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asianfilmweb • Filme • Crows Zero (JP 2007) • Crows: Episode 0
FILMEJP • CROWS ZERO
CROWS ZERO •

     aka CROWS: EPISODE 0
     JAPAN 2007

CAST & CREW
REGIE Takashi Miike
DARSTELLERShun Oguri, Kyôsuke Yabe, Meisa Kuroki, Takayuki Yamada, Sansei Shiomi, Kenichi Endo, Goro Kishitani, Shunsuke Daitô, Hisato Izaki, Yû Koyanagi, Hiroshi Watanabe, Hisato Izaki, Yûsuke Izaki, Yusuke Kamiji, Kenta Kiritani, Tsutomu Takahashi
PRODUZENTMataichiro Yamamoto
SCRIPT/BUCHHiroshi Takahashi, Shogo Muto
MUSIKNaoki Otsubo

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Crows Zero - Special Edition

DeutschlandSplendid2 Discs • FSK kJ •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, japanisch DD 5.1
 deutsch, niederländisch
 Originaltrailer, Interviews mit Cast & Crew u. a. Takashi...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDCrows ZeroDeutschlandSplendid 
 DVDCrows ZeroTaiwank. A. 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
130 Minuten

FILMINHALT
Genji Takaya, der Sohn eines Yakuzas, kommt an eine neue High School. Dort herrschen ganz besondere Regeln. Lernstoff und Noten sind dort nur zweitrangig, Lehrer scheinen überhaupt nicht präsent zu sein, an dieser Schule geht es nur um eines und zwar um Macht. Hier gilt das Faustrecht, das Recht des Stärkeren. Der charismatische Oberschüler Tamao Serizawa kontrolliert die Schule, dennoch gibt es mehrere kleinere Gruppierungen denen Serizawas Herrschaft zwar ein Dorn im Auge ist, die allerdings keine Chance gegen ihn und seine Gefolgsleute zu haben scheinen. Das ändert sich bald, denn Genji hat vor Serizawa zu stürzen und baut dabei auf die Mithilfe der anderen Banden, allerdings muss er sich deren Respekt erst erkämpfen. Dabei erhält er Hilfe von dem windigen Kleinganoven Ken Katagiri und auch die hübsche Ruka hat ein Auge auf den rebellischen Genji geworfen. Diese Entwicklung bleibt natürlich nicht unbemerkt und Serizawa plant bereits einen Gegenschlag...

