anscheinend aus Pornofilmen der 90er Jahre entliehen - "Oh mein Gott! Sie sind so verspannt?" - autsch!
Somit bleiben also nur eine dünne Geschichte und viele Sexszenen mehr oder weniger in Erinnerung. Und eine Newcomerin namens Aliya Raymundo, die mit "Elevator Lady" im vergangenen Jahr ihr Debüt feierte und seitdem in zahlreichen aktuellen Vivamax-Streifen mitwirken durfte. Da darf man sicherlich gespannt sein, was da noch kommt. Denn im Vergleich zu anderen Sternchen des Streaming-Dienstes wie Angeli Khang, wirkt die Gute sehr natürlich und nicht so künstlich. Ob sie auch schauspielern kann oder - wie ein Grossteil des Vivamax-Casts - eben nur gut aussieht, muss sich aber noch zeigen.
Ist "Elevator Lady" ein guter Film? Nein, nicht wirklich. Neben der mauen Geschichte und der einfallslosen Bettakrobatik, punktet er aber zumindest mit der Hochglanz-Optik und dem kleinen Twist am Ende. |