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asianfilmweb • Filme • The Furious (CN 2025)
FILME • CN • THE FURIOUS
THE FURIOUS •

     CHINA 2025

CAST & CREW
REGIE Kenji Tanigaki
DARSTELLERXie Miao, Joe Taslim, Yang Enyou, Brian Le, Yayan Ruhian, JeeJa Yanin, Joey Iwanaga, Sahajak Boonthanakit, Manatsanun Phanlerdwongsakul, Guo Junqing, Winai Wiangyangkung, Sahatchai Chumrum, Marut Charoensub, Sonny Chatwiriyachai
PRODUZENTFrank Hui, Bill Kong, Shan Tam
SCRIPT/BUCHMak Tin Shu, Lei Zhilong, Shum Kwan-Sin Shum, Frank Hui
CHOREOGRAPHIEKensuke Sonomura
MUSIKOlivia Xiaolin

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
4KUHD The Furious - Limited 4K Ultra HD & Blu-ray...

Deutschland • Capelight • 2x2 Discs • FSK kJ •
 2,39:1 anamorph (4K UHD 2160p)
 deutsch Dolby Atmos, englisch Dolby Atmos
 deutsch, englisch
 36-seitiges Booklet inklusive eines Interviews mit Joe...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 BLURAYThe FuriousDeutschland • Capelight •  
 4KUHDThe Furious - Limited 4K Ultra HD...Deutschland • Capelight •  
 DVDThe FuriousDeutschland • Capelight •  

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
113 Minuten

STREAMING

FILMINHALT
Nachdem seine Tochter von einem skrupellosen Verbrechersyndikat entführt wird und die korrupte Polizei untätig bleibt, nimmt Wang Wei ihre Rettung selbst in die Hand. Auf seiner Suche trifft er auf den kompromisslosen Journalisten Navin, der seit dem mysteriösen Verschwinden seiner Frau einen persönlichen Feldzug gegen das Netzwerk führt. Getrieben von Verlust und Vergeltung geraten die beiden Männer in einen brutalen Strudel der Gewalt ? und stellen sich einer übermächtigen Organisation, die keine Zeugen hinterlässt.

FILMREZENSION VON CHRISTIAN SüSSMEIER
Im Sommer dieses Jahres sorgte "The Furious" für begeisterte Kino-Zuschauer*innen, denn Capelight brachte Kenji Tanigakis Werk tatsächlich auch in die hiesigen Lichtspielhäuser. Nun erscheint der Martial Arts-Kracher endlich im Heimkino und hierzu nahmen auch wir endlich die Gelegenheit wahr, den Klopper aus Hong Kong nachzuholen. Und nach der Laufzeit von 113 Minuten bleibt man erst einmal atem- und sprachlos auf dem heimischen Sofa zurück.

Denn "The Furious" ist von der ersten Minute an ein Klopper-Fest vor dem Herrn und erinnert damit an jüngere Genre-Meisterwerke wie "The Raid" und "The Night Comes for Us". Mit diesen teilt er sich auch einige Darsteller*innen, allen voran die indonesischen Superstars Joe Taslim und Yayan Ruhian. In der Rolle von Wang Wei glänzt ausserdem Xie Mao mit seinen herausragenden Martial Arts-Fertigkeiten, die er hier zur Schau stellen darf.

Die Story von "The Furious" passt zwar auf eine Briefmarke und ist mehr zweckmässig, bekommt die Zuschauer*innen aber definitiv mit dem Aspekt der entführten Kinder. Somit ist man auch emotional voll dabei und hofft, dass die bösen Buben ordentlich verklopft werden. Und das werden sie!

Die Kämpfe in "The Furious" sind wirklich astrein inszeniert und von so einer Wucht, dass man schon vom Zuschauen ausser Atem gerät. Egal ob in engen Gängen, in einem MMA-Käfig oder einer Polizeistation - Stunt-Koordinator Kensuke Sonomura hat hier ganze Arbeit geleistet. Der Japaner ist schon seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau unterwegs und hat an Filmen wie "Baby Assassins", "Ghostkiller" und "Survive Style 5+" mitgewirkt. Ähnliches kann man auch von Taslim und Ruhian sagen, die mittlerweile auch schon in einigen Hollywood-Produktionen dabei waren und die auch in "The Furious" mal wieder zeigen, welch Profis sie auf ihrem Gebiet sind.

Eine ziemliche Erscheinung ist auch Brian Le als etwas schwerfälliger, aber ziemlich ernstzunehmender Gegner. Neben all den schlagkräftigen Kerlen haben mir aber auch JeeJa Yanin in der Rolle der Reporterin Matia und Enyou Yang als wehrhafte Tochter von Wang Wei gefallen. Erstere könnte man hierzulande aus "Chocolate" kennen, der damals im Zuge des grossen Tony Jaa-Hypes veröffentlicht wurde.

Generell fühlt sich "The Furious" wie die Verfilmung eines Brawler-Videospiels an. Ähnlich wie in "Streets of Rage" oder "Final Fight" prügeln sich unsere Helden dabei durch Massen an eher unbedeutenden Fusssoldaten, ehe sie dann auf die echten Schwergewichte treffen und sich mit diesen in epischen Auseinandersetzungen duellieren. Das macht schon Spass!

Wenn man Tanigakis Martial Arts-Film etwas kritisieren will, dann sind es zwei Dinge. Zum einen wirkt "The Furious" in Sachen Laufzeit etwas aufgeblasen. Gerade nach dem ersten grossen Highlight, geht dem Film etwas die Puste aus. Das grandiose Finale entschädigt dafür aber definitiv.

Ein anderer Punkt, der Grund zum meckern gibt, ist der Einsatz von CGI. Generell ist dieser ja kein Problem, solange er sich optisch gut in das Gesamtbild einfügt. Das tut er bei "The Furious" meiner Meinung nach aber nicht. Besonders das Blut aus dem Rechner sieht in manchen Szenen echt albern aus und schmälert den Gesamteindruck.

Abschliessend ist "The Furious" aber definitiv als eines der Highlights des asiatischen Films im Jahr 2026 zu bezeichnen. Wer auf astreine Action-Klopper steht, die neben hervorragenden Kämpfen auch einen gelungenen Cast bieten, sollte hier wirklich zuschlagen.



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