FILMREZENSION VON ALEXANDER KOSCHNY
Crows Zero basiert auf dem gleichnamigen Manga von Hiroshi Takahashi und schaffte es in Japan auf Platz 1 der Kinocharts. Dies überrascht ein wenig wenn man bedenkt, dass kein geringerer als Japans Enfant Terrible Takashi Miike auf dem Regiestuhl platz nahm. Crows Zero ist dann auch Miikes bislang kommerziellstes Werk, das voll auf Massenkompatibilität setzt. Auch wenn es jetzt so klingen mag, ist das allerdings keineswegs negativ gemeint, denn in vielen Punkten ist Crows Zero noch immer ein typischer Miike. Die Story des actionreichen Jugenddramas ist dabei recht einfach und setzt keine zwingenden Kenntnisse des Mangas voraus. Der Film beginnt fulminant und endet mit einer noch fulminanteren Massenkeilerei, bei der sich Miike als ausgezeichneter Actionregisseur erweist. Die Fights in Crows Zero sind hart, energiegeladen und stylisch. Diese Kämpfe, die mit knackiger Rockmusik unterlegt werden, sind dann auch das, was diesen Film ausmachen. Hinzu kommt eine großartige Optik, die im übrigen sehr stark an Toshiaki Toyodas Jugenddrama Blue Spring erinnert. Auch inhaltliche Parallelen sind bei diesen beiden Filmen nicht von der Hand zu weisen, doch wo Blue Spring ein ruhiges, atmosphärisches Bild einer Generation ohne Ziele und Hoffnungen zeichnet, ist Crows Zero viel mehr rebellisches Actionkino mit typischer Manga Ästhetik. Shun Oguri (u.a. Azumi) ist dabei die perfekte Wahl für die Hauptrolle. Er hat das, was vielen gelackten japanischen Jungdarstellern fehlt, nämlich jede Menge Charisma und viel schauspielerisches Talent. Er verkörpert die Rolle des jungen, coolen Rebellen absolut glaubhaft. Sein Counterpart, Takayuki Yamada (u.a. Train Man) fällt dagegen etwas ab, macht seine Sache aber durchaus ordentlich. Auch der Rest der Darstellerriege ist passend gewählt. Doch bei all dem Lob gibt es auch Kritikpunkte. So gut Miike die Actionszenen im Griff hat, so sehr gleiten ihm die zur Auflockerung gedachten Comedy Elemente aus der Hand. Miike scheint dafür einfach kein Gespür zu haben, er versucht immer wieder die ein oder andere witzige Szene einzubauen, aber kaum eine davon funktioniert. Beispielsweise gibt es zu Beginn eine Verfolgungsjagd auf einem Moped, die wie anno dazumal mit albernen *pling* *boing* Geräuschen unterlegt ist, so was macht man einfach nicht. In diesen Szenen verfallen die guten Darsteller dann auch plötzlich in grausames Overacting, so dass das ganze wie ein Fremdkörper im Film wirkt. Zum Glück geht Miike mit diesen Comedy Einschüben recht sparsam um, besser wäre es allerdings gewesen, wenn er ganz darauf verzichtet hätte. Ein weiteres Problem, dieser Film ist mit seinen 130 Minuten zu lang und der Mittelteil zieht sich gewaltig und wartet mit zu vielen Belanglosigkeiten auf. Eine etwas stringentere Inszenierung wäre wünschenswert gewesen, man bekommt den Eindruck, dass der Film im zähen Mittelteil ein wenig seinen Fokus verliert. Takashi Miike und die Frauen ist wiederum ein Thema für sich, er verzichtet diesmal dankenswerterweise auf frauenfeindliche Darstellungen, aber seine weibliche Hauptfigur Ruka verschwindet im Mittelteil einfach, das hat zur Folge, dass die Love Story zwischen ihr und Genji nur am Rande abgehandelt wird und eigentlich ziemlich überflüssig erscheint. Schade, kann man da nur sagen, hätte dieser Subplot doch etwas mehr Abwechslung ins Geschehen gebracht. So bleibt Ruka Darstellerin Meisa Kuroki hauptsächlich durch ihre guten Gesangseinlagen in Erinnerung, als Figur im Film bleibt sie aber eher blass. Trotz dieser Kritikpunkte kommt der Erfolg dieses Films in Japan sicher nicht unverdient. Statt sadistischer Gewaltexzesse setzt Miike diesmal auf moderate Action. Die vor Kraft und Energie nur so sprühenden Kämpfe sind ein wahrer Genuss, der visuelle Stil des Films ist eindrücklich, die Darsteller überzeugend und die Musik geht ins Ohr. Das reicht, um über diverse Längen und etwas unausgegorene Sideplots hinweg zu sehen. Der Film dürfte vor allem ein eher jugendliches Publikum ansprechen, aber auch Actionfreunde sollten einen Blick riskieren. Der neue Miike weiß im Großen und Ganzen durchaus zu gefallen und man darf schon auf Crows Zero 2 gespannt sein.



USER-REZENSION VON BENJO
Während die meisten meiner Freunde lästernd aus dem Kino kamen (zlief beim filmASIA Festival bei uns in Graz), hab ich eigentlich genau das bekommen was ich mir von dem Film erwartet habe: coole Optik, stylische Kampfszenen untergraben mit rockiger Musik und eine simple Story. Man sollte den Film auf jeden Fall nicht als Takashi Miike ansehen, denn das haben meine Kumpels getan und sind so enttäuscht worden, denn er ist, meiner Meinung nach, alles andere als ein typischer Miike, da er viel zu straight forward für so einen ist. Zwischendurch hat sich der Film leider etwas gezogen, 130 Minuten sind eindeutig zu lang für so einen Film. Die Schnitte bei den Kampfszenen haben mich teilweise gestört, da alles viel zu wirr war und dadurch, dass alle die gleichen Schuluniformen tragen erkenn... [weiterlesen]

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USER-WERTUNGEN
6.8/10 bei 12 Stimmen. .
